Querdenken nutzte die Corona-Krise (2020–2022) als riesige Einnahmequelle durch folgende Mechanismen:
- Angst & Misstrauen als Treibstoff → Unsicherheit wurde in Spendenbereitschaft umgewandelt
- Millionen über Spenden & Crowdfunding (z. B. Ballweg & Co. sammelten hohe sechs- bis siebenstellige Beträge, oft ohne Transparenz)
- Merchandise & Produkte (T-Shirts, Sticker, „Schutz“-Artikel, Bücher, DVDs) mit hohen Margen
- Bezahlte Vorträge, Seminare & Online-Kurse (Ticketpreise 50–150 €, Webinare, YouTube-Monetarisierung)
- Verkauf alternativer „Wahrheiten“ (Bücher, Videos, Telegram-Kanäle mit Abos/Super-Thanks)
- Virale Demos als kostenloser Traffic-Generator → mehr Follower → mehr Spenden & Verkäufe
Höhepunkt: 2020–2022 extrem lukrativ
Heute (2026): Modell geschrumpft, aber in Nischen (Energiekrise, Klima, „Great Reset“) weiter profitabel – allerdings mit mehr rechtlichen Risiken und weniger Massenmobilisierung
Kurz gesagt: Krisenangst + emotionale Bindung + niedrige Produktionskosten = hohe Gewinnmarge.