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Ist die Integration gescheitert?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von opti., 15. Mai 2009.

  1. opti.

    opti. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. April 2009
    Beiträge:
    132
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    Ich möchte einmal auf einen Sternartikel hinweisen.

    Integration von Einwanderern: Lange hier und doch nicht da

    Hier ein Ausschnitt aus dem Artikel:

    [Zitat] "Inzwischen verlangen nicht nur die Stammtische, sondern auch unzählige bestens integrierte Migranten mehr Druck und Konsequenz. Weniger Multikultikuscheln. Härtere Ansagen. Nicht nur von der Justiz, sondern von allen Institutionen der Gesellschaft. Soziologen wie Ralph Ghadban, 1972 aus Beirut nach Deutschland gekommen. Er sagt: "Entweder man lebt hier und hält sich an die Regeln. Oder man geht wieder. Man kann nicht nur das soziale Netz genießen, aber diese Gesellschaft ablehnen."

    Rechtsanwältinnen wie Gülsen Celebi, kurdische Wurzeln. Sie sagt: "Die Deutschen haben eine Nazi-Macke. Sie trauen sich nicht, gewalttätige Migranten zu kritisieren, weil sie Angst haben, als rechtsradikal bezeichnet zu werden." Frauenrechtlerinnen wie die Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek. Sie sagt: "Deutsche sind im Zweifelsfalle eher bereit, ihre Verfassung zu ignorieren, als sich Ausländerfeindlichkeit vorwerfen zu lassen. Manche propagieren ein Toleranzverständnis, das einer Selbstaufgabe gleichkommt." [Zitatende]

    Wie also soll man dieses Problem lösen? Ist es überhaupt zu lösen? Und stimmt es, dass die Deutschen eine Nazi-Macke haben, weil sie sich nicht trauen gewalttätige Migranten zu kritisieren (Ergänzung: und notfalls auch auszuweisen)? Wohin führt dieses Wegsehen?
     
  2. sage

    sage Guest

    Die Integration ist gescheitert...Regeln werden nicht eingehalten... was macht man mit denen, die sie nicht einhalten?

    Da sagt der Administrator dieses Forums, daß er für eine Zeitlang alle Threads , die mit Islam zu tun hat, nicht wünscht und sie deshalb schließen wird wenn so einer auftaucht...
    Und was macht der immigrant...nix anderes sind User ja irgendwie...Opti? Er hält sich nicht an die Regeln und versucht mal wieder durch ne Hintertür die Regeln im Forumland zu umgehen...

    Tja, was soll jetzt der Admin machen?
    Wenn er Optis Gedankengang übernimmt....



    Sage
     
  3. opti.

    opti. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. April 2009
    Beiträge:
    132
    Woher kommt nur die Angst, über problematische Themen zu reden? Soll man sie alle unter den Tisch kehren? Soll man vor ihnen die Augen verschließen? Genau dies machen wir bereits in der Einwanderungsproblematik seit etwa 30 Jahren. Und wohin hat das geführt? Es bildet sich ein politischer und gesellschaftlicher Sprengstoff heran. Wenn man den Menschen die Möglichkeit nimmt, solche Themen zu diskutieren, dann treibt man sie in die rechte Ecke. Und das sollte dir eigentlich nicht egal sein, weil sich dann nämlich eine allgemeine Fremdenfeindlichkeit entwickelt, die sich womöglich auch gegen die Juden richtet.
     
  4. sunnythecat

    sunnythecat Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2009
    Beiträge:
    627
    Hallo Opti!

    Aus deinem Text, sehe ich es so, das nichts gelernt wurde. Du schreibst hier davon, das mehr Druck gemacht werden müsste. Da stellen sich mir die Nackenhaare auf.

    Statt die Chance zu sehen, die es für uns hier gibt. Endlich wieder zu einer menschlichen Ebene zurück zu kehren.
    Wir hätten endlich mal einen offiziellen Grund, unsere Schulen und Kindergärten zum Beispiel, besser auszustatten. Zeit und Raum für Begegnung schaffen. Das wäre eine Stärke.
    So das ein menschliches Miteinander vorgelebt wird und auch vorgelebt werden kann. Soziale Netze werden nicht wirklich ausgebaut, sondern ,,weggespart."
    Sich auf einer menschlichen Ebene begegnen zu können, ist sehr schwer geworden.
    Es sind aber keine Geldmittel dafür da und so mit eben auch keine Ressourcen.
    Viele Menschen werden sich selbst überlassen und das auf all in all den wichtigen Bereichen.

