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Gutmenschen ... oder?

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von KingOfLions, 12. Januar 2013.

  1. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
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    Ort:
    Wien
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    Hallo,

    möchte euch einmal ein Thema vorwerfen, das mich in der letzten Zeit auf Grund von diversen Aussagen doch sehr beschäftigt hat:

    Gerade in der Esotherik treiben sich sehr viele Leute herum, die sich selber als "Gutmenschen" sehen - wir haben und alle lieb, bewerfen uns nurmehr mit Blümchen, etc. -, oder zumindestens in dieser Form profilieren wollen.

    Die Frage die sich für mich in diesem Zusammenhang stellt:
    sind diese Menschen wirklich so gut? Oder fördert nur die Sicherheit und Bequemlichkeit bei uns in Europa ein solches "Gutmenschentum"? Weil es hier keine schlimmeren Herausforderungen gibt, als dass vielleicht der Nachbar nicht grüßt? Oder ist das Ganze einfach ein Auswuchs einer weiblich dominierten Eso Szene, so in etwa in der Qualität "Harmonie um jeden Preis"? Oder einfach eine neue Art des Konkurrenzkampfes "und ich bin noch besser als du"? Oder ist das "gut sein" einfach "in", weil wir uns alle eine bessere Welt wünschen würden?

    Wo ist die Grenze wo Gutmenschentum aufhört?
    Bei uns besteht sie, bei 0,000irgendwas Prozent Wahrscheinlichkeit auf der Straße überfallen und ausgeraubt zu werden.
    Wie könnte das ein NewYorker sehen, der in machen Vierteln froh sein muss, wenn ihm mit 1-2% Wahrscheinlichkeit NUR die üblichen 20 Dollar in Bar geklaut werden?
    Wie sieht das ein Indio im südamerkianischen Regenwald, der mit 90% Wahrscheinlichkeit von einem weissen Farmer beim Landraub erschossen wird?

    Wo ist die individuelle Grenze, ab der wir nicht mehr die tollen Eso's sind, so gut und so rein, sondern wo wir uns zu wehren beginnen, mit allen Mitteln die uns zu Gebote stehen? Ab wann würdest Du beginnen, auf eine Bedrohung zu reagieren, deiner Familie, deiner Freunde, deines Lebensstandards, deiner Kultur?

    Freue mich auf eine spannende Diskussion!
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2013
  2. bornfree

    bornfree Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.858
    Was meinst du mit 'Gutmensch'. Da ich lange im Ausland war, habe ich erst bei meiner Ankunft hier in Deutschland das Wort gehört und es kam mir so war, als wenn es 'abfällig benutzt wird. Benutzt du das Wort hier auch so?
     
  3. Seelenengel

    Seelenengel Neues Mitglied

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    Das Problem ist wenn man Sich erhlich hier äusert,.wie Überall,...bekommt man gleich eine Sperre!,...Aber ich sage hier und Jetzt Arschlöcher gibt es Überall auch ihn der Esozene...Danke für die Provokation,...hahahaa:thumbup:
     
  4. bornfree

    bornfree Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2012
    Beiträge:
    1.858
    Ich habe das Wort aus Neugierde mal nachgeschaut:
    ''Benutzer des Begriffs unterstellen Personen oder Personengruppen mit betont moralischer Grundhaltung ein fehlgeleitetes beziehungsweise zweifelhaftes Verhalten.[3] So würde er unter anderem als Modewort seit den 1980er Jahren für Personen verwendet, „die humanistische, altruistische, auch religiös-mitmenschliche Lebensziele und Argumente höher einschätzen als utilitaristische und ihr Handeln, ihre Politik, ihr Leben danach ausrichten.“[4] Der Begriff spielt auch an auf einen möglichen Unterschied zwischen 'gut gemeint' und 'gut gemacht'. Gutmenschen hätten gute Absichten, möchten bestimmte Probleme lösen oder die „Welt verbessern“. Ihre Handlungen und/oder die verwendeten Mittel gelten aber in den Augen derer, die den Begriff Gutmensch negativ verwenden, als zweifelhaft oder unnütz.

