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Gerechtigkeit

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von muka, 17. Juni 2005.

  1. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
    Ort:
    D
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    Hallo zusammen,

    aus einem anderen Thread hab ich dieses Zitat, nun möchte ich mal ohne den Schreiberling zu diskutieren, wissen, was so die allgemeine Ansicht darüber ist.

    Also
    Was meinst du ?

    edit: Als Disskussionsbasis möchte ich hier auch noch eine Definition von Gerechtigkeit mit anfügen :
     
  2. blue dolphin

    blue dolphin Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2005
    Beiträge:
    355
    Ort:
    in der Mitte meines Herzens

    Dazu fällt mir spontan nur folgendes ein:

    Die Rache schlägt zu.
    Die Zeit ist reif.

    Die Gerechtigkeit gleicht aus,
    wenn du reif bist.
     
  3. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
    Ort:
    D
    Also, kann ich Gerechitgkeit ausüben ?

    Gibt es Gerechitgkeit ?

    Was ist Rache ?
     
  4. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Hmm

    Naja, diese Aussage erscheint mir weniger nach Gerechtigkeitsstreben, als nach Revolutionärem aufstandsstreben... Zudem sind es Schlagwörter...

    Die Gerechtigkeit schlägt zu... kling Kämpferisch, Racheorientiert... es klingt, als wollte jemand ein paar Ungerechte Personen beseitigen... kurz, es kling Faschistoid

    Ebenso "Die Zeit ist Reif"..

    Nun, diese beiden Shclagworte bringe ich nicht mit gerechtigkeit in Einkalng (und noch weniger mit "Wissenschaftlichen Experimenten")...

    Was ist, nach meiner Sicht Gerechtigkeit? Schwierig zu sagen... Gerecht ist, wenn jeder Mensch nach seinem Willen Leben kann... mit ein paar Einschränkungen, da wir viele Menschen sind, also zwingendermassen eine gesellschaft.

    Eine Gesellschaft muss Organisiert sein, also braucht es einige Gesetze, die den Willen des einzelnen Einschränken (z.b. hab ich kein Recht, ander zu Töten, ebenso habe ich kein Recht, mich über die Gesellschaft zu setzen)...

    Ich denke, Gerechtigkeit hat immer etwas mit ausgleichung zu tun... einer der hat gibt und einer der nichts hat nimmt... Vieleicht ist Gerechtigkeit der Versuch, die Kuft zwischen Mensch und Mensch zu überbrücken, die Armen nicht verhungern zu lassen, die Reichen ein wenig im geldstreben zu bremsen... Ich denke, Gerechtigkeit ist die Ausgleichung zwischen Egosimus/altruismus, zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Ich und Du....

    Wie ich schon anderenorts gesagt habe, Gerechtigkeit aber ohne Gnade ist immer ungerecht... Gerechtigkeit darf nie über den Menschen sein, sie muss immer durch die Menschen gemacht werden, sie ist in ihren Grundsätzen nie absolut, sondern immer Situationsbezogen... Man kann nicht sagen Mord hat eine Solche Strafe zur Konsequenz, denn man muss fragen, warum wurde der Mord begangen, wie wurde er ausgeübt und so weiter...

    Gerechtigkeit ist die Grosse Aufgabe der Menschheit und ich wünsche mir eine Menschheit, die als gesammtes die Hochmagischen Dogmen und die Rosenkreuzerische Idelae Liebe, Gerechtigkeit und Weisheit verwirklich (man erkennt, Gerechtigkeit ohne liebe udn ohne Weisheit geht gar nicht)

    by FIST
     
  5. Equinox

    Equinox Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2005
    Beiträge:
    817

    Hallo Muka


    Die Geschichte vom Kolhaas passt hier sehr gut, es ist wie im Leben oder in diesem Forum :lachen: , es stellt sich immer wieder die Frage wie entschieden soll man für sein Recht oder Gerechtigkeit allgemein einstehen.



    Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    Aus einer alten Chronik
    (1810)

    An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit. - Dieser außerordentliche Mann würde, bis in sein dreißigstes Jahr für das Muster eines guten Staatsbürgers haben gelten können. Er besaß in einem Dorfe, das noch von ihm den Namen führt, einen Meierhof, auf welchem er sich durch sein Gewerbe ruhig ernährte; die Kinder, die ihm sein Weib schenkte, erzog er, in der Furcht Gottes, zur Arbeitsamkeit und Treue; nicht einer war unter seinen Nachbarn, der sich nicht seiner Wohltätigkeit, oder seiner Gerechtigkeit erfreut hätte; kurz, die Welt würde sein Andenken haben segnen müssen, wenn er in einer Tugend nicht ausgeschweift hätte. Das Rechtgefühl aber machte ihn zum Räuber und Mörder.

    Grüße Equinox
     
  6. Route666

    Route666 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    830
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    Gerechtigkeit impliziert so etwas wie Gleichheit, aber die ganze Welt ist durch Unterscheidung gekennzeichnet. Nichts gleicht etwas anderem.
    Der Ruf nach Gerechtigkeit geht meist von denen aus, die ohne Macht sind, also von den Schwachen.
    Die Gerechten sind die Starken.

    wieder Böse
    route666
    ;)
     
  7. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    müssen die Starken zwingend Gerecht sein?

    Ist den Gerechtigkeit, wenn sie von "den Starken" ausgeübt wird gerecht, wenn sie Stärke sich nicht schützend über die Schwachen legt? Nero war stark, aber war er gerecht?

    Meines Erachtes hat Gerechtigkeit auch nichts mit Gleichheit zu tun, im Gegenteil, gleichheit kann extrem ungerecht sein... Gerechtigkeit ist kein wiederspruch zur Hierarchie... im gegenteil, nur eine Hierarchie wird in der Lage sein, Gerechtigkeit zu konstituieren...

    Gerechtigkeit ist doch viel mehr, das man z.b. jedem Menschen seine Grundbedürfnisse zu decken Ermöglicht, oder das man die Menschen vor der Tyrannei ungerechter Menschen schützt... schon dazu braucht es Stärke...

    Ich kenne zwei Devinitionen von Gerechtigkeit, die beide ungerecht sind... numero uno "jedem gleich viel"... was gleichheit bedeutet, aber ungerechtigkeit gegenüber denjenigen, die mehr leisten, nummero due "jedem nach seiner Leistung", was aber nungerecht gegenüber denen ist, die nicht in der lage sind, mehr zu leisten....

    Gerechtigkeit als ausgleichung sehe ich zwischen diesen beiden Extremen... vieleicht im Sinne von "Jedem ein Minimum, der rest nach seiner Leistung"

    by FIST
     
  8. Irene

    Irene Guest

    Jedem das, was er braucht?
     
  9. x__y

    x__y Guest


    hallo muka,

    ich meine gerechtigkeit ist ein zustand eines empfindens, wo wir zeuge dessen werden, was uns glücklich schätzt. mehr fällt mir dazu nicht ein.

    cu
     
  10. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
    Ort:
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    Hallo, vielen Dank für eure Posts !! :D

    Also, ist die Quintessenz mal wieder, dass es so etwas wie absolute Gerechtigkeit nicht gibt, wenn es eine Gerechtigkeit gibt, dann subjektive ?
     
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