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Heilmittel Gegen Depressionen

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von samaya, 8. Mai 2007.

  1. samaya

    samaya Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2004
    Beiträge:
    456
    Ort:
    NRW
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    Hallo.

    Ich habe seid den Tot meiner Mutter Depressionen dieses wirken sich so aus das ich von einer Sekunde auf die Andere meine Freude verliere,ein Lehr Gefühl habe,kein Glücksgefühl mehr vorhanden ist.. bin beim Psychologen in Behandlung aber Sie meinte jetzt das ich Paroxat einnehmen soll ein Antidepressiva ,aber da es ziemliche Nebenwirkungen hat ,sträube ich mich etwas dagegen und möchte lieber etwas Pflanzliches einnehmen ,(Johanniskraut darf ich nicht einnehmen weil sich das nicht mir meinen anderen Medikamenten verträgt) kennt Jemand Heilmittel die gegen Depressionen helfen könnten??

    Liebe Grüsse

    Samaya :)
     
  2. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    hallo samaya,
    bei depressionen ist zu unterscheiden, ob es eine reaktive depression ist, deren auslöser ein traumatisches ereignis war (wie z.B. tod eines nahen verwandten) oder ob es sich um eine störung im stoffwechsel handelt.

    dein unwohlsein wegen paroxat kann ich verstehen.
    frage doch deinen behandelnden arzt mal, was er vom wirkstoff opipramol hält. dieses mittel ist sowohl angstlösend als auch stimmungsaufhellend und macht NICHT abhängig. also an guten tagen kann man weniger dosieren als an solchen, wo man arg im schwarzen loch hängt.

    ich kann davon nur gutes berichten. volle arbeitsfähigkeit bleibt erhalten, man steht unter opipramol nicht neben sich sondern wieder mitten drin im leben. dunkle wolken lockern auf, antrieb kommt wieder, und wenn man wieder was schafft, hebt sich die stimmung dann auch wieder von selbst.
    kann dir gern mehr drüber berichten.

    ich wünsche dir gute besserung!
    die sonne scheint auch für dich,
    romaschka :liebe1:
     
  3. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2004
    Beiträge:
    1.915
    Ort:
    100 km um Aachen
    Liebe Romaschka,

    das hast Du wirklich schön geschrieben!!!!!

    Samaya sollte sich wirklich mit Dir intensiver unterhalten, denn Du weisst, wovon Du schreibst!

    Herzlichst
    Fee
     
  4. Shakina

    Shakina Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2006
    Beiträge:
    329
    Ort:
    Ludwigshafen, Deutschland
    Hallo Samaya.

    Opipramol kann gut helfen, allerdings wurde in einer amerikanischen Doppelblindstudie und über jahrelange Forschung entdeckt,´dass Opipramol (z.B. Insidon) keine nennenswerte Wirkung bei Depressionen hervorruft, sondern eher von (den amerikanischen Ärzten, die ja schon weiter als wir sind) den Ärzten für Epilepsie etc. einegsetzt wird, da es ein Neuroleptikum ist.

    Ich kann Dir ein pflanzliches Mittel empfehlen, dass zu ca. 80% die Wirkung eines antidepressiven Mittels aufzeigt ohne Nebenwirkungen zu besitzen.
    Das Mittel heißt "Neurapas" von Pascoe, ist ebenfalls in Doppelblindstudie getestet und wirkt hervorragend! Ich selbst habe es aus diversem Grund über Monate genommen und es hat mir erheblich besser geholfen als Opipramol oder Trevilor (und Trevilor ist ein wirklich starkes Mittel gegen Depressionen und macht zudem noch abhängig!!!)

    Inhaltstoffe sind Passiflora, Baldrian und Johanniskraut...das ganze hört sich jetzt poblig an, aber durch das Passiflorakraut ensteht bei dem Johanniskraut eine chemische Reaktion, die die Wirkstoffe potenziert und viel besser und auch anders wirkt, als Johanniskraut oder Passiflora alleine.

    Ich hoffe, ich konnte Dir helfen...auf jedenfall wünsche Ich Dir eine gute Besserung!