    Gutmensch wird seit Mitte der 1990er-Jahre auch mit dem Begriff „Politische Korrektheit“ verbunden und als Anklage verstanden. Im öffentlichen Sprachgebrauch dient er durchweg als eine negativ konnotierte Fremdbezeichnung. Eine „liebevolle“ Verwendung findet sich zumeist nur in persönlichen Gesprächen, etwa für „das Herz am rechten Fleck haben“, großzügiges Verhalten oder für „übertriebenen“ Altruismus.[5][4]

    HMMM..::rolleyes:
     
  5. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    :D:):kiss4:
     
  6. loveforfree

    loveforfree Mitglied

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    Jeder ist so "gut" wie er selbst denkt sein zu können....

    Ob ein Mensch "Gutmensch" ist, kann man nicht an einer Situation wie einer Bedrohung seines Lebens feststellen....oder meinst Du, dass Esos dann anfangen "Licht und Liebe" laut auszuschreien, wenn sie mit einer Waffe bedroht werden würden? Es liegt aber klar eine individuelle Grenze vor, WAS für jeden selbst eine "Bedrohung" ist. "Esos" sehen es in der Regel nicht als Bedrohung an, wenn der Nachbar zB einen fetten Benz fährt, und der Eso selber nur ein Fahrrad hat :D Für viele Menschen stellt dieser Mensch mit Benz jedoch eine "Bedrohung" dar. "Der hat mehr als ich, der kann sich das leisten und ich nicht, der ist ein Angeber...etc"
    Esos versuchen MIT SICH SELBST IM REINEN ZU SEIN und die "Schuld" nicht bei einem Anderen zu suchen. Sie versuchen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und zu verstehen, halt auf spirituelle Art und Weise, mehr oder weniger......
    Wenn der Eso allerdings von dem Nachbarn mit dem Benz angefahren wird, wird er höchstwahrscheinlich, wie jeder Mensch auch, diesen Nachbarn anzeigen und einen Anwalt einschalten......
    Und selbstverfreilich ist es so, dass gewisse Verhaltensmuster, Probleme etc in der westlichen Welt, nur für die Westliche Welt, oder ..... Deutschland gelten. Würde ich zB eine Prostituierte in Thailand sein, hätte ich ganz andere Prinzipien. Man kann es nicht vergleichen und globalisieren. Jeder hat sein individuelles Päckchen zu tragen.

    Und man kann immer nur für sich selbst sprechen. Ich bin mir sicher, dass es hier im Forum eine Menge an Menschen gibt, die sich "besser" darstellen, als sie sind. Jedoch auch eine Menge, die ihr Licht unter den Scheffel stellen, oder eher zurückhaltend sind. Wie im "realen" Leben halt auch.

    Ich möchte "Esos" auch nicht alle über einen Kamm scheren, da gibt es diese und jene.... und noch welche in der trölften Dimension :D (like me???) Keine Ahnung!

    Wenn ich an "Gutmensch" denke, dann sehe ich einen religiösen Mann mittleren Alters mit zwei Kindern, 6 und 9, einer liebenden Ehefrau, einen Familienhund, ALLESAMT extrem politisch engagiert oder in der Gemeinde, niemals was Falsches sagend, niemals etwas Falsches denkend......und dann kommt der Haken.....jipt et nüscht!!!!! Oder nur nach außen....aber wie es WIRKLICH ist???? Möchte ich gar nicht wissen :D

    Ich bin nichtmal ein "guter" Mensch. Derartige Betitelungen sind irrelefant :tomate: Jeder Mensch entscheidet (oh, schon wieder dieses Wort) individuell, was er für gut oder schlecht empfindet.

    Zur Entschuldigung, der Wein sprach aus mir :banane: Ich übernehme keinerlei Verantwortung für die getippten Worte, ES WAR DER WEIN.


    Liebe Grüße,

    Love
     
  7. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
    4.594
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    Wien
    @bornfree:
    Danke für den Input! Persönlich würde ich den Begriff Gutmensch gar nicht so negativ werten, und schon gar nicht in die politische Ecke stellen. Wobei es natürlich sehr wohl auch politische Aktivisten gibt, die sich dieses Mäntelchen umhängen.

    @loveforfree:
    Nun, ähnliche Tendendenzen gab's ja schon einmal in den 50ern bei der Hippie-Generation. Blumen gegen Panzer. Damals ausgelöst durch die Kriegstreiberei der US-Politiker und als Nachwirkung des 2. Weltkriegs. Aber dieser Auslöser fällt heute ja weg.

