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Bhakti yoga

Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von anadi, 19. Mai 2012.

  1. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Uttenreuth bei Erlangen
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    Bhakti bedeutet Hingabe und Yoga bedeutet Wiederverbindung.
    Bhakti Yoga ist der Weg der Wiederverbindung mit dem Höchsten Herrn durch Hingabe die in Liebe mündet.
    Bhakti Yoga beinhaltet das Wissen, welche in den Puranas und Upanishads verkündet wird.
    Die Stufe die zu der Erscheinung der göttlichen Liebe- Prema - führen

    Es gibt viele Stuffen, welche zu der Offenbarung der göttlichen Liebe – prema führen.
    Davon, diejenige welche die meist berühmten in den spirituellen Schriften sind werden in kürze beschrieben.
    In 15en Jahrhundert (CR) hat Sri Rupa Gosvami eine kurze Beschreibung dieser Stufen
    in seinem Buch Bhakti Rasamrita Sindhu (Der Nektarozean der Geschmäcker der göttlichen Liebe) angegeben

    adau sraddha tatah sadhu sango ’tha bhajana-kriya
    tato ’nartha-nivrittih syat tato nistha rucis tatah
    athasaktis tato bhavas tatah premabhyudancati
    sadhakanam ayam premnah pradurbhave bhavet krama˙
    BRS 1:1:11

    Am Anfang gibt es Vertrauen -adau sraddha-
    danach die Gemeinschaft mit den Heiligen - tatah sadhu sango-
    danach die läuternde Tätigkeiten der Verehrung (des Höchsten Herrn)-bhajana-kriya-
    danach folgt die Entfernung der ungewünschten Konzepten -tato ’nartha-nivrittih syat
    danach folgt die Stufe der Stetigkeit (der Verehrung) -tato nistha (wodurch seine äußerliche wie auch innerliche Verehrung Gottes nicht mehr gestört wird)
    danach entwickelt Geschmack (in der Verehrung als diese sich immer mehr auf der innerlichen Ebene der Meditation bewegt) -rucis tatah
    und sicherlich (die Stufe) der spirituellen festen Anziehung (zu dem Herrn seiner Verehrung) -athasaktis
    danach (folgt die Stuffe) der anfänglichen spirituellen Liebe -tato bhavas
    danach offenbart sich die göttliche Liebe -tatah prema bhyudancati
    Das wäre die Reihenfolge wodurch die göttliche Liebe- bhavet krama ayam premnah
    in dem Praktikanten sich offenbart -pradurbhave sadhakanam.

    Wie die aufgehende Sonne die Welt offenbart,
    so auch die Sonne der göttlichen Liebe offenbart den Höchsten Herrn.
     
  2. enny

    enny Mitglied

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    722
    bei mir waren es meine Kinder die mich zur Liebe geführt haben. Zuerst habe ich sie gezeugt, dann ausgetragen und dann geboren. Dann habe ich sie gesehen und geliebt so wie sind.
     
  3. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Uttenreuth bei Erlangen
    Die erste Stufe, welche zu der Offenbarung der Göttlichen Liebe - prema - führt, wie es vorher kurz in Bhakti-rasamRta-sindhu (1.4.15–16), beschrieben wurde, ist

    Shraddha – Vertrauen

    In diesem Zusammenhang sagt bhagavan (der Höchste Herr) Şri Krişna in Bhagavad-gītā 4.40:

    ajñaś cāśraddadhānaś ca
    saḿśayātmā vinaśyati
    nāyaḿ loko 'sti na paro
    na sukhaḿ saḿśayātmanaḥ


    Der Unwissende besitzt nicht den Schatz des Vertrauens –ajñaḥ aśradda dhānaḥ
    Und hat Zweifel, und schadet der Seele - ca saḿśaya ca ātmā vinaśyati.
    Die zweifelnde Seele erreicht keine Glückseligkeit –saḿśaya atmanah na sukhaḿ
    Weder in dieser Welt noch in der Nächsten - nāyaḿ loko na paro.

    Laut Şri Krişna ist Wissen, und damit ist Transzendentales (spirituelles) Wissen gemeint, eine Voraussetzung auf dem Weg zum Höchsten Herr, durch die Aneignung der Göttlichen Liebe.

