Wieder ein toter Flüchtling

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"Strafanzeige gegen Ermitter"

"Nach dem gewaltsamen Tod des 20-jährigen Asylbewerbers Khaled Idris Bahray aus Eritrea in Dresden hat der Budestagsabgeordnette der Grünen, Volker Beck, Strafanzeige gegn die Dresdner Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft gestellt. Ihm fehle jeder Verständnis für das "nachlässige Vorgehen der Eermittlungsbehörden" sagte Beck. Der Flüchtling war am Dienstag tot im Innenhof eriner Plattenbausiedlung gefunden worden. In der Nähe lebte er seit einigen Wochen zusammen mit anderen Asylbewerbern in einer Wohnung. Eine Obduktion hatte am Mittwoch ergeben, dass der 20-jährige Asylöbewerber durcvh mehrere Messerstiche getötet wurde. Noch am Vortag hatte es geheisssen, es gebe keine Anhaltspunkt für eine Fremdnetwicklung."

taz.die tageszeitung 16. Jan. 2015 www.taz.de


Ist das auch eiene "wundersame Auswirkung" von "Pegida"????


Shimon

Und jetzt fürs Protokoll und für die vorschnellen Verurteiler:

http://www.spiegel.de/panorama/just...n-haftbefehl-gegen-mitbewohner-a-1014469.html

Auch wenns gut in dein Bild passen würde, Shimon. Der Mörder war kein Pegida-Anhänger.
 
Ein freier Text der NFJ Berlin, weshalb ich ihn hier reinkopieren darf.

Angeklagt ist die Gesellschaft in der Khaled Idris Baray getötet wurde!

Überraschend ging gestern die Meldung durch die Presse, dass ein Mitbewohner von Khaled Idris Bahray verhafet worden ist und die Tat gestanden haben soll. Das ist für uns kein Grund zur Beruhigung.

Es ist traurig und macht uns wütend, dass erst mit dem Mord an Khaled Idris Baray die Situation von Geflüchteten und anderen von Rassismus Betroffenen zum Thema wurde. Dass erst dann die regierenden Politiker*innen in Sachsen sich positionieren mussten zu der Angst der Geflüchteten dort. Dass für einen winzigkleinen Moment der Diskurs um das „Ernstnehmen der Sorgen und Ängste“ der deutschen Normalrassist*innen unterbrochen wurde und für einen winzigkleinen Moment auch der deutsche Mainstream mitbekommen musste, dass Pegida und andere rassistische Mobilisierungen nicht nur dem Standort schaden, sondern vor allem ein Bedrohungsszenario eröffnen.

Am gleichen Tag des Mordes an Khaled Idris Baray gab es einen weiteren Angriff auf einen Asylbewerber, wenige Tage später einen Brandanschlag auf das Haus einer Schwarzen Familie bei Hannover, in den Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinde Dessau wurde randaliert - und das ist nur ein Ausschnitt der Geschehnisse der vergangenen Tage. Wenn nun ein Aufatmen durch die deutsche Gesellschaft geht, dass der Mord an Khaled Idris Baray wahrscheinlich doch kein rassistisches Motiv gehabt habe, dann halten wir dem entgegen: Es gibt keine Atempause!

Es sind diese aktuellen gesellschaftlichen Zustände, aufgrund derer wir beim Mord an Kahled Idris Baray erstmal annehmen müssen, dass Rassismus das Tatmotiv ist - und zwar so lange, bis nicht das Gegenteil bewiesen worden ist. Das ist unsere Lehre aus der Verleugnung von Rassismus als Tatmotiv bei den Morden des NSU. Und diese Herangehensweise gilt für uns für jede Form von Übergriffen oder gar Morden, bei denen aufgrund der gesellschaftlichen Umstände Rassismus ein Tatmotiv sein könnte. Insbesondere auch mit Blick auf den Mord an Oury Jalloh ist unsere Skepsis gegenüber den Ermittlungsbehörden weiterhin groß. Die neuen „Ermittlungsergebnisse“ machen weder die Fehler und fehlende Empathie der sächsischen Polizei (Leugnung einer Fremdeinwirkung, Spurenverwischung, Befragung der Freund_innen ohne Übersetzer_in...) ungeschehen, noch ist klar wie das jetzt präsentierte Geständnis zustande kam.

Aus diesen Gründen war es gut und richtig im Gedenken an Khaled Idres Bahray auf die Strasse zu gehen und gegen den rassistischen Normalzustand zu demonstrieren.

