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Keltische Religion, vertrglich mit kologischer Nachhaltigkeit

Dieses Thema im Forum "Kelten, Germanen, europäische Naturreligionen" wurde erstellt von Harser, 2. Februar 2006.

  1. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
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    Einige Gedanken, inspiriert von einigen Bemerkungen von Philip Carr-Gomm.
    Meinungen, Anregungen erwünscht!

    Keltische Religion, verträglich mit ökologischer Nachhaltigkeit

    Die überlieferte Naturverbundenheit der Druiden ist einer der wichtigsten Gründe, sich überhaupt mit keltischer Spiritualität zu beschäftigen. Die westliche zivilisierte Welt hat im Großen und Ganzen die Notwendigkeit eines ökologischen Umdenkens erkannt. Die Basis dafür sind naturwissenschaftlich begründete Gefahren für das Überleben der Menschheit. Aber oft hat der Naturschutz nur die unmittelbaren Gefahren für das Überleben der Menschheit im Blick.

    Für die moderne Ökologie sind gerade Bäume zentral für stabile üppige Biotope. Bäume gleichen Extreme in Temperatur und Niederschlag aus. Steppenbiotope werden im Laufe der Zeit immer karger, insbesondere die Lebendigkeit des Bodens, reagieren empfindlicher auf Klimaextreme. Waldbiotope schaffen Niederschläge, werden meist im Laufe der Zeit immer üppiger. Selbst im Hochland, in der Tundra, in heiß-trockenen Kontinentalregionen können sich Waldbiotope halten, wenn sie in Ruhe gelassen werden.

    „Vor den Zivilisationen sind Wälder, Wüsten folgen danach.“ kürzer kann es nicht gesagt werden. Eine Ethik, die den Erhalt der Waldbiotope einschließt, fördert die Nachhaltigkeit einer Kultur. Eine solche Ethik ist nur dauerhaft auf Basis einer Religion, die den Bäumen Heiligkeit zuspricht.

    Es ist zwar eine waghalsige Angelegenheit, über die ethische Ausrichtung einer untergegangenen Religion zu spekulieren. Es ist aber unbestritten, dass Bäume einen wichtigen Stellenwert im Wertesystem der Druiden hatten. Baumorakel, Baumhoroskop sind Früchte des wieder entdeckten Keltentums, deren Basis der Mythos „Druide=Eichen-Wissender“ ist.

    Die historischen Kelten (im Sinne der La Tène-Kultur) haben möglicherweise ein Jahrtausend überdauert, und sie haben üppige Wälder hinterlassen, als ihr Territorium von den Römern erobert wurde. Heute sind hier keine üppigen Wälder mehr, obwohl die natürliche Sukzession in Mitteleuropa solche in wenigen Jahrhunderten schaffen würde. Hochkulturen in Ägypten, Rom, antikes Griechenland, Mesopotamien, Persien, Afrika, Nordamerika, Australien hinterließen Wüsten, obwohl auch dort Wälder Bestand haben könnten.

    Wesentliche Mythen des Christentums zeigen sich unverträglich mit ökologischer Nachhaltigkeit. „Macht euch die Erde untertan“ ist ein kraftvoller Mythos, der zu ökologischer Nachhaltigkeit genau entgegengesetzt wirkt. „Mensch als Krone der Schöpfung“ ist ein anderer Mythos, der dahin wirkt, die Biotope und alle anderen Lebewesen der Erde gering zu schätzen. „Die Tiere dem Menschen zu Gesell“ wirkt dahin, die Tiere (und auch Pflanzen) einzuteilen in nützlich und schädlich für den Menschen, wobei die schädlichen bekämpft werden. „Arche Noah“ ist ein interessanter Mythos. Hier werden zwei Exemplare von den verschiedenen Tierarten als ausreichend angesehen, das Überleben der Art zu sichern, was biologisch lächerlich ist. Die Wirkung dieses Mythos lässt sich in einem auf Barmherzigkeit beruhenden Naturschutz ablesen: es werden große Anstrengungen unternommen, quasi ausgestorbene Tierarten zu schützen (wo also zu wenig Exemplare verblieben sind, um die Art langfristig zu sichern), hingegen der Schutz der Biotope an sich vernachlässigt, wodurch immer neue Arten zu „bedrohten Arten“ werden.

    Die wichtigsten islamischen Länder liegen in oder an Wüsten, in Indonesien wird der Regenwald am schnellsten abgeholzt. Der Islam ist anthropozentrisch wie das Christentum, und schon allein deswegen nicht gut verträglich mit ökologischer Nachhaltigkeit.

