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Aspekte

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Mamalia, 22. August 2006.

  1. Mamalia

    Mamalia Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    234
    Ort:
    Hessen
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    Hallo ihr,

    ich habe ein paar grundlegende Fragen zu den Aspekten, da ist mir nämlich das ein oder andere unklar - vielleicht kann mir jemand helfen?!
    Also.
    Wenn ich in einem (jedenfalls in meinem 08/15) Astrologieprogramm ein Horoskop berechnen lasse, so werden auch Aspekte eingezeichnet, die gegen die "Fließrichtung" des Radix laufen oder auch welche, die von rechnerischen Punkten ausgehen.
    Ich weiß nicht mehr wo, aber ich habe gelesen (Klein oder Mertz), dass a)keine Aspekte von rechnerischen Punkten ausgehen können und dass b) nur Aspekte wirksam sind, die "mit" der Fließrichtung laufen, d.h. außer Opp. und Konj. wirkt nichts in zwei Richtungen, sondern nur in eine.
    Das würde bedeuten, Aspekte die von MC, AC, Häuserspitzen, Glücks und weiß der Geier was für Punkten ausgehen, gibt es nicht. Und im Falle eines Trigons gibt es keine Wechselwirkung, die der ein oder andere schon mal beschreibt.
    Wie haltet ihr das?

    Gruß
    Sylke
     
  2. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
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    Kassel
    Hallo Sylke :)


    Ich habe meinem Astro-Programm "abgewöhnt", mir solche Aspekte anzuzeigen. Punkte "empfangen" Aspekte, aber sie bilden keine nach meinem Verständnis. Das bedeutet, für mich gibt es kein Quadrat, Trigon oder ähnliches beispielsweise zwischen AC und MC.

    Dann kann man unterscheiden zwischen applikativen und separativen Aspekten, dies gilt aber auch für das Trigon. Es gibt aber auch Schulen, in denen werden ausschließlich die harten Aspekte gedeutet.

    Am besten, du probierst selbst aus, was für dich stimmig ist.

    Liebe Grüße
    Rita
     
  3. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
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    4.971
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    Kirchseeon/München
    Hallo Sylke,

    Beide Aspektformen haben ihre Bedeutung. Es gibt aufsteigende Aspekte und ebenso absteigende. Dane Rudhyar hat dies in einem sehr guten Buch dargelegt. Bei der Konjunktion ist der Keim vorhanden, beim Halbsextil schaut er schon aus dem Boden raus, beim Sextil hat er eine stabile und harmonische Phase des Wachstums. Beim Quadrat wächst die Pflanze und bildet zugleich die Früchte heran - sie muss sich anstrengen und beim Trigon blüht sie und trägt die Früchte, steht in Blüte. Beim Quincunx nähert sie sich allmählich dem Höhepunkt - der Opposition. Bis hierher ist der Zyklus aufsteigend, man kann dies auch mit den Mondphasen gut nachvollziehen. Nach der Opposition kommt nun zuerst das Quincunx, dann das Trigon, Quadrat, Sextil und Halbsextil...bis hin zur Konjunktion, welche auch Start und Zielpunkt des Zyklus ist.

    Durch die aufsteigenden und absteigenden, bez. applikativen und seperative Aspekte bekommt man auf alle Fälle einen feineren Sinn für die Deutung. Die Natur macht es mit ihren Sonnen- und Mond und den anderen Planetenzyklen vor. Noch etwas: Es gibt keine guten oder schlechten Aspekte, vielmehr haben alle ihre Trinität in sich und gehören zum Teil einer Ordnung, welche sich aus den hermetischen Gesetzen ableitet.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  4. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
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    5.379
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    Graz
    kann mich da nur anhängen bei arnold ... das buch von rudhyar hat mir ganze welten erschlossen im verständnis von aspekten. vor allem deswegen, weil er aspekte als besondere punkte der zyklen betrachtet, die planeten miteinander durchlaufen - es sind also keine phänomene, die wie eine glühbirne ein- und ausgeschaltet werden können ("morgen ist mein quadrat vorbei..."), sondern kulminationspunkte auf entwicklungszyklen. und da ist die annäherung so wichtig wie der abschied... zu den separativen aspekten: es kommt ja nicht nur darauf an, eine erfahrung zu machen - es kommt auch darauf an, was man aus der erfahrung macht.