Deshalb sagen wir:
- Keine Entlastung der sächsischen Polizei!
- Vollständige Aufklärung der Ereignisse rund um den Mord an Khaled Idris Baray!
- Erfüllung der Forderungen seiner Freund*innen!
- Solidarität mit allen von Rassismus Betroffenen!
- Den rassistischen Normalzustand sabotieren!

Kampagne „deutschland demobilisieren!“ der NFJ Berlin
Quelle
 
Bei den NSU-Morden wurde tatsächlich zu sehr geglaubt, dass es sich um einen Mord im Umfeld der Opfer handeln müsse, dabei habe ich das schon vor der Enthüllung klar gesehen, dass es einen rechtsradikalen Hintergrund haben muss. Die Morde wurden vorher mal in einer Kriminal-Doku behandelt.

Nur gilt das umgekehrt genauso wenig, dass Ausländerfeindlichkeit immer das Motiv eines möglichen Täters gewesen sein muss.
 
Es sind diese aktuellen gesellschaftlichen Zustände, aufgrund derer wir beim Mord an Kahled Idris Baray erstmal annehmen müssen, dass Rassismus das Tatmotiv ist - und zwar so lange, bis nicht das Gegenteil bewiesen worden ist.
Auf gut deutsch: Alle Deutschen sind schuldig, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist. Unfaßbar bis perfide! Hier soll mal wieder schön der Schuldkomplex der Deutschen gepflegt werden... :(

...noch ist klar wie das jetzt präsentierte Geständnis zustande kam.
Der zwar unausgesprochene, aber deutlich erkennbare Vorwurf ist hanebüchen und unverschämt.
Der Täter ist per DNA, also zweifelsfrei, ermittelt, hat gestanden und damit ist die Sache (bis auf juristische Folgen) erledigt, zumal Messerstechereien unter Migranten nicht sooo selten sind, weil oft auch alte Feindseeligkeiten aus der Heimat hier weiter ausgetragen werden oder persönliche Streitereien im Spiel sind.
 
Auf gut deutsch: Alle Deutschen sind schuldig, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist. Unfaßbar bis perfide! Hier soll mal wieder schön der Schuldkomplex der Deutschen gepflegt werden... :(


Der zwar unausgesprochene, aber deutlich erkennbare Vorwurf ist hanebüchen und unverschämt.
Der Täter ist per DNA, also zweifelsfrei, ermittelt, hat gestanden und damit ist die Sache (bis auf juristische Folgen) erledigt, zumal Messerstechereien unter Migranten nicht sooo selten sind, weil oft auch alte Feindseeligkeiten aus der Heimat hier weiter ausgetragen werden oder persönliche Streitereien im Spiel sind.


Nein...die tun sowas nicht niemals nicht gibt es Migranten, die andere Migranten nicht ausstehen können...nur wir sind böse....


Sage
 
Bei den NSU-Morden wurde tatsächlich zu sehr geglaubt, dass es sich um einen Mord im Umfeld der Opfer handeln müsse, dabei habe ich das schon vor der Enthüllung klar gesehen, dass es einen rechtsradikalen Hintergrund haben muss. Die Morde wurden vorher mal in einer Kriminal-Doku behandelt.

Nur gilt das umgekehrt genauso wenig, dass Ausländerfeindlichkeit immer das Motiv eines möglichen Täters gewesen sein muss.

Das ist aber Ausländerfeindlichkeit, nur halt durch Ausländer. Ein Thema, das hier bei uns fast gar nicht thematisiert wird, es sind immer die bösen Deutschen oder die jeweiligen Europäer, die ausländerfeindlich sind dann oder unter Verdacht stehen.

Was z.B. in Asylantenheimen abgeht... weiß kaum wer:
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2014_32_03_01.htm
http://www.focus.de/politik/deutsch...massenschlaegereien-in-berlin_id_4048971.html

LG
Any
 
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focus schrieb:
Der Auslöser soll dem Bericht zufolge gewesen sein, dass ein Syrer ohne Hemd auf dem Fußballplatz herumgelaufen sei. Die Tschetschenen sollen dies als Sünde betrachtet haben, da auch Frauen anwesend waren.
Hinterwäldler...!
Wir sind hier in Deutschland und nicht in Tschetschenien und eine Christenverfolgung geht hierzulande überhaupt nicht.
Die Aggressoren gehören sofort verhaftet und ausgeschafft: Asyl verwirkt. Punkt.

LG
Grauer Wolf
 
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