    Im Buddhismus werden Lebewesen und insbesondere Tiere als heilig verehrt und verschont. Die besten Voraussetzungen für ökologische Nachhaltigkeit, dachte ich. Das zentrale Tibet, insbesondere die Ebene von Lhasa, war bewaldet vor der tibetischen Hochkultur. Als die ersten Europäer von dort berichteten, war dort eine baumlose Hochlandwüste, und die Ernährung der Menschen ist schwierig (auch vor der chinesischen Annektierung). Ich habe den Verdacht, dass der Respekt sich nicht zwingend auch auf die Erhaltung der Waldbiotope bezieht. Möglicherweise spielt auch das essenzielle Ziel des Buddhismus, der Ausstieg aus der Reinkarnationsfolge, ein Rolle, so dass ökologische Nachhaltigkeit möglicherweise sekundär ist.

    Der Hinduismus ist möglicherweise weitläufig verwandt mit keltischer Religion. In Indien gibt es massive Umweltprobleme, aber es gibt auch die Waldgärten von Kerala, die viele Permakultur-Ökologen inspirierten. Das sind üppige, von Menschen gepflegte Waldbiotope, die vielerlei Nutzungsmöglichkeiten haben, und ökologisch sehr stabil sind.

    Naturreligion ist nicht gleichbedeutend mit ökologischer Nachhaltigkeit. Die afrikanischen, nordamerikanischen, australischen Bewohner lebten teilweise in kargen Biotopen (bevor ihre Kultur von Einwanderern zerstört wurde). Ich habe die Vermutung, dass auch diese Regionen von Waldbiotopen bedeckt waren, und erst durch den Menschen so karg wurden. Von dieser Vermutung ausgehend, kann man sagen, dass ihre Religion sie nicht davor schützte, ihre eigene Lebensgrundlage zu zerstören. Man könnte jetzt hinterfragen, was überhaupt Naturreligion bedeutet, und welche Religionen darunter fallen, was aber hier nicht wichtig ist.
     
  2. Sitanka

    Sitanka Guest

    du hast recht.
    es gibt so viele naturvölker von denen wir uns ständig was herauspicken, es ist ja auch leicht, weil es für uns zugänglich gemacht wird. ich finde auch das es bis zu einem gewissen rahmen okay ist.
    viele naturvölker von denen wir im hier und jetzt lernen existieren noch, sie haben alle überlieferungen, die wir uns jetzt aneignen können.

    wir das europäische naturvolk hatte das auch mal, doch leider ist sie fast verloren gegangen, weil wir uns nicht genügend darum gekümmert haben. soll kein vorwurf sein, viele vorfahren von uns haben es aus angst getan, vor den christen.

    aber wir müssen jetzt endlich schaun, das was von der keltisch/germanischen kultur noch da ist, nicht sterben zu lassen, sondern wieder leben zu lassen.
     
  3. Leprachaunees

    Leprachaunees Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2005
    Beiträge:
    1.417
    Hallo sitanka,
    ich stimme dir voll zu, bin ebenfalls der Meinung, dass man sich mehr besinnen sollte.

    Ich hab mich vor ein paar Jahren den Kelten zugewandt und versucht, meinen glauben taten folgen zu lassen. Das mindeste was ich machen kann, ist nach einem Ritual draussen aufzuräumen und dann noch den Weg abzugehen oder den Wald und den Müll raus sammeln. Übrigens: Es ist bald Imbolc, ich feiere immer zu Vollmond, darum hab ich noch ein bisschen Vorbereitungszeit.
    Juihuuuu Bald is wieder frühling!!!!
    Die sonne scheint, der boden richt schon nach erde und nicht mehr nach Frost!!!

    Ich geh jetzt raus und renne in den Wald

    schönen Tag euch noch

    Leprachaunees
     
  4. Mariposa

    Mariposa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2004
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    2.763
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    Mitten in einem Mohnblumenfeld auf dem Planeten Ve
    Lieber Harser,

    Du hast sehr schön und ausführlich geschrieben. Dennoch stimme ich nicht mit allen Punkten überein. Mit den meisten aber schon :)