    Şri Krishna sagt in Bhagavad-gita 3.3 dass, in dieser Welt zwei Arten theistisches Vertrauen gibt:

    śrī-bhagavān uvāca
    loke 'smin dvi-vidhā niṣṭhā / purā proktā mayānagha
    jñāna-yogena sāńkhyānāḿ / karma-yogena yoginām


    Der Höchste Herr sagte:
    O Sündloser, in der Vergangenheit habe ich gesagt - anagha purā maya proktā
    in dieser Welt gibt es zwei Arten (theistisches) Vertrauen- loke 'smin- dvi-vidhā niṣṭhā:
    - in Verbindung (mit dem Höchsten) durch transzendentales Wissen, der Sankhya Weg - yogena jñāna sāńkhyānāḿ
    - in Verbindung (mit dem Höchsten) durch das Opfern der Ergebnisse eigenen Vorgeschriebenen Pflichten dem Höchsten Herrn, der Weg der Yogis - karma-yogena yoginām

    Am Ende seiner Rede zu Arjuna sagt aber Sri Krishna, dass man auf alle Vorgeschriebenen (soziale wie auch Religiöse) Pflichten verzichten kann:

    sarva-dharmān parityajya / mām ekaḿ śaraṇaḿ vraja
    ahaḿ tvāḿ sarva-pāpebhyo / mokṣayiṣyāmi mā śucaḥ
    (Bhagavad-gita 18.66)

    Verzichte auf alle Vorgeschriebenen (soziale wie auch Religiöse) Pflichten bezüglich dieser Welt- sarva-dharmān parityajya,
    Nimm Mich allein, als einziger Zuflucht - vraja mām ekaḿ śaraṇaḿ
    Mach dir keine Sorgen - mā śucaḥ
    Ich werde dich von allen Sündhaften Reaktionen befreien - ahaḿ tvāḿ sarva-pāpebhyo mokṣayiṣyāmi
     
  4. Marku

    Marku Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    @Anadi

    Der Weg ist sicher sehr gut, um Erleuchtung zu erfahren.
    Selbst in der Jesusgeschichte kann man diese verschiedenen Stufen finden.
    Egal ob du jetzt daran glaubst (an Jesus) darum gehts hier nicht.
    Aber sieh dir den Link an.
    Denke dass dies mit deiner Beschreibung so ziemlich übereinstimmt.

    www.wissen-leben.de/1spirituel/Symbolik/s009weg.htm
     
  5. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Hallo Marku,

    Erleuchtung ist ein allgemeiner Begriff bezüglich der spirituellen Verwirklichung, und bezieht sich auf die unpersönlichen spirituellen Erfahrung des göttlichen Lichtes - Brahman.
    In Bhakti Yoga geht es um die Verwirklichung der spirituellen Liebe – prema und des Liebesobjektes – der Höchste Herr.

    sg
    anadi
     
  6. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Der Höchste Herr Sri Krishna sagt in Bhagavad-gita 4.39:

    śraddhāvān labhate jñānaḿ tat-paraḥ saḿyatendriyaḥ
    jñānaḿ labdhvā parāḿ śāntim acireṇādhigacchati


    Ein Person mit Vertrauen erreicht Wissen über dem Höchsten (Herr) und kontrolliert seine Sinne-śraddhā-vān- labhate jñānam tat-paraḥ saḿyatendriyaḥ
    (Nachdem man) transzendentales (spirituelles) Wissen erreicht hat - jñānaḿ labdhvā
    erreicht man (auch) sehr bald transzendentalen Frieden adhigacchati acireṇa parāḿ śāntim.

    Man erreicht nur shanti – transzendentalen Frieden, wenn das erreichte Vertrauen, aus der Gemeinschaft mit den Heiligen, die Vertreter der Unpersönlichkeitslehre sind, stammt.
    Wenn man Gemeinschaft mit bhakti sadhus (Heilige die Liebe für den Höchsten Herr (in einer Seiner vielen spirituellen Formen) erreicht haben) erreicht man nicht nur shanti sondern auch die Göttliche Liebe -prema- für den All Anziehenden Herrn, und dann liebevollen Dienst für Ihn - bhakti.