    LIebe Grüße
    Shakina
     
  5. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Hallo Samaya,

    Trauer und Depressionen muß man sorgfältig unterscheiden, weil sie zwar sehr ähnlich sind, aber völlig verschieden behandelt werden müssen. Wiederum sehr ähnlich aber jetzt nicht unser Thema ist Demenz, also eine fortschreitende Hirnleistungsstörung.

    Trauer kann allerdings eine vorhandene Depression verstärken. Zu deinen Medikamenten kann ich nichts sagen, es gibt aber eine Reihe von nichtmedikamentösen Therapien, z.B.:

    - Gesprächstherapie einzeln oder in der Gruppe
    - Ausdauersport an der frischen Luft, z.B. Jogging
    - Lichttherapie
    - Schlafentzugstherapie
    - optimale Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, zum großen Teil roh, etwas Fisch, wenig tierischem Fett und Fleisch. Die ssentiellen Fettsäuren, Antioxidantien, Spurenelemente und Vitamine sind bei Depressionen wichtig.

    Gute Besserung!
    Otto
    :schaf:
     
  6. antenne29

    antenne29 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2007
    Beiträge:
    2.031
    Ort:
    bei Hannover
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    Da ich nicht weiß, wie stark und tief die Trauer / Depression in Dir steckt, aber vermute, das es nicht Dein komplettes Leben im Griff hat, möchte ich Dir ans Herz legen, so oft Du kannst, jetzt in die freie Natur zu gehen...
    Der Blick im Frühling auf all das Wachstum in eine neue Zeit hat mir sehr geholfen...
    Auch bin ich in einen Zoo gegangen, um mir dort Die Tierkinder anzusehen.
    Ebenfalls habe ich darauf geachtet, das ich mir selbst etwas gönne, was mir gut tut, was mir "vorher" Spaß machte. Jedenfalls ist es eine gute Art, sich neben Medikamenten selbst ins Leben zurück zuholen.

    herzlichst, Antenne

    P.S.: Habe keine Nachrichten etc.geschaut, keine Zeitung gelesen...nichts sollte mich irgentwie zusätzlich belasten!
     
  7. samaya

    samaya Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2004
    Beiträge:
    456
    Ort:
    NRW
    Hallo an Euch Alle.

    Ich möchte mich für die Lieben Antworten bei Euch bedanken und das eine oder Andere für mich machen ,ich gehe auch viel an die Natur,gehe jetzt 1 mal die Woche schwimmen,.. Ich würde sagen was die Depression betrifft, es ist so das es ja nicht immer da ist ,diese Antriebslosigkeit ,aber wenn Sie da ist dann ist das ziemlich schrecklich.. Was ich noch erwähnen wollte ist das ich leider kein Mittel mit Johanniskraut nehmen darf da ich eine Spender Niere habe und Sandymun einnehmen muss ,dieses verträgt sich leider nicht damit..

    Noch mal einen Lieben Dank an Euch..

    Und liebe Grüsse

    Samaya :)
     
  8. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Hallo Shakina,
    es ist mit Opipramol wie mit jedem anderen Medikament - der eine verträgt es hervorragend und der andere hat diverse Nebenwirkungen oder gar keine Veränderung durch das Medikament. Ich würde das nicht so pauschal aussagen, nur weil es dir nicht geholfen hat. Für mich war "Insidon" (Wirkstoff Opipramol) ein echter Lebensretter.

    Ich habe es über einige Jahre hinweg genommen und von Ärzten, die einander nicht kannten - also unabhängig voneinander - verschrieben bekommen. (Neurologin, Hausarzt, Psychotherapeutin, die gleichzeitig Allgemeinmedizinerin ist)
    Ein Neuroleptikum ist es meines Wissen nach nicht. Es ist ein trizyklisch wirkendes Antidepressivum.

    LG, Romaschka
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Liebe samaya, ich schreibe dir morgen eine pm, bin heute schon zu müde.
    Schon mal soviel - Johanniskraut ist in Opipramol nicht enthalten.