    berechnete punkte sind ja ohnedies nur ergebnisse, die aus den planetenbewegungen abgeleitet werden. Wenn man so will, sind sie schon eine art von aspekt auf einer anderen ebene. da würden dann aspekte aspekte auf aspekte werfen...

    alles liebe,
    jake
     
  5. Mamalia

    Mamalia Mitglied

    Registriert seit:
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    Hessen
    Hallo Rita,

    ich fürchte, meinem Programm kann man sowas nicht abgewöhnen. Ist vermutlich nicht gut genug. Dann muss ichs eben einfach ignorieren - ein neues kann ich mir jetzt nicht leisten, obwohl ich mit welchen liebäugele, die sogar Direktionen und Transite ausrechnen (lach, ich bin noch in der Steinzeit).
    Stört nur ganz schön, das Aspektwirrwarr und dann sieht man irgendwelche coole Figuren, die in echt gar keine sind.

    @Arnold

    ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich deine Antwort verstehe. Meintest du jetzt, dass Aspekte auch von "links nach rechts" wirken? Also, dass dann Planaeten Aspekte auf Punkte "zurückwerfen" können?

    Gruß

    Sylke
     
  6. Mamalia

    Mamalia Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo Arnold und Jake,

    ich hab nochmal nachgedacht und ich glaub, jetzt hab ichs verstanden (stand aufm Schlauch). Nur das mit den Punkten bleibt, wie auch Rita geschrieben hat. Jake sagt, es gibt keine Aspekte auf Aspekte. Heißt das dann, es gibt auch keine Aspekte auf den Aszendenten, MC usw.? Oder auf den Mondknoten? Weder empfangend noch aussendend?


    Gruß
    Sylke
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
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    Graz
    liebe sylke!

    mistverständnis... berechnete punkte können aspektiert werden, aber keine aspekte "senden". ganz so, wie es rita formulierte. und andere sind anderer meinung... ich sage ja nicht, "wie es ist", sondern wie ich es halte. und versuche, es zu begründen.

    es ist eh verworren genug ... transite durch die häuser zB sind hinsichtlich ihrer wirkungen beobachtbar, erst recht transite über häuserspitzen (sonst wäre "pluto am AC" ja kein thema). wenn ich nun herginge und auch alle oder auch nur die hauptaspekte aller planeten auf häuserspitzen betrachtete (und warum sollte das weniger legitim sein als nur die konjunktion mit der häuserspitze zu würdigen!?), dann wär das de facto schon nicht mehr einzuzeichnen, weil es ein heilloses linien-wirrwarr ergäbe. im einzelfall, unter dem präzisen fokus eines bestimmten anliegens, kann ich mir das aber durchaus schon mal vorstellen... dann wär aber auch analog zu "jupiter läuft durch das 5. haus" auch ein "jupiter läuft im sextil zum 5. haus" etc. vorstellbar. und da ist dann einfach irgendwann eine grenze fällig. da druck ich mir dann gern die horoskopgrafik aus, mit allen aspekten abgeschaltet (das kann deine fossile software aber schon!?), und zeichne peu à peu von hand ein, was mir wichtig erscheint. je nach fokus... deutung ist ja auch ein kreativer prozess, der mit dem wie und wozu des hinschauens ebensoviel zu tun hat wie mit dem, was da zu sehen ist.

    das mit den "aspekten auf aspekte" nehm ich zurück und ersetze es durch "aspekte zwischen aspekten"... klarer, was ich meine? sonst könnte ich ja hergehen und zB den fiktiven punkt betrachten, der von planet A per quadrat auf dem tierkries markiert wird, und schauen, ob sich nicht planet B im trigon zu diesem quadratpunkt von A befindet...

    auch dort, wo mit anderen berechneten punkten ... halbsummen, spiegelpunkte, alterspunkt etc. ... gearbeitet wird, empfangen diese meines wissens immer nur aspekte ... oder gibt es ein quadrat zwischen halbsumme A und halbsumme B? wohl nicht...

    bei lilith scheint's mir bei manchen da ein bisserl unscharf zu werden ... die wird gern wie in planet behandelt, der aspekte werfen kann. da kommt es dann schon mal vor, dass ein quadrat von lilith auf den AC gedeutet wird ... meiner meinung nach nicht korrekt. aber rund um lilith ist eh noch vieles offen. mondknoten dito... streng nach meiner systematik dürfte ein quadrat der MK-achse auf den AC nicht gedeutet werden. bin ja überhaupt mit den MK eher zurückhaltend, aber wenn da so eine exakte konstellation zu sehen wäre ... also ganz vom tisch wischen würde ich es auch nicht.

