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Gibt es einen "Urglauben"

Dieses Thema im Forum "Andere Völker und Kulturen" wurde erstellt von intrabilis, 2. Oktober 2008.

  1. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
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    ungefähr da
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    Hi,

    Schon lange beschäftigt mich das Thema, ob der "Götterglaube" oder vieleicht sogar Religion, Spiritismus, Animismus verschiedenster Kulturen etc. auf eine (globale) Ursprungsidee zurückzuführen ist.

    Nach Jahren bin ich gerade mal in der Jungsteinzeit angelangt.
    Dabei habe ich die Materie bestenfalls mal angekratzt, die historischen Belege aus dieser Zeit rar und meist einer Interpretation aus heutiger Sicht unterworfen. Das macht es schwer und ist mit vielen Personen leichter umzusetzen. (ich hoffe da richtig zu sein, auch für'n mod;))

    Ich könnte mir vorstellen, dass eine Zusammenstellung von geschichtlichen Fakten, diverse Auslegungen (nüchtern oder emotional) zu einem guten Verständnis der heutigen (Nicht)Glaubensgemeinschaften beiträgt.

    Für mich wünschenswert wäre ein Eingehen auf verschiedene "Geisteshaltungen", und um die Menschen, welche sie leben,....und warum.....

    lg
     
  2. tintin

    tintin Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2008
    Beiträge:
    126
    Ort:
    ungefähr? Brockhagen
    Klar!

    Ist inhaltlich der selbe Glaube wie heute.
    Was sonst?

    Der menschliche Verstand verdreht, zerfragt, missbraucht gern und dadurch gibt es so ein Glaubensdurcheinanderkompott.
    Im Grunde gibt es nur eine Wahrheit.

    LG,

    tin
     
  3. MissSilke

    MissSilke Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    31
    Laut dem groessten Religionsgelehrten, Mircea Eliade, stammen alle heutigen Religionen von der selben ab, die immer wieder verschiedene Formen nimmt. Sogar heute, in dem Zeitalter wo es viele Unglaubige gibt, glaube diese an eine Veraenderte Form von der Urreligion, aber sie merken es nicht weil es fuer sie einfach nur normal ist.
     
  4. CarolinWitt

    CarolinWitt Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Oktober 2008
    Beiträge:
    6
    Alle Religionen der Welt verushcen die Menschen dazu zu überreden friedlich mit einander zu leben und sich gegeseitig zu lieben, oder wenigstens zu respektieren. All Religionen verurteilen die selben Dinge, wie Mord, Diebstahl, Betrug usw. Das zeigt dass Glauben zu dem menschlichen Wesen gehört so wie das Skellet auch. Was nicht so gut funktioniert, ist dass die Menschen begreifen was ihnen gesagt wird :(
     
  5. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
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    Hi,

    Ich denke nicht, dass es der selbe Glaube ist.
    In sehr vielen Kulturen dreht es sich um ein "Leben nach dem Tod".
    In Anderen (im frühen Japan z.b.) gibt es kein Leben nach dem Tod.
    Da wird für Energie im Jetzt "gebeten".(meist ein Ahnenkult)

    Die "Universalidee" des Monotheismus ist vergleichweise sehr jung, praktisch ist er gar nicht existent, weder im Judaismus, noch im Islam oder Christentum.

    Zur einen Wahrheit möchte ich folgendes bemerken.

    Prinzipiell glaube ich schon, dass es eine Wahrheit gibt, eine Ordnung, eine Urformel...
    Je nachdem ob man mehr einer Wissenschaft, einer Religion, oder sogar einer persönlichen Erfahrung anhängt.
    Meist mußte ich leider erleben, dass diese vermeintliche Wahrheit viele Menschen für sich beanspruchen und Mitmenschen, welche im Besitz einer anderen (ihrer) Wahrheit sind, geringschätzen und schlimmeres.

    Wenn Du sagst, es ist inhaltlich der selbe Glaube, erzähle mir doch bitte wie der in etwa aussieht.
    Es würde mir eine andere Perspektive oder einen neuen Ansatz geben.

    lg tom
     
  6. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

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    Hello,

    Davon gehe ich aus, ich hoffe zumindest, dass es so ist.
    Bisher bin ich auf den Versuch gestoßen, 2 Fragen (der Menschheit?) zu beantworten.