    Es wäre natürlich möglich, dass dieses Gutmenschentum einfach auf den von Dir erwähnten Kleinigkeiten basiert (Benz-Problem) und dann einfach gedankenlos auf die Grossen Dinge dieser Welt extrapoliert wird.

    Natürlich hat jedes Land, jede Region ihre eigenen Regeln, Werte und Lasten (Landes-Karma). Aber bei uns in Europa haben wir da doch zumindest einen halbwegs einheitlichen Stand.

    Wenn ich einen Gutmenschen sehe, der das so als Werbung vor sich her trägt, dann frage ich mich meistens: was möchte er damit verbergen, wo er nicht gut ist? Also im Sinne deines Beispiels: der "brave" Mann mit den netten Kindern und der lieben Frau, die er aber 2 Mal in der Woche am Abend im Suff verprügelt.
     
  8. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    19.109
    Abgesehen davon, dass der Begriff "Gutmensch" (was soll das überhaupt sein, wer bestimmt das, wer "Gutmensch" ist und wer nicht, und sind die anderen dann "Bösmenschen"?) m.E. überstrapaziert wird... halte ich von dieser Bezeichnung nichts. Jeder Mensch hat seine Licht- und Schattenseiten, ob nun Eso oder nicht.
    Im Grunde genommen ist "Gutmensch" nichts anderes als Schubladisierung, wohl auch mit diversen Unterstellungen. Nur weil sich jemand gefühlt anders benimmt als man selbst, wird derjenige sofort in die Ecke "der hat etwas zu verbergen, der ist anders, mit dem stimmt etwas nicht usw." gedrängt.

    Warum kann man andere Menschen nicht einfach so annehmen, wie sie sind? Warum müssen andere in ihrem Denken, Sprechen, Verhalten regelrecht "seziert" werden? Damit man für sich selbst bestätigen kann, wie falsch der andere doch reagiert hat? Um vor sich selbst besser dazustehen?

    Nachdem ich diesen Begriff "Gutmensch" i.d.R. nur von Menschen hier lese (aus dem RL kenne ich diesen Begriff nicht; nicht einmal von anderen Foren, in denen ich früher verkehrte), wenn es darum geht, den anderen niederzumachen, drehe ich mal ganz provokant ;) den Spiess um. Sogenannte Gutmenschen sind Menschen, durch die einem selbst gezeigt wird, wie man sich anderen Menschen gegenüber besser verhalten könnte - und diese Saite ganz schnell mit negativen Äusserungen überlagert wird, damit man nur ja nicht hinschauen muss.

    LP
     
  9. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Mir gefällt die Bezeichung auch nicht wirklich, beschreibt aber genau das was ich selber in diesem Zusammenhang als negativ empfinde, das plakative Herausstellen seiner selbst als "zu gut für diese Welt".

    Schubladen und Etiketten sind zwar nicht schön, aber im täglichen Leben im Umgang mit Menschen die man nicht kennt einfach notwendig. Schon alleine um festzustellen, ob man einen jeweligen Menschen überhaupt kennenlernen will.

    Oder aber auch, um aus dem Verhalten Anderer zu lernen, was man vielleicht selber auch falsch machen könnte :rolleyes:?

    Jein. Natürlich sind andere Menschen ein toller Spiegel für einen selber, aus dem man nur lernen kann. Aber mir geht's ja in der Diskussion gar nicht darum, das ist für mich etwas Selbstverständliches, meine Reaktionen auf andere auszuwerten. Die Grundfrage ist ja nur, wie ehrlich dieses Verhalten ist, oder wie weit diese Menschen an den Gegebenheiten des Lebens und ihrer Umwelt vorbeileben. Zum Schaden für sich selber, und zum Schaden der Menschen die sie beeinflussen. Weil sie eben selber für sich nicht auch ihre dunklen Seiten annehmen können, oder einfach gar nicht sehen können weil diese nur noch nie angesprochen wurden.
    Natürlich auch als Anreiz für alle Leser, sich da mal selber zu hinterfragen :D.
     
  10. sonnenkroenchen

    sonnenkroenchen Aktives Mitglied

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    ganz richtig :thumbup:
    in jedem schlummert auch die andere seite, nämlich das böse! manche wissen es nur geschickt zurück zu halten. und bei manchen kommt´s halt in form von ironie, sarkasmus etc. an´s tageslicht.
    den "wahren" gutmenschen gibt es mit sicherheit nicht.:confused:
     

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