    Wo kommt aber das Vertrauen her, welches letztendlich in liebevollen transzendentalen Dienst (in der spirituellen Welt) gipfelt?
    Aus der Ausführung eines riesigen Menge ewigen frommen Taten – sukriti, welche auf dem Dienst zum Höchsten Herrn beziehen, während seiner vorherigen Leben, wie in Brihan-naradiya Puran (4.33) bestätigt wird:

    bhaktis tu bhagavad-bhakta sangena parijayate
    sat-sanga-prapyate pumbhih sukritaih purva-sancitai


    Der liebevolle Dienst (für den Höchsten Herrn) wird durch die Gemeinschaft mit den reinen Gottgeweihten erreicht – bhaktis sangena bhagavad-bhakta parijAyate
    Aber (diese) transzendentale Gemeinschaft kann durch Menschen erreicht werden durch eine riesige (Ansammlung) vorherigen ewigen frommen Taten-tu sat sanga prapyate pumbhih sancitai purva sukritaih.

    Die fromme Taten, welche die Gemeinschaft mit den Bhakti-Yoga Heiligen (bhakti sadhu-sanga) hervorrufen sind:

    1. Gemeinschaft mit Gottgeweiten des Höchsten Herrn von dem man transzendentalen Themen hört

    2. Gemeinschaft mit Heiligen Tage
    – Fasten am 11 Tag des zu- und abnehmenden Mond (Ekadashi –Tag),
    – Die Erscheinungstag Sri Krishnas feiern (Janmastami), Gaura-purnima und andere ähnliche Festtage welche eine heilige Einstellung hervorrufen;

    3. Gemeinschaft mit hingebungsvollem „Zubehör“- wie das Anschauen, oder Berührung der heiligen Pflanze Tulasi, das Essen (dem Herrn) geopferten Speise - maha-prasad;

    4. Gemeinschaft mit heiligen hingebunsvollen Stätte – Wie Tempeln, Sri Vrindavan (wo Sri Krishna Seine Kindheits- und Jugendspiele offenbart hat) und andere heilige Plätze verbunden mit dem Höchsten Herrn, oder heilige Flüsse wie Gange oder Yamuna.

    Wenn diese Gemeinschaften unwissend (deren Bedeutung) ausgeführt werden sind sie als fromme Handlungen anzusehen; wenn man aber die Gemeinschaft in einer Gottesbewussten Zustand ausführt, sind sie als Teile des Bhakti Praxis zu verstehen.
     
  7. Pollux

    Pollux Aktives Mitglied

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    All we need is love.... :kiss4:
     
  8. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

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    Beim Wiederverbinden innerhalb eines kollektiven Pfades ist es aber so, dass man immer wieder von sogenannten grauen Magiern angegriffen wird, die es aber gut meinen, auch in der Liebesmagie und im Glauben an die Liebe, kann es sein dass man sich helfen lassen
    muss.

    Um spirituell und esoterisch wirksam weiterzukommen, zum Beispiel auch im Astralen,
    im Mentalen und im Willen, kann man auch telepathisch um folgende große Hilf bitten bitten, die im Arkanum 12 steht.

    In Staat von Magdalena, Kolumbien, existiert ein Baum namens Tomasuco. Dieser Baum wird verwendet um sich selbst einzuschließen. Diese Operation wird um zwölf Uhr mittags durchgeführt, am Guten Freitag. Die Person zieht einen Kreis um den Baum, dann preist er ihn. Er bittet das Elemental seine personelle Atmosphäre mit dem Elementalwesens schützenden Atomen zu umkreisen, indem man eine Schutzwand kreiert, wird diese Person sich gegen die gewaltigen Kräfte verteidigen. Wenn einmal diese Petition abgegeben wurde, nähert sich diese Person von Süden nach Westen und schneidet eine der Ätherien des Baumes mit einem neuen Messer und badet seinen nackten Körper mit dem Lebensfluidum des Baumes. Das Fluidum ist sehr bitter, drei Becher dieser Flüssigkeit müssen getrunken werden.

     
  9. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    In 15en Jahrhundert (CR) erschien in Navadvip (West Bengal, Indien) ein großer Gottgeweihter, welcher als ein Avatar Krishnas teilweise anerkannt wird und noch in früheren Jahren in dem Lebenstand der Entsagung (Sannyas) eintrat und der Name Caitanya (tschetania) bekam.