    Fast jeder Landstrich auf der Erde war zu irgendeiner Zeit einmal Wald...aber auch Meer, Wüste, Steppe...etc. Zu Zeiten, als es noch gar keine Menschen gab. Was nicht heißt, dass die Abholzung (ich nenne es die Bäume ermorden), vor allem in diesem Maße und mit elektrischen Motorsägen (grusel, man stelle sich ein Bein vor, das auf diese Weise abgetrennt wird) vertretbar ist. Viele Tiere, aber auch einige Menschen leben seit langer Zeit in diesen Regionen. Dieser Lebensraum ist dann - oft für immer - zerstört. Der Lebensraum, der sich über jahrtausende entwickelt hat...mit all seinen Bewohnern. Viele Tiere im Regenwald z.B. leben nur dort, weil sie sich optimal angepasst haben. Menschen haben sich auch an diese Lebensweise angepasst. Nun wird diese Grundlage zerstört. Die Lebensformen, die aufgrund ihrer hervorragenden Anpassung nirgends anders leben können, sterben aus.

    U.a. wird aber auch durch massive Überbevölkerung und aus anderen Gründen der Lebensraum vieler Lebewesen zerstört. Manche haben sich an die Städte beispielsweise wieder angepasst und neu orientiert. Andere, die von ihrer Art nicht so flexibel sind, wurden weiter und weiter zurückgedrängt. Aber gerade 'auf dem Land' können viele Tierarten noch weniger Überleben. Hervorgerufen durch Monokulturen, Überdüngung der Felder, der Felder selbst und insbesondere durch deren Größe. Viele dieser Böden waren aber auch vorher Wälder.

    Man sollte vielleicht noch wissen, dass gerade die Germanen und Kelten nicht besonders zimperlich mit einigen Tieren umgegangen sind. Ich denke z.B. daran, aus den Eingeweiden zu lesen, oder Tieren die Halsschlagader aufzuschneiden. Anhand dieser Praktik, wie und wohin das Blut spritzte, wurden Voraussagungen und Entscheidungen getroffen. Heute wird diese Methode zum Glück nur noch in abgewandelter Form angewandt, so dass kein Tier mehr dafür stirbt oder zu Schaden kommt.

    Das stimmt :) Und das gefält mir (unter Anderem) an den Kelten.

    Was warscheinlich zu einer weitaus verträglicheren Einstellung zur Umwelt (als bspw. die Christen) geführt hat, war die Meditation und Astralreisen. Reisen in die 'Anderswelt' waren gang und gäbe. Auch das Wissen um die Natur'geister' und die Mutter Erde - in verschiedenen Göttinen verankert - haben ihren Teil dazu beigetragen. Vielen Heilige Stätten - oft Quellen - durfte man, wollte man nicht den Zorn einer Göttin / eines Gottes auf sich ziehen, nur in bestimmer Weise nähern. Somit war ein respektvoller Umgang mit unserer Erde gewährleistet (wenn man von den Opferungen absieht).


    Übrigens: gestern, 1. Februar, war der Festtag zu Ehren Brigids, der mächtigsten keltischen Göttin.
     
  5. Harser

    Harser Mitglied

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    Das glaube ich auch, dass Kelten und Germanen nicht zimperlich waren! Das mit dem spritzenden Blut ist dem ersten Anschein nach unappetitlich, aber für die Seele? Ich esse kein Fleisch, könnte es mir aber am ehesten noch vorstellen, wenn ich das Tier selbst schlachte. Für die Bewusstheit ist das sicher besser. Ich nehme auch an, dass sie die Orakel-Tiere später aufgegessen haben. Andersherum das Orakeln nur Nebenprodukt der normalen Ernährung.

    Die historische Faktenlage über diese Gebräuche ist aber ausgesprochen dünn, da sie fast ausschließlich auf römische Berichter beruht, die Interesse daran hatten, ihre Feinde möglichst barbarisch dastehen zu lassen.

    Wir feiern das am Samstag mit einem Ritual. Freue ich mich schon drauf!
     
  6. Sitanka

    Sitanka Guest

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    ich feier mit meinen freunden auch immer die 8 jahreskreisfeste, es ist wunderschön. außerdem hab ich viel platz (ein grosses tipi) und viel natur rundherum, da wird getrommelt, gekocht und gefeiert.
     
  7. Mariposa

    Mariposa Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Mitten in einem Mohnblumenfeld auf dem Planeten Ve
    Es gibt Literatur über dieses Thema, das sich nicht auf die Römer beruht. Aber vieles ist tatsächlich nicht mehr erhalten. Dennoch gibt es Historiker, die sich mit dieser Zeit (vor den Römern) beschäftigen.