    Nicht Reduzierung ist die Lösung, sondern eine Erweiterung. Auch und vor allem in den Köpfen.

    sunny
     
  5. opti.

    opti. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. April 2009
    Beiträge:
    132
    Es ist unendlich viel Geld in die Integration gesteckt worden. Eine ganze Armada an Familienhelfern, Streetworkern, Sozialpädagogen, Bewerbungshelfern, Bewährungshelfern, Sprachlehrern, Jobvermittlern, Psychologen, Konfliktschlichtern, Jugendgerichtshelfern und Kontaktpolizisten hat genau das versucht, was du vorschlägst. Wenn man realistisch sein will, muss man erkennen, dass der Versuch der Integration gescheitert ist. Es hat also wirklich nicht an Mühen gefehlt, die Integration zu versuchen.

    Bedenke bitte auch, wie die wirtschaftliche Situation in den nächsten Jahren sein wird. Es wird massiv an sozialen Leistungen gespart werden, so dass die von dir vorgeschlagenen Integrationsbemühungen gar nicht realisiert werden können. Was wird vermutlich die Folge sein? Ich glaube, es fällt nicht schwer, sich dieses auszumalen. Man kann das Problem der Integration nicht auf die finanziellen Mittel begrenzen. Man kann die Menschen nur integrieren, wenn sich diese Menschen auch integrieren wollen und wenn die Anzahl der integrierten Menschen ein überschaubare Anzahl nicht überschreitet. Alles andere ist wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt.
     
  6. sage

    sage Guest

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    Genauso haben die Iren in den Nordstaaten argumentiert, als die Sklaven befreit wurden oder die Deutschen, die nach dem Krieg ihre eigenen Landsleute, die aus den Ostgebieten geflohen waren, mit Steinen beschmissen und sie am liebsten wieder abgeschoben hätten.
    Oder wie sie´s "poetisch" ausdrückten "Flüchtlinge sind wie Schmetterlinge und Schmetterlinge sind Schädlinge"


    Sage
     
  7. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.720
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalkom opti,

    ...integration in deutschland?

    sag mal, opti, wer in deutschland hat intersse dran, dass sich ausländer integrieren? Wie wird es gefördert, dass sie sich integrieren(können?)

    Willst du ein paar "gute Beispiele" aus meiner erfahrungskiste?

    1) russische Juden die nach Deutschland einreisen durften bekamen nur dann ein deutschkurs finaziert, wenn sie nich äter als 40 jahre alt waren..."ältere brauchen das nicht"

    2.) Bevor österreich zu eu gehört hat, und ich in deutschland eine "aufnethaöltsgenehmigung" beantragen musste, wurde ich mit meinem österreichischen pass mit vorzug behandelt und in der warteschlange vorgelassen... schwarze afrikaner mussten warten, kannst du dir das vorstellen, wie ich mir dabei vorkam...?!? türken erleben sicher das selbe... denkst du wirklcih, das fördert "die lust" auf integration?

    shimon
     
  8. eva07

    eva07 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2007
    Beiträge:
    5.949
    Ort:
    WIEN


    Ha, ha, ha und wieder durch die Hintertür!! :lachen::lachen::lachen:

    Bei einer Tür schmeißt man ihn raus und beim Fenster steigt er wieder ein.

    Nichts gelernt? Das scheint System zu haben.

    Und die Deutschen haben meines Erachtens keine Nazi-Macke, sondern eine Maulkorb-Phobie. Jeder, der ein wenig denken kann, durchschaut, warum die Deutschen krank geworden sind. Man hat sich da einiges einfallen lassen, um die Deutschen so weit zu bringen.

    Von mir aus - aber ich lebe ja in Wien - kann die Integration schief gelaufen sein. Natürlich habe auch ich dafür bezahlen müssen so wie jeder Österreicher. Aber das hätte ich sowieso müssen. Denken wir doch nur an die EU, die gar nicht billig ist und was haben wir davon?

    Auch ich habe nicht das beste Gefühl, wenn sich Ausländer aber auch Österreicher ins Sozialnetz hängen. Doch die Gesetze sind darnach und sie wären ja dumm, würden sie es nicht ausnützen. Und jeder muss sich hier fragen, ob er so edel wäre, nicht dasselbe zu tun. Nicht die Ausländer sind schuldig, sondern die gewählten Politiker, wenn man schon von einer Schuld sprechen muss.