    Da du eine Spenderniere hast, erklärt sich fast von allein, dass du psychisch ziemlich belastet sein musst. Entschuldige bitte, dass ich das so krass ausdrücke. Ich denke schon, dass du jemanden brauchst, der dir seelisch-psychisch Unterstützung gibt.
    Lass dich mal lieb umarmen! :kiss4:

    ganz liebe Nachtgrüße von Romaschka
     
  9. amiga

    amiga Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2005
    Beiträge:
    2.132
    Ort:
    Deutschland

    Hallo Samaya!
    Laß dich erst mal drücken...mein tiefes Mitgefühl!
    Zu den Medikamenten kann ich dir leider nicht viel sagen, aber als ich deinen Text las, kam mir sofort die Frage in den Sinn, ob du schon richtig über den Verlust deiner Mutter getrauert hast...Ich meine damit, hast du dir wirklich Zeit gelassen allen Gefühlen freien Lauf zu lassen?
    Ich kenne das von meiner Mutter, als meine Oma starb. Anstatt mal richtig zu heulen und zu trauern nahm sie Beruhigungstabletten ein, um auch ja den ganzen Alltagsstreß bewältigen zu können...Fazit war, dass sich all ihre Gefühle aufgestaut hatten und es ging ihr nur noch schlechter....
    Ich möchte dir auf keinen Fall von irgendwelchen Medikamenten abraten (bin ja kein Doc :) ) aber ich sehe das mit den Antidepressivika so:
    Wenn du eine Lungenentzündung hast, dann behandelst du ja nicht (nur) den Husten, sondern vor allen Dingen die Entzündung mit einer geeigneten Therapie. Würdest du nur den Husten behandeln, ginge es dir vielleicht einige Zeit besser, aber die Entzündung wäre noch da...und könnte jederzeit schlimmere Probleme bereiten.
    Genauso ist das mit unserer Seele....
    Behandel nicht nur die Symptome, sondern vor allen Dingen die Ursache!
    In Deutschland ist es ja leider so, dass man eine gewisse Zeit an Trauer zugestanden bekommt und dann hat man gefälligst wieder zu funktionieren ("das Leben geht weiter", "die Zeit heilt alle Wunden", "Mensch reiß dich einfach mal zusammen",...blablabla, ich kenne das nur zu gut :nudelwalk )
    Gehe nach draußen, auch wenn es die schwer fällt, die Natur wird dir Kraft schenken! Mache all die Dinge die dir vor deinen Depris auch gut getan haben, irgendwann kommt auch wieder die Freude! Und erwarte nicht, dass es dir von heute auf morgen wieder gut geht....laß dir und deiner Seele Zeit das alles zu verkraften.
    Du schaffst das!!!
    Ganz viel Kraft und alles Gute wünsche ich dir :)
    Liebe Grüße
    amiga
     
  10. samaya

    samaya Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2004
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    NRW
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    Hallo..

    Ja ich muss zugeben das ich noch nicht richtig getrauert habe ,ich habe zwar geweint,aber es ging noch nicht so richtig,weil ja es kommt einfach nicht aus mir heraus,ich war mein ganzes Leben Stark vielleicht ist mein Unterbewusstsein der Meinung Nein du darfst keine Schwäche Zeigen?? ich weis nicht warum es nicht geht ich würde es gern .. Dann kommt da zu das ich schon einen Schock bekam als meine Mutter vor meinen Augen zusammen brach,und wirre Dinge geredet hat,ich bekam Sie nicht hoch weil ich nur 1.40 bin ich schaffte es nicht konnte nur meine Oma und Opa holen mir ging immer durch den Kopf was wenn die nicht da gewesen wären,.. Es war so schrecklich.

    Sie war am Ende überhaupt nicht mehr richtig klar,Sie erkannte mich manchmal nicht mehr ,habe Sie da schon ein bisschen verloren,.. Als Sie verstorben war,sollte ich noch mal hin ,ich wollte nicht tat es aber auch für mein Vater ,es war schrecklich für mich,denke da kam der 2 Schock,Ich wollte nicht glauben das Die Frau die dort liegt meine Mutter war..

    Sie war Alles für mich ,immer für mich da,und ich konnte ihr jetzt nicht helfen..

    Liebe Grüsse

    Samaya
     
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