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Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Tucholsky, 8. Oktober 2008.

  1. Tucholsky

    Tucholsky Guest

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    Tucholsky sagte: "Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass Menschheitsprobleme "gelöst" werden; sie werden von einer gelangweilten Menschheit liegen gelassen."

    Wenn man sich mit der Ethik beschäftigt, dann stößt man auf einen Widerspruch, der dem Ethos innewohnt und scheinbar nicht aufgelöst werden kann. Dieser immanente Widerspruch besteht darin, dass das Ethos als Sitte etwas für das Gemeinwohl einer Gemeinschaft beansprucht, und zu seiner Erhaltung seine traditionellen Regeln durch eine Herrschaftshierarchie aufrechterhält, und gleichzeitig das Wohl (die Würde) des Einzelnen (Menschen) schützen und respektieren will. Aber das geht nicht zusammen, denn entweder muss das handelnde Herrschen notwendig die Würde des Einzelnen verletzen oder wenn die Würde des Einzelnen geschützt und respektiert wird werden die Regeln der Gemeinschaft notwendig missachtet. Hinzu kommt noch, dass das Ethos einer Gemeinschaft A durchaus verschieden sein kann mit dem Ethos einer Gemeinschaft B oder weiteren Gemeinschaften. Wenn man das Ethos verstehen will, dann ist dieser Widerspruch ein Problem der Ethik. Ethik ist hier die Wissenschaft, welche sich dieses Problems annimmt.

    Als der Kaiser Ting=Wang 604 vor Christus regierte wurde Örl as Sohn des Bauern Li geboren. Er war später Staatsbibliothekar und gab seine Ämter zurück in die Hände des Kaisers, als jene, die von seiner Kritik Getroffenen Widerstand leisteten und widmete sich der Meditation. Öri sagte: ''Je mehr Verwaltung und Verbote umso mehr Gewalt und Armut. Je mehr Gewalt und Waffen umso mehr Unruhe und Widerstand. Je mehr Schlauheit und Berechnung um so mehr Verschlagenheit und Rückschläge. Je mehr Verordnungen umso mehr Feinde der Ordnung.'

    Entbindung und Freiheit kommt auch zum Ausdruck in der Erklärung vom 4. Juli 1776 - ' ...that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable rights, that among these are life, liberty and the pursuit of happiness. That to secure these rights, governments are instituted among men, deriving their just powers from the consent of the governed. That whenever any form of government becomes destructive to these ends, it is the right of the people to alter or to abolish it ... we hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable rights, that among these are life, liberty and the pursuit of happiness. "


    Der Philosoph

    Der Ahnherr des Philosophen ist Aristoteles, sowie Moses der Ahnherr des Christen ist. Vor Aristoteles gab es nur Esoteriker und Moses. Aristoteles ist schon lange tot, aber noch nicht so lange wie Moses. Der Philosoph glaubt an die Gebote des Aristoteles, weil die 10 Gebote des Moses nicht gut sind.

    Der Philosoph teilt das Leben in zwei Teile, in Philosophen und Esoteriker. Philosophen sind groß, weil sie tot sind und sie haben sowas großes wie die 5 Bücher Moses geschrieben, aber selbst. Sie heißen: Aristoteles, Descartes, Kant, Russel und Wittgenstein. Es gibt noch andere Philosophen, aber die sind nicht berühmt. Esoteriker sind keine Philosophen, weil sie nicht an Aristoteles glauben. Neben Philosophen und Esoterikern gibt es noch Frauen und Studenten.

    Wenn zwei Philosophen einer Meinung sind, dann ist einer von beiden kein Philosoph, denn der Philosoph unterscheidet sich vom Menschen dadurch, dass er selbst denkt. Das weiß er aus dem Buch von Descartes. Philosophen respektieren sich gegenseitig. Das tun sie, in dem sie sich in der dritten Person anreden und sich in jedem Gespräch zu Aristoteles bekennen mit einem Zitat.

    Der Philosoph hat lange Haare und spricht Griechisch, weil das wichtig ist. Er spricht auch Latein, aber er spricht nicht darüber, weil das nicht wichtig ist. Wichtig ist, dass er tot ist. Lebende Philosophen sind Angeber. Der Philosoph denkt viel, damit er Bücher schreiben kann. Wenn er tot ist, werden die Bücher gedruckt. Solange er noch nicht tot ist, muss er als Professor arbeiten oder die Regierung beraten. Wenn man Philosoph werden will, dann muss man intelligent sein und Rechtschreibung beherrschen. Deswegen kann nicht jeder Philosoph werden.

    Der Philosoph bringt den Menschen Zuversicht, auch wenn sie das nicht lesen, was er geschrieben hat. Deutschland hat viele Philosophen hervorbracht. Deswegen sind wir Deutschen auch gebildeter als Emigranten. Der Philosoph gibt dem Menschen auch Hoffnung, weil er die Menschen lehrt, dass sie sich die Hoffnung selbst geben durch Sinngebung. Das hat Moses uns nicht erlaubt. Philosophen schützen uns auch vor den Religionen, denn die erlauben uns nicht mal Sex vor der Ehe.

    Der Philosoph beschäftigt sich mit Ethik und Sein und erklärt es so einfach, dass es jeder versteht. Ethik finde ich gut. Sein ist einfach Sein. Hamlet's Sein versteht doch kein Schwein.

    Wenn der Philosoph alt wird, und das ist immer, dann wird er wahnsinnig. Aber er muss dann nicht in die Psychiatrie. Das müssen nur wir, wenn wir wahnsinnig werden. Dann denkt er das, was er will und muss es nicht aufschreiben.

    Wenn ich ein Mann wäre, dann würde ich auch gerne Philosoph werden. Aber ich werde nach der Schule, wenn ich meinen Betriebswirt habe, bestimmt mal nach Griechenland fahren, wo Aristoteles der Große gestorben ist, auch wenn er schon tot ist.



    Be happy!

    T.

    P.S. Tucholsky sagte: 'In Spanien gründeten sie einmal einen Tierschutzverein, der brauchte dringend Geld. Da veranstaltete er für seine Kasse einen großen Stierkampf.'
     

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