    Aber auch Ausländer und Ausländer ist nicht gleich. Manche sind gleicher. Die einen bekommen das Geld nachgeworfen, den anderen bleibt oft nichts anderes übrig als sich ins Sozialnetz zu hängen.

    Es gibt Ausländer, die schon Jahrzehnte hier leben und noch immer ihr Ghetto bevorzugen. Ich weiß nicht, ob sich da jemand aufregt. Mir ist das egal, weil es ganz natürlich ist, dass die Menschen sich eben bei ihresgleichen wohler fühlen als unter Menschen, die sie eben nicht so gut kennen oder auch nicht kennenlernen wollen. Aber warum soll uns das stören?

    Die Demokratie wird hoch gehalten, d.h. jeder kann leben wie er will, solange er sich an die Gesetze hält. Wollen wir sie zwangsbeglücken? Willst Du Dich etwa zwangsbeglücken lassen? Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden oder eben wieder in sein eigenes Land zurückkehren, wenn er es bei uns nicht aushalten kann. Doch dem ist nicht so wie wir sehen, denn bei uns geht es ihnen ja gut, überhaupt wenn sie sich unter Ihresgleichen bewegen dürfen und da ist ja von der demokratischen Republik her keine Einschränkung gegeben. Oder doch? Die sich mit Politik intensiv beschäftigen wissen bestimmt mehr. Zumindest werden sie wissen, warum die Zwangsbeglückung so notwendig für sie ist oder wäre. :)
     
  9. opti.

    opti. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. April 2009
    Beiträge:
    132
    Sicherlich hätte man viel früher Sprachkurse anbieten können. Es war ein Fehler, dass man dies zu spät erkannt hat. Andererseits sind viele Kinder der Migranten hier in Deutschland geboren worden und sie sprechen sehr gut deutsch. Trotzdem haben sie keine Lust, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Sie lehnen die europäischen Gesellschaften oft entschieden ab.

    Es ist auch leicht, die Schuld für das Versagen der Integration immer beim Staat zu suchen. Die europäischen Staaten haben sehr viel Geld für die Integration ausgegeben. Häufig kommen die Menschen mit der Vorstellung nach Europa, hier würde sie das Schlaraffenland erwarten. Oftmals fehlt die Bereitschaft sich zu integrieren. Es beginnt damit, dass den Eltern oft die Motivation fehlt, ihre Kinder zum Lernen anzuregen, um sie auf eine berufliche Zukunft vorzubereiten. Damit sind bereits wichtige Weichen für die spätere Aussenseiterrolle gestellt. Damit ist die spätere Armut bereits vorprogrammiert.

    Ein Satz aus dem Munde eines Migranten in dem oben zitierten Sternartikel zeigt ein wenig, was in den Köpfen mancher Migranten vor sich geht: "Meine Frau bringt Kinder auf Welt. Jetzt sie sind deutsche Staatsbürger, und deutsche Staat muss kümmern" - und lacht, als hätte er einen guten Witz gemacht."

    Ein weiteres Problem ist die Gewalt, die sehr oft bei Migranten anzutreffen ist. Dies führt dazu, dass viele von ihnen vorbestraft sind. Damit fällt eine berufliche Integration um so schwerer. Wer möchte schon jemand mit einem entsprechenden Vorstrafenregister einstellen? Wer möchte jemand eine Wohnung vermieten, der keinen bezahlten Job hat? Ist es nicht also eher das eigene asoziale Verhalten vieler Migranten, dass die Integration verhindert?
     
  10. baubeau

    baubeau Aktives Mitglied

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    635
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    Ich nenne es das Santa Fé von NRW...
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    Ich kenne kein Integrationskonzept aus meinem Umfeld. Wenn es die woanders gibt, dann haben die Alibi Funktion und gleichen mehr einem Tropfen auf heißem Stein, bzw ist mehr eine Art Symptombekämpfung, aber keine nachhaltige Geschichtel. Ausserdem ist Integration, als Idee dass man da was machen müßte, noch gar nicht so alt.

    Unser Problem ist, wir wissen nicht, was wir für eine Gesellschaft wollen. Dementsprechend bauen sich vor uns die Fragezeichen auf.

    Stimme dem mit dem Maulkorb zu. Und wir wollen einfach nicht wirklich etwas ändern.
     
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