    Woher komme ich (Der Schöpfungsgedanke ist in jeder mir bekanten Kultur anzutreffen)
    Wohin gehe ich (Konfrontation mit dem "Ende", ebenfalls in jeder Kultur, allerdings nicht immer auf das eigene Individuum bezogen)

    Vieleicht könntest Du mir näherbringen, was Du unter Ungläubig verstehst.
    Bisher hatte ich keine Gelgenheit einen Ungläubigen zu treffen, lediglich eine andere Wertigkeit oder eine Objektbezogenere, vieleicht sehr exoterische oder egoistische Gaubensart ist mir bisher "untergekommen".

    lg tom
     
  7. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    ungefähr da
    Grüß' Dir,

    Diese Tnedenz ist in den letzten Jahrhunderten tatsächlich auszumachen.

    Für mich Persönlich ist es auch zutiefst logisch und auch sehr rationell so zu denken und zu fühlen.

    Solche "Humanistischen" Ideen fanden in Europa erst in der Rennaisance einzug.
    Vertreter solcher umwälzenden Gedanken (weg von der Zentralmacht in Richtung Individualismus) landeten sogar im 16. Jahrhundert am Scheiterhaufen, falls sie den kontrollierenden Organen gefährlich wurden.

    Klar ist, dass viele Religionen, oder besser vieleicht sogar Geisteshaltungen, eine Lösung für ein Zusammenleben anbieten, wleche einer wachsenden Gesellschaft und einem einzelnen Individuum zugutekommen.

    Möchte man Religion als politisches Werkzeug betrachten, so haben sich ihrer massenhaft Könige, Propheten und Demokratien bedient. Nie zum Wohle der Menscheit.

    Mit Deiner Aussage, dass Glaube zum Menschen gehört (den Vergleich mit dem stützenden Skelett sehr finde ich sehr treffend) stimme ich ich Dir auf jeden Fall zu.
    Wobei ich allerdings wenig Wert darauf lege, dass Menschen begreifen was ihenen "gesagt" wird.
    Ich glaube, es reicht völlig aus, wenn Menschen in der Lage sind, die Verantwortung für sich selbst zu übernehemen (wobei das schwer genug ist).

    lg tom
     
  8. SammyJo

    SammyJo Guest

    Hi Tom,

    Mensch, wir hatten aber lange nicht das Vergnügen, wo warst denn die ganze Zeit? *grübelgrübel* :)

    Mein Beitrag erfüllt wohl deine Ansprüche grad nicht, ich schreibe ihn trotzdem kurz -

    Für mich stellt es sich so dar, daß wir eine Art Sehnsucht genetisch einprogrammiert (bekommen) haben, durch sämtliche Schichten, durch sämtliche Völker, durch sämtliche Zeiten, durch sämtliche Hautfarben, durch sämtliche Zeitalter oder sämtliche Äonen hindurch - die Sehnsucht zurück nach Hause, zum Ursprung.

    Dies ist das verbindende Element, welches alle vereint. (Mal mehr oder weniger verborgen bis hin zur kompletten rationalen Ausblendung).

    Der einzig trennende Faktor ist die Zeit!

    Warum einzig trennend nur die Zeit? Es gibt doch so vieles, was uns trennt.


    Weil es nur eine Frage der Zeit ist, wann jeder Einzelne wieder dort - am Ursprung - ankommt, hinkommt, wiederkommt, nur diesmal mit einem Riesensack voll von Erfahrungen, zurück dorthin wo wir unsere Reise ursprünglich mal begonnen haben.

    Dann entfallen auch sämtliche anderen Trennungen, die uns zur Zeit noch (illusionistisch) ausmachen.

    Meine bedeutungsschwere Ansage an einem Mittwoch-Abend im Oktober 2008

    :)
     
  9. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

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    1.541
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    ungefähr da
    Grüzzlies!!!!

    Doch, Dein Beitrag erfüllt exakt ...JETZT meine Ansprüche:)

    Nun hab' ich ja keine Ahnung, ob, oder wie es genetisch "verankert" wäre.
    Da kenn' ich mich viel zu wenig aus.

    Ich kann Deinen Gedankengang aber recht gut nachvollziehen.

    Um diese "Zeitbrücke" in einen Moment zu verwandeln, wo Glaube oder Religion eigentlich gar nix "trennendes" sind, das würde ich mir sehr wünschen.

    Könnte man ein paar Fakten anführen, welche sogar wissenschftlich belegt sind (jaja, die Rationalität), würde es, auch für mich selbst, einfacher machen.

    vieleicht gelingt's

    :kiss4:

    P.S.: war/bin im Studio
     
  10. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    Der urglaube ist der, sterben zu können (und geboren zu sein). alles darüber/danach ist (wie) die Verkleidung des Drachen in einem japanischen stück.



    Das ist ein bisschen karg, oder?
     
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