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Hexenverbrenung und Kreuzzüge

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Maud, 26. Januar 2005.

  1. Maud

    Maud Guest

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    Vor Jahren las ich ein Buch über die Hexenverbrennungen Im Mittelalter, und über die Christlichen Kreuzzügen. Seit dem habe ich den Verdacht das die Kirche nicht immer was mit Gott zu tun hatt, kann mir jemand Helfen und mir dahinsichtlich endlich meine Zweifel nehmen. Bitte um Hilfe, wer kann oder möchte mir nun mir das erlkähren. Darauf bekomme ich von unseren Schutzengeln nur eine Antwort. Meine Frage war folgendermasen. Wenn die Kirche Gottesvertreter auf Erden ist, wie ist es dann möglich das die selben Menschen die das Wort Gottes verkünden. Anderseits Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrennen, auserdem Rauben, und morden können. das Kann doch nicht Gottes Wille sein. Die Antwort war schlicht und einfach.Das waren keine wahren Christen. Kann mir bitte jemand etwas dazu sagen.Ich währe Dankbar um eine Plausieble Aufklährun. Ein Zitatgeplenkel würde mir nicht helfen.
    Ich bedanke mich in voraus für eine Fachmänische Erklährung.
    Herzliche Grüße an Alle Maud
     
  2. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    1.368
    Ort:
    Plauen/Sachsen
    Liebe Maud

    Im Prinzip sagt doch die antwort Deiner Engel schon alles.

    Es waren keine wahren Christen.

    Unter wahre Christen versteh ich z. B. daß man nach dem lebt und handelt, was man im Namen der Kirche verbreitet. Jesus hat nie so etwas verbreitet und die Lehren der Kirche basieren ja auf seinen gelegten Grundlagen. Bitte berichtige mich, denn ich kenn mich mit der Bibel nicht aus. Kann also nur aus geschichtlicher Sicht Deine Frage beantworten.

    Wenn man also zu Felde zieht um im Namen Gottes Kriege zu führen, so wie auch heute noch, dann verstößt man gegen fundamentale Glaubenssätze der Christen. Also kann man kein Christ sein, derjenige gaugelt es nur vor - ein Schein. Dasselbe gilt für jegliche andere Gewalt. Und das Thema ist heute noch genau so aktuell wie damals zu Zeiten der Hexenverbrennung die ja auch bis ins 17. oder 18 Jh. betrieben wurde.

    So ist meine Sicht der Dinge. Hoffe Du konntest etwas damit anfangen, wenn auch nur ne Kleinigkeit. Kannst ja auch noch mal Deine Engel fragen, ob sie dir das ein wenig genauer erläutern wollen. :kiss4:

    Alles Liebe
    Romy
     
  3. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Ja, wenn..... ist aber nicht so.
    Gott wird auf der Erde durch jeden einzelnen Menschen "vertreten" - nicht durch eine Institution.


    Es sind Menschen, die sich an Buchstaben festkrallen, und die Bibel gibt für jede denkbare Untat eine Begründung her, wenn man nur danach sucht.


    Sehen wir heute doch schon wieder. Der fromme Christ Bush, der mächtigste Mann der Welt, entblödet sich nicht, mit Gottes Hilfe schon wieder einen neuen Massenmord zu planen.
    Das hat weder mit Christus noch mit Jesus was zu tun. Mit christlicher Institution schon eher.

    Und ja, ich sehe den scheinbaren Widerspruch zu meiner Aussage da oben :)

    Lieben Gruß,
    RitaMaria
     
  4. zauberweib

    zauberweib Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2003
    Beiträge:
    387
    Ort:
    franken
    ... hält aber heute lebende christen nicht davon ab, andersgläubige weiterhin wie abschaum zu behandeln. :(
     
  5. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    1.368
    Ort:
    Plauen/Sachsen
    auch das sind dann keine wahren Christen

    :schaukel:

    Alles Liebe
    Romy
     
  6. zauberweib

    zauberweib Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2003
    Beiträge:
    387
    Ort:
    franken
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    das sehen sie selber aber anders. sie tun es ganz bewusst im namen gottes und finden sich noch ganz toll dabei :(

    zwischen missionierenden christen und terroristischen moslems ist im endeffekt nicht viel um.

    muss wohl an dem absolutheitsanspruch liegen, den sie beide haben.

    :(

    aber ich geb die hoffnung nicht auf.

    schon komisch, dass immer die den krieg, gewalt und zerstörung bringen, die am lautesten nach frieden schreien. siehe aktuell mal wieder bush....
    der übrigens auch überzeugter christ ist!

    grüsslies
    zauberweib
     
  7. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    zauberweib :)
    Ja, ich fürcht mich auch immer wieder, wenn viel über den Frieden und Toleranz geredet wird. Übrigens die meisten wissen gar nicht, dass der Vatikan immer noch eine Abteilung für Inquisition hat, nur heisst diese jetzt anders. (leider hab ich den Namen verschwitzt :rolleyes:...irgendso eine Kommission ...)

