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Kapitulation

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Katarina, 3. Oktober 2006.

  1. Katarina

    Katarina Guest

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    Hallo miteinander,

    kennt Ihr das? Kapitulation vor sich selbst? Wenn man so viele Wege ausprobiert, als erfolgversprechend angesehen hat, hoffnungsfroh losmarschiert ist, sich verirrt hat, dann wieder gestartet ist und schließlich an den Punkt kommt, wo man erkennt, dass man auf seinem Weg zum Ziel ständig vor sich selber davongelaufen ist?
    Ich breche zur Zeit völlig zusammen und auseinander, ohne dass es mir dabei aber nun wirklich schlecht gehen würde. Aber alles, woran ich mich bislang festgehalten habe, geht gerade baden und ich stehe da und habe keinen Halt mehr. Ich falle aber auch nicht, ich stehe einfach nur da und kapituliere. Kennt das jemand? Kann jemand aus seinem persönlichen Erleben berichten, was geschehen ist, nachdem er aufgegeben, kapituliert, losgelassen und sich seiner Ohnmacht völlig hingegeben hat?

    Katarina :)
     
  2. HerrHundi

    HerrHundi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2005
    Beiträge:
    1.336
    Ort:
    Zwinger
    Und vor was kapitulierst du denn? Vor der Tatsache, dass du gar keinen "Halt" (ausserhalb von dir selbst) brauchst? :D
     
  3. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land

    Schau mal Katarina,ich habe da eine Karte in den Anhang gesteckt.
    Vielleicht machst du ja gereade eine Phase durch,die durch die Bedeutung des Gehängten symbolisiert wird.

    Grüsse vom Narren
     

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  4. Krabat

    Krabat Guest

    hallo katharina,

    ich habe auch einige "wege" eingeschlagen, bis ich mich für einen weg entschieden habe. dies hat zur (wie ich es für mich empfinde) zerlegung meines bisherigen weltbildes geführt. ich würde es nicht als kapitulation bezeichnen, auch wenn es sich schon mal so anfühlt. ich betrachte es lieber als heilsamen prozess der selbsterkenntnis bzw. als prozess der auflösung von konditionierung. der begriff der "dunklen nacht der seele" beschreibt diesen zustand recht passend.


    lg - Krabat.
     
  5. Katarina

    Katarina Guest

    Gute Frage :) !
    Vor der Aussichtlosigkeit jeglicher Bemühungen um "ein besseres Leben" vielleicht?!

    Der Gehängte trifft es gut und auch die dunkle Nacht der Seele ist wunderbar. Ich fühle mich aber gar nicht mal so schlecht, eher ein bißchen betäubt und gedämpft. Müßte ich mich hier auf der dunklen Seite in der totalen Stagnation nicht furchtbar fühlen? Komischerweise bin ich aber zuversichtlich, obwohl gar nix mehr geht. Ist das nun immer noch Abwehr oder nähere ich mich jetzt etwa "meinem" vielgepriesenen Paradoxon? Oder ist es das paradoxe, dass beides der Fall ist?

    Katarina :)
     
  6. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2006
    Beiträge:
    6.140
    Ort:
    Dort wo jeder willkommen ist
    Werbung:
    :clown:

    Warum änderst Du nicht einfach Deine Umgebung?

    :clown:

    Also in eine Umgebung die Dir die Kraft gibt um Dinge zu ändern?

    :clown:
     
  7. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Liebe Katarina,

    ich würde sagen, du stehst vor einem Neubeginn. Alle ist weg und du bist trotzdem relativ gelassen. So wie du das alles schilderst, hast du allen Grund gelassen zu sein: Es geht ab nun bergauf!

    Stell dir vor, du bis in einer leeren Wohnung und kannst sie ganz neu einrichten. Ein herrliches Gefühl!

    Hoffe, ich liege damit nicht ganz daneben.

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  8. Kanon

    Kanon Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2006
    Beiträge:
    83
    Kapitulation? Viele Wege führen in die irre, doch aufgeben?

    Die Wege haben mir auch eine Kapitulation nahe gelegt, doch es wäre für mich undenkbar aufzugeben. Ich habe eine ganze Zeit das Geschehen nur beobachtet, jetzt kämpfe ich drum, das es zumindest irgendwo noch zu retten ist. Ich habe lange gebraucht um mir bewusst zu werden, was ich will oder besser gesagt, wie ich es wieder schaffe, ins Leben zu finden. Nur zu zu sehen, ist kein Zustand, nur ein Umstand. Ich denke, das wir da sind um uns selbst zu retten. Ich weiß, dass die ganzen Wege bei dennen ich gescheitert bin, mich verändert haben. Diese Veränderung kann jeder werten, wie er möchte. Ich für mich sehe sie positiv, da ich dadurch erst das Leben richtig wahr nehmen konnte.
    Ich versuche nicht das große Ziel "ein besseres Leben" zu erreichen, sondern versuche, die kleinen Erfolge zu sehen. Es ist ein Gefühl der Hilflosigkeit, wenn man nicht weiter weiß, aber wenn man sich nicht damit abfindet, wird aus dem Gefühl Hilflosigkeit, der Ehrgeiz weiter zu machen.

    Hoffe, dass das eine Art antwort für dich ist.
    lg
    Kanon
     
  9. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........


    Hallo

    Ja das kenne ich und ich rate dir nach der Kapitulation einfach das geschehen zu lassen wonach dir wirklich ist ohne wenn und aber.
    Ein Schalter legt sich um im Kopf und dem Neubeginn in deinem Leben steht nicht mehr im Wege höchstens du selbst.
    Vergleichbar mit einem Sog der dich aus einer verfahrenen Sackgasse herauszieht, der einfach ein gutes Gefühl hinterläßt.

    LG Tigermaus:)
     
  10. Reinfried

    Reinfried Guest

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    Liebe Katarina!

    Ja, dieses Gefühl kenne ich - eine Mischung aus Erstaunen, Anerkennen-müssen des Endgültigen - doch auch Erleichterung, weil man keine Zweifel mehr hat.

    Selten ist man im Leben so jeder Entscheidungsmöglichkeiten beraubt wie in solchen Situationen - doch irgendwie ist es auch schön, sich dieser Kapitulation zu ergeben. Es ist paradox: Das Schöne daran ist, dass man in völliger Abwesenheit von Möglichkeiten auch keinen Fehler machen kann....so eine Gewissheit hat man im Leben nicht oft.:banane:

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     

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