    Ein der Bücher, welches kurz sein Leben, und seine Lehre beschreibt, heißt Caitanya carit-amrita (der Nektar der Persönlichkeit Caitanyas)

    Ein paar Sri Caitanya Aussagen, bezüglich transzendentales Vertrauens ist in Caitanya-caritamrita (Madhya-lîla 22.62) verzeichnet:

    śraddhā'-śabde — viśvāsa kahe sudṛḍha niścaya
    kṛṣṇe bhakti kaile sarva-karma kṛta haya


    Man sagt dass, Vertrauen die feste Gewissheit ist, dass, durch die Ausführung von bhakti (Verehrung mit Hingabe) für Sri Krishna
    die ganzen Aktivitäten (vorgeschriebene soziale und religiöse Pflichten) vollzogen werden,
    transzendentales Vertrauen – shraddha – genannt wird.

    Die Bedeutung ist, dass man über die Erfüllung seine Pflichten, sich keine Sorgen machen muss,
    weil man einfach durch die Ausführung von bhakti, all seine Pflichten erfüllt werden (und oben drauf erreicht man prema – die göttliche Liebe).

    śraddhā tv anyopāya-varjam bhakty unmukhi citta-vritti vishesa˙amnāya-sütra (57)

    Die besondere Stimmung des Herzens (citta-vritti), die immer dem Herrn allein zugeneigt ist
    (und alle andere Methoden wie jñāna, karma und mystische yoga außer Acht lassen), wird
    shraddhā – transzendentales Vertrauen genannt.

    In Sri Caitanya-caritamrita (Madhya-lîla 22.64) sagt der Herr:

    śraddhāvān jana haya bhakti-adhikārī
    'uttama', 'madhyama', 'kaniṣṭha' — śraddhā-anusārī


    Eine Person mit transzendentalem Vertrauen ist qualifiziert bhakti-yoga zu praktizieren -śraddhāvān janahaya bhakti-adhikārī
    (und) gemäß seines Vertrauens - śraddhā-anusārī
    ist sie ein großer (reiner) (Gottgeweihter) uttama
    ein mittlerer (Gottgeweihter) – madhyama
    ein geringer (Gottgeweihter) –kaniṣṭha.
     
  10. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Bezüglich des transzendentalen Vertrauens sagt der Höchste Herr (bhagavan) Sri Krishna zu Uddhava, wie in Bhāgavat Puran 11.20.8 aufgenommen,

    yadṛcchayā mat-kathādau jāta-śraddhas tu yaḥ pumān
    na nirviṇṇo nāti-sakto bhakti-yogo 'sya siddhi-daḥ


    Wenn man durch Vorsehung Erzählungen über Mich (hört) -yadṛcchayā katha mat
    beginnt sich das transzendentale Vertrauen zu manifestieren -adau śraddhas jāta
    (und) wenn sich dieser Person (von der Welt) weder angewidert noch angezogen füllt - tu yaḥ pumān na nirviṇṇaḥ nāti-sakto
    erreicht (sie) die Vollkommenheit durch Bhakti-Yoga - siddhi-daḥ. asya bhakti-yogo

    Die Frage ist, wo hört man Erzählungen über dem Höchsten Herrn?

    In diesem Zusammenhang sagt Jîva Gosvami,

    “kenapi parama-svatantra bhagavad-bhakta-sanga tat-kripajata
    parama-mangalodayena"


    „Durch die Gemeinschaft der Gottgeweihten und als Konsequenz deren Barmherzigkeit, erreicht man das große Glück (saubhagya).“
    Dieses saubhagya wird die Qualifizierung für Bhakti.”

    Durch Gemeinschaft mit Gottgeweihten in vorherigen Leben, und durch ihren Barmherzigkeit, entsteht ein sehr tiefen Eindruck (samskar) im Geiste (der uns Leben für Leben begleitet).
    Wenn diesen Eindruck weithin im gegenwärtigen Leben ernährt wird, wird dieser wieder in der Form des transzendentalen Vertrauens śraddha erweckt.
     
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