    Toll, dass ihr das feiert. Was ist das für ein Ritual? Bin neugierig.
     
  8. Gwenna

    Gwenna Mitglied

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    Wuppertal
    Hallo zusammen, :)

    wo fange ich jetzt an? Ich hatte Sitanka ja im anderen Thread den Tip mit dem Matriarchat gegeben. Ich habe jetzt selbst zwei Bücher von Heide Göttner-Abendroth gelesen bzw. angefangen und ich überlege noch, ob mir gefällt, was ich da lese. Zumindest hat es mein Kelten-Bild schon verändert.
    Denn die Kelten waren ein patriarchales Volk und auch sie haben schon angefangen, die alten Göttinnen zu verdrängen und den Kreislauf des Lebens in Linearität zu verwandeln.
    Aber vielleicht hatten sie auch einen Ansatz um beides zu verbinden und vielleicht faszinieren sie uns deshalb heute so. Wirklich gelungen ist es ihnen ja nicht. Ich denke wir brauchen keine Erneuerung der keltischen Kultur sondern eine Verbindung zwischen Patriarchat und Matriarchat, also zwischen Kreis und Linie.

    Das Christentum selbst ist gar nicht so naturfeindlich. Es wird halt immer falsch interpretiert, denn Macht hat ja schon zu jeder Zeit gereizt. Ich suche mal die entsprechenden Interpreationen raus.

    Den keltischen Baumkalender hat es so, wie er uns verkauft wird, nie gegeben.

    Was die Abholzung der Regenwälder sowie der kanadischen Wälder angeht, so liegt es an uns, hier, daran etwas zu ändern. Wir brauchen uns nur anschauen, woher unser Papier, unser Kleenex usw. kommen. Ein Bauer, der seine Familie ernähren muß fragt nicht lange, ob der Baum wertvoll ist. Er kann es gar nicht. Darum muß "der Westen" ihm die Möglichkeit dazu geben, diese Frage zu stellen.

    Liebe Grüße
    Gwenna
     
  9. Harser

    Harser Mitglied

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    Berlin
    Ich gehe da mit Martin Löpelmann, der sagt, dass sich der Ulsterzyklus auf historische Ereignisse um 100 u.Z. bezieht, und in diesen Sagen ist der Geschlechterkampf offensichtlich in vollem Gange. Dass könnte bedeuten, dass sich das Patriarchat erst im untergehenden Keltentum durchgesetzt hat, dagegen in der La Tène-Zeit Matriarchat oder Machtteilung der Geschlechter vorlag. In den irischen Sagen sieht es wirklich so aus, je älter, desto stärkere und mächtigere Frauen kommen darin vor.

    Bist du hier bei Artus und Avalon? Das bezieht sich auf eine noch spätere Zeit: rund 500 u.Z. in Britannien. In der Religion der älteren Kelten kamen Götter und Göttinnen vielleicht gar nicht vor. Jedenfalls haben die Griechen überliefert, dass die Kelten, die den Delphi-Tempel zerstörten, die personifizierte Darstellung von Göttern und Göttinnen lächerlich fanden.


    Ich weiß noch wenig über keltische Kultur und Matriarchat, Patriarchat ist aber eigentlich gar nicht zu gebrauchen, oder?

    Ich würde hingegen sagen, viele Christen sind naturverbunden, und viele sind engagiert für Ökologie und Naturschutz, obwohl einige zentrale Mythen der christlichen Religion dem entgegenstehen.

    Genau. Es gibt den Kalender von Coligny, ein altes archäologisches Fundstück, ohne Bäume. Aber es gibt den Mythos, in enger Verbindung zum Baumorakel und Baumhoroskop. Genauso, wie es im alten Ägypten oder in der Kabbala keine Tarot-Karten gegeben hat, aber es gibt den Mythos, und in der Praxis macht es dann keinen Unterschied. Und ein Mythos bildet sich nur da, wo er passt, selbst wenn die historische Basis schwach ist.

    Zu den Taten der Ökofreaks und den Worten der Ökologen (haben wir schon) muss noch etwas hinzukommen, ein geistiges Fundament. Aber welches?
     
  10. Sitanka

    Sitanka Guest

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    weiß dann eigentlich jemand von euch, ob es in der alten form der kelten dann noch eine art baumkalender gibt, so ganz ursprünglich meine ich?

    oder gibt es ihn nur mehr so, wie wir ihn überall finden. würd mich echt interessieren, alleine schon um die unterschiede herauszufiltern :)
     
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