    Liebe Grüsse :daisy:
    Caya
     
  8. Astroharry

    Astroharry Guest

    bestand anfangs aus den wenigen Urchristen, die sich noch für ihren Glauben töten ließen.
    als man um 325 n.chr. Das Konzil zu Nicäa einberief war die Pionierzeit beinahe zuende.
    Die Römer haben bemerkt dass das Christentum nicht auszurotten war und beschlossen es dafür zu benutzen, ihren zefallenden Staat zu festigen.
    Man machte aus den vielen Gnostischen Bewegungen eine Staatsreligion und institutionalisierte das Christentum.
    Das bekommt auf Dauer keiner lebendigen Religion, aber andererseits konnte es ich nur so über einen so langen Zeitraum halten ohne in zahllose Sekten zu zerfallen.
    Die gnostischen Strömungen haben sich u.a. in den Rosenkreuzer und Freimaurer Bewegungen als Geheimgesellschaften erhalten.
    Es gab in der Geschichte immer wieder Lichtgestalten, wie Franz von Asisi, Hildegard von bingen, Johannes vom Kreuz (als letzte Lichtgestalt Papst Johannes der 23.) u.v.a. Diese hielten das Christentum innerlich am Leben, das sich als Staatsmacht mit all ihren antichristlichen Symptomen etabliert hatte.
    Man muss einmal nachlesen wie viel Schwierigkeiten diese Lchtgestalten mit der etablierten Kirche hatten. viele verbrannte man auch auf den Scheitehaufen der Inquisition. (Es gibt eine gute Biographie über Hildegard von Bingen mit dem Titel "Ich bin krank vor Liebe")
    Wieso das so doppelgleisig verlaufen ist, das vermag ich nicht zu sagen.
    Aber die Päpste waren z.t. sehr Weltlich hielten sich Kurtisanen, frönten der Völlerei und zogen in den Krieg.
    Das Wahre Christentum spielte sich in den Klöstern ab, aber aich da gab es solche und solche.
    Die Kirche ist mit Luter in zwei Lager zerfallen, das war ein Zeichen des Verfalls, denn der Ablasshandel der Kath. Kirche nahm unglaubliche Formen an. Dies führte zur Reformation und man nahm das schließlich zum Anlass für den 30 Jährigen Krieg um ganze Landstriche zu entvölkern.
    Das sog. Christentum hat eine beispiellose Blutspur hinterlassen und dennoch gab es eine wahre esoterische Bewegung des Christentums über viele Jahrhunderte hinweg.
    Warum so viele christliche Lichtgestalten von der Kirche nicht ablassen wollten, das verstehe ich auch nicht.
    Die Zeit des Christentums ist, so vermute ich vorbei. alle Versuche die Kath. Kirche zu reformieren scheiterten, man warf alle raus die es in jüngster Zeit versucht haben.
    Ich persönlich kann die Anschauungen der Kirche nicht teilen, da ich an wiedergeburt glaube und nicht an ein Jüngstes Gericht als kosmisches Ereignis, sondern als ein Inneres Erlebnis nach den Tod eines jeden Menschen.
    Dieses Totengericht gabe es übrigens in viele Kulturen. Z.B. in Ägypten.
    Papst Joh. der 23. Hatte schon versucht eine Reform einzuleiten er sagte wir müssen die Kirchentore öffen und wir leben in einer Umbruchsphase und nicht in einer Endzeit vor dem Untergang.
    Er lud alle Vertreter aller christliche Bewegungen zu einem Konzil ein und schafte das Dogma von der "Allein seligmachenden Kirche" ab.

    Richtig verstenden kann man im Christentum die selben universal geltenden Wahrheiten finden wie in allen großen Religionen dieser Erde.

    Gruß Wilibald
     
  9. Jandira

    Jandira Mitglied

    Registriert seit:
    8. Januar 2005
    Beiträge:
    562
    Aber dazu brauchts Offenheit und ein weeeiites Bewußtsein. Und scheinbar ist das mit Christentum nicht vereinbar. Und genau aus diesem Grund :
    Richtig. :D


    Jandira
     
  10. Vassago

    Vassago Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    12
    Ort:
    Klagenfurt
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    ich selbst stehe dem christentum nicht unbedingt negativ gegenüber

    nur so wie es in unserer kirche und der bibel gelehrt und umgesetzt worden ist
    war es am anfang sicherlich nicht gedacht gewesen
    ich denke es hat sich nur durch das machtgehabe einiger weniger so entwickelt wie es in der fergangenheit geschehen ist

    ich selber hab mich von der kirche aufgrund ihrer vielen übertritte ihres sogenanten einzig wahren glaubens abgewand, nachdem ich über die sogenanten Albigenserkriege(hunderttausende Katharer wurden in europa hingerichtet bzw gingen freiwillig und ohne geegenwehr ins feuer weil sie nicht kämfen und- oder nicht das kreuz als heilig betrachteten, sondern als folterwerkzeug ansahen an dem gottes sohn hingerichtet wurde)
    einige bücher gelesen habe.
    ich glaub an licht und Liebe und daran kan nix falsch sein, ich brauche keine tempel und keine opfer, meine gedanken sind rein und frei; und solte es gott geben sols mir recht sein und wen nicht hab ich trotzdem ein reines gewissen
    mit dem er mich sicher nich in die hölle schicken kann nur weil ich nicht einen von seinen jüngern errichteten tempel besucht habe
    ich glaube es solte ein jeder glauebn können an was er will - solange sein glaube nich willentlich (oder wissentlich) etwas negatives herbeiführt kan dieser nicht schlecht sein
    Ps sry für meine rechtschreibfehler :danke:
     
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