    ich hab damit auch insofern ein geringeres problem, weil ich ja keine "blinddeutungen" mache, sondern das eher als kreativen, kommunikativen, konstruierenden prozess begreife. da kann ich dann auch mal jenseits von selbst auferlegter systematik schauen, was ich davon im betrachteten anfinden könnte (mit allen risken der projekton behaftet, das weiß ich schon). wenn ich von feststehenden bedeutungen ausginge und jemandem erklären wollte, was er für ein mensch ist, dann würde ich die finger von der ausdeutung zB einer winkelbeziehung von MK zu häusersystem lassen.

    so tummeln sich fische im uferlosen... *ggg*

    genug der verwirrung? alles liebe,
    jake
     
  8. Mamalia

    Mamalia Mitglied

    Registriert seit:
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    234
    Ort:
    Hessen
    Hallo Jake,

    vielen Dank, jetzt sehe ich klarer. Ich schau mal, wie der Software beizukomen ist. Ans Abschalten hab ich auch schon gedacht, wär vielleicht einfacher, als sich Aspekte und Figuren "wegzudenken", sowas beeinflusst die intuitive Deutung, die ja auch immer einen gewissen Faktor spielt (bei mir einen großen) ja ganz erheblich. Ich hatte erst neulich einen Radix mit einer scheinbar sehr bedeutsamen Aspektfigur und dann, bei näherem Hinschauen entpuppten sich viele Aspekte als "scheinbare" Aspekte.
    Aber die Software ist eh blöd, ich will mal schauen (bei ebay?) ob ich nicht was besseres kriege.
    Jedenfalls vielen Dank für die ausführliche Antwort,

    Gruß
    Sylke
     
  9. blackandblue

    blackandblue Guest

    Hi Rita! :)

    was ist mit mondknoten und MC bzw AC..
    in einem buch habe ich solche deutungen gefunden...(das grosse lehrbuch der astrologie)

    @allgemein:

    was ist/wäre genau an der wechselseitigkeits-idee so unpassend?

    ich dachte dabei viel mehr an einen fluss, eine verknüpfung der "energien..
    in dem buch sagen sie, dass durch den aspekt.. auch jene angelegenheiten aspektgemässe betroffen sind, die durch die zeichen und häuser rerpäsentiert werden in denen die gestirne jeweils stehen und herrschen... was mir persönlioch sehr plausibel erscheint..

    wobei die anderen punkte evtl den charakter eben dieses "flusses mitbestimmen würden..

    wie macht ihr die synthese?

    ich dachte über die würden und das herrschersystem könne man relative "dominanzen/gewichtungen in den aspekten einführen..
    aber begriffen habe ich es immer als ein verhältnis zwischen den planeten(gruppen) untereinander (wie geschäftsbeziehungen oder freundschaften ;)).. wie minister die sich kennen und eben sich besser oder weniger leicht verstehen..

    lg:confused:
     
  10. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    Hi B & B :)

    Deuten kann man das alles, wenn man es denn will. Ganz grundsätzlich kannst du allem eine Bedeutung beimessen, also auch solchen "Aspekten". Jake hat wesentlich ausführlicher als ich begründet, weshalb er (meist) die Finger davon lässt. Es hat etwas damit zu tun, dass sich dann gar nichts mehr zeigt und auch damit, dass Punkte eben nichts "senden" (nach meinem Verständnis).

    Wenn jemand doch so arbeiten möchte, spricht sicher nichts dagegen, aber es spricht auch nichts dagegen, so etwas außer Acht zu lassen. Zwar würde ich eine Lilith auf dem AC nicht einfach beiseite wischen, ebenso wenig die MK. Aber ich würde sie nicht ausdeuten wollen. Sie "zeigen" meines Erachtens Dimensionen an, die mit Worten kaum noch beschreibbar sind.

    Das Große Lehrbuch der Astrologie - du meinst sicher Sakoian / Ackerman? Nu ju, man kann es benutzen, aber ich selbst habe es wieder verschenkt, ebenso wie die Bücher über die Mondknoten.

    Liebe Grüße
    Rita
     
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