Wie lange braucht man um Astrologin zu werden?

Astrologe ist leider ohnehin keine geschützte Berufsbezeichnung und gilt im öffentlichen Bewusstsein als unseriös. Im Prinzip befinden sich "Astrologen" auf der selben Ebene wie "Kartenleger" oder "Hellseher" - stets mit unterschwelligem Verdacht auf wissenschaftliche Inkompetenz, Scharlatanerie und Jahrmarkt. Dabei ist Astrologie viel anspruchsvoller und wissenschaftlicher als diese niederen Divinationskünste. Soll jetzt kein Affront an die anderen Unterforen sein, aber ist einfach so.

Astrologie ist eng mit den wissenschaftlichen Disziplinen der sphärischen Astronomie und Mathematik bzw. Trigonometrie verknüpft. In ihrer horoskopischen Form (12 Zeichen + 12 Häuser + 5 Aspekte) ist Astrologie erstmals bei den Hellenisten um Christi Geburt belegt. Wir sollten unsere frühen wissenschaftlichen Errungenschaften ruhig unterstreichen, denn damals gab's noch keine Computer oder Taschenrechner. So weit ich weiß, gab es um's Jahr 0 herum noch nicht mal verlässliche Ephemeriden oder Häusertabellen... versuch da mal, auch nur das Aszendentenzeichen (geschweige denn den genauen AC-Grad) oder das Mondzeichen zu berechnen.

Nur heute wird Astronomie zum Selbstzweck betrieben anstatt als Hilfswissenschaft der divinatorischen Astrologie. Es wird seitens der modernen Astronomen behauptet, es gäbe keinen metaphysischen Zusammenhang zwischen oben und unten, höchstens einen physikalisch messbaren wie bei den Jahreszeiten (Sonne) und Ebbe/Flut (Mond). Das Universum sei vor 13,8 Milliarden Jahren irgendwie mit dem "Urknall" zufällig aus dem Nichts entstanden und habe sich dann physikalischen Gesetzen folgend "weiterentwickelt". Quasi eine moderne Variante von Genesis... nur dass eben nicht Gott, sondern irgendein ominöser Zufall™ der Schöpfer war. :whistle:
und man könnte als Astrologe tätig sein ohne irgendein Grundwissen,

ich kenne Berufastrogen, die wahrlich ihr Geld nicht in dem Job verdienen und verdient haben,
ein Grundstock wie eigen Besitz und anderweitiger Geldeinkommen sind immer praktisch, dann kann man sich voll und ganz auf das konzentrieren was einem Spass macht,
 
Werbung:
Ich habe es viele Jahre offiziell angeboten, unter anderem, jetzt nicht schon lange mehr, als Berufsastrologin würde ich mich trotzdem immer noch bezeichnen, schließlich habe ich auch eine gute und umfangreiche Ausbildung darin gemacht (im Gegensatz zu einer ganz bestimmten Person hier... :rolleyes: ). Viel habe ich damit nicht verdient, der Hamburger Markt war voll bis obenhin, und inzwischen bin ich den Kampf auch schon lang leid. Zumal ich nie die große Werbetrommlerin war und es mir auch auf den Wecker ging, dass viele immer nur wissen wollen, was "passieren" wird, wann dies oder jenes "endlich aufhört" und babela.
Bei einer Hotline zu arbeiten, darauf hatte ich nie Lust.
Es ist ein mühsames Geschäft. Gelohnt hat sichs trotzdem- aus anderen als geschäftlichen Gründen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ergänzung zu#22:. ..das nur dazu, wer hier Berufsastrologe ist oder nicht, und wer das angeblich mal wieder ganz genau zu wissen glaubt- den Beitrag hatte ich zufällig geöffnet und gelesen! Wie einen die Inuition doch manchmal leitet....
Nur zum Abgewöhnen wieder. :cautious:
 
Wie lange braucht man?
Das ist m.E. eine individuelle Erfahrung in und mit der Erfahrung.
Die Grundkenntnisse zu erlernen, ist absolute Voraussetzung. Zudem ist es erforderlich, sich eine Vorstellung von den Konstellationen anzueignen. Ich stelle mir die Planeten und Konjunktionen als individuelle Personen vor, die in einem kosmischen Zeichenenergiefeld stehen, durch Aspekt-Beziehungen mit einander verbunden sind und in der Erden-Wirklichkeit in Erscheinung treten.

Ich erfahre Astrologie in jedem Einzelfall so:
Ich vergegenwärtige mir, was sich im Einzelfall in einer bestimmten Konstellation ereignet, indem ich mir die individuelle Person vorstelle. Und jetzt erst beginnt es, AstrologIn zu werden, indem ich eine Inspiration erwarte, die sich aus einer ideellen Sphäre einstellt (oder eben nicht einstellt). Und erst, wenn ich diese Inspiration plötzlich erspüre, kommt eine innere Freude auf, hai, ich hab sie.

Daraus folgt, AstrologIn zu sein, beginnt da, wo diese Inspirationen fliessen, wenn du verbunden bist mit einer kosmischen Sphäre, die als innere Freude in Erscheinung tritt. Es ist ein ideell-liebendes Verbundensein mit dem Astrospirit.
LG ELi
 
ch erfahre Astrologie in jedem Einzelfall so:
Ich vergegenwärtige mir, was sich im Einzelfall in einer bestimmten Konstellation ereignet, indem ich mir die individuelle Person vorstelle. Und jetzt erst beginnt es, AstrologIn zu werden, indem ich eine Inspiration erwarte, die sich aus einer ideellen Sphäre einstellt (oder eben nicht einstellt). Und erst, wenn ich diese Inspiration plötzlich erspüre, kommt eine innere Freude auf, hai, ich hab sie.

Daraus folgt, AstrologIn zu sein, beginnt da, wo diese Inspirationen fliessen, wenn du verbunden bist mit einer kosmischen Sphäre, die als innere Freude in Erscheinung tritt. Es ist ein ideell-liebendes Verbundensein mit dem Astrospirit.
So erlebe ich dich und erlebt man dich hier auch als Astrologe im Forum schreibend immer, lieber @ELi7 . Immer sehr achtsam und respektvoll deine Art und Weise der Astrologie hier zum Wohle Anderer einsetzend.

Von dir habe ich auch noch nie gelesen, dass du von oben herab Anderen ihre Konstellationen "um die Ohren schlägst" und sie als verbale Niedermach-Waffe benutzt, wie ich es leider schon von Anderen, die Astrologie "praktizieren" auch auf anderen Foren gelesen habe.

Ich denke, Erfolg als Astrologe kommt - neben Ausbildung und Erlernen der Grundlagen - auch durch gut sein, in dem was man tut, was auch den menschlichen Umgang angeht und Respekt vor dem Lebensplan eines Anderen gegenüber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
So erlebe ich dich und erlebt man dich hier auch als Astrologe im Forum schreibend immer, lieber @ELi7 . Immer sehr achtsam und respektvoll deine Art und Weise der Astrologie hier zum Wohle Anderer einsetzend.
Liebe @Green~
Besten Dank für deine freundlichen Worte.
Und ja, du hast Recht, so wie man in den Wald hineinruft, so schallt es (hoffentlich) zurück.
Denn wir haben alle das gleiche Licht in uns, auch wenn sich viele dessen nicht bewusst sind.
Und je achtsamer wir miteinander umgehen, umso heller wird die Welt.
Lieben Gruss von Hans Joachim
 
Zurück
Oben