Wie lange braucht man um Astrologin zu werden?

Dein persönlicher Zugang zur Astrologie ist dein 11. Haus im Steinbock, regiert von Saturn. Was heisst, dass du die Grundlagen der Astrologie zuerst gründlich lernen musst, und alle Zusammenhänge damit und auch sichtbare, für dich spürbare, nachvollziehbare Beweise haben musst, um damit in eine persönliche Beratung gehen zu können -mit Saturn in der eingeschlossenen Waage und anzufangen.

In der eingeschlossenen Waage verborgen unter der Oberfläche eines von Merkur hauptregierten 7. Hauses . Erst mal im privaten, nicht öffentlichen Bereich damit anfängst, um rethorische Sicherheit zu finden - 7.Haus in der analytischen kritischen Jungfrau.

Merkur selbst -bei dir stark gestellt im eigenen Zeichen und eigenen Haus - im locker leichten Zwilling im 3. Haus - Kommunikation- mit schnellem wachem Verstand und schneller Auffassungsgabe.

Du hast als angeborenes Talent mit dem fixen Zeichen Stier und deiner Sonne darin im 2. Haus , ein angeborenes Durchhaltevermögen und Ausdauer, wenn du für dich entscheidest, dass sich etwas für dich lohnt, es nützlich ist und dich weiterbringt. Und etwas ist, was Wachstumspotenzial hat und dir auch nutzt, Geld zu verdienen und am liebsten dann auch ein sicheres und beständiges Einkommen - mit Sonne als Regentin des Löwen in deinem 6. Haus Arbeit im 2. Haus finanzielles Einkommen und Existenzsicherung.

Venus selbst dazu im kämpferischen, energiegeladenen aber eingeschlossenen Widder im ersten Haus (=Durchsetzung von eigenen Interessen und Wünschen) unter Neptun Regie und Neptun im Schützen im 10. Haus. Venus im Trigon zu Uranus im Schützen, der im 8. Haus schon die Türklinke von Haus 9 in der Hand hat - eine uranische, aus der Familie vererbte Gabe und mitgebrachten Auftrag darstellen kann, (Uranus als Herr von H12) womit du anderen als Coach etwas vermitteln kannst (Haus 9)

Du bist selbst bei Vollmond geboren und hast den Mond gegenüber im fixen Zeichen Skorpion, der in Haus 8 auch immer intuitives altes Wissen und Vorahnungen und Zugang zum Unsichtbaren hinter dem Vorhang hat - genau wie Zugang zum kollektiven Unterbewussten. Was im fixen Zeichen dann heisst, wenn du für etwas wirklich leidenschaftlich "brennst", dann gibst du auch nicht so schnell wieder auf, sondern bleibst dran.

Auch an Ausbildung und deiner Weiterentwicklung in Sachen Spiritualität - mit Jupiter als Herr von Haus 9 im Skorpion im 7. Haus. Jupiter, der bei dir auch Herr deines MC ist - dein Entwicklungsziel in diesem Leben, deine Karriere, Lebensweg und deine Berufung und in Haus 7 steht - was eine berufliche Berater-Konstellation ist, Anderen weiter zu helfen in persönlicher Begegnung mit ihnen..

Dein Jupiter im 7. Haus hat ein 0 Grad genaues Quinkunx zu deiner Venus als Herrin der Finanzen und als Mitherrin von Haus 7 und ein Halbsextil zu deinem Uranus in Haus 8/Spitze Haus 9.
Wow tausend dank liebe @Green~ das ist ja mega viel info. Tausend dank dass du dir Zeit genommen hast.was bedeutet das quinkunx?
Dein Jupiter im 7. Haus hat ein 0 Grad genaues Quinkunx zu deiner Venus als Herrin der Finanzen und als Mitherrin von Haus 7 und ein Halbsextil zu deinem Uranus in Haus 8/Spitze Haus 9.
Und was meintest du mit dem Satz was ist mit der Ausbildung und Weiterbildung in Sachen Spiritualität?
Auch an Ausbildung und deiner Weiterentwicklung in Sachen Spiritualität
Von Herzen danke für all die informationen und dass du dir so viel Zeit genommen hast ❤
 
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Ich kann dir z.B. die Bücher von Michael Roscher empfehlen, einem deutschen Astrologen mit eigener Schule und Ausbildung, der einiges an Büchern geschrieben hat - besonders das bekannte Mond-Buch von ihm. Leider schon verstorben, aber seine Schule wird von einem Schüler weitergeführt.

Als Einstieg gut zu lesen sein - "Das Astrologie-Buch" von ihm.

Sehr zu empfehlen für später auch das Buch seiner Schülerin und Partnerin "Elternbilder im Horoskop", die auch mehrere Bücher geschrieben hat. ...Mir fällt nur grad ihr Name nicht ein. Bei ihr war ich mal vor zig Jahren in Köln zu einer pers. Beratung vorB
Brigitte Hamann wenn ich nicht irre :-)
 
Ich finde, als seriöser Astrologe sollte man sich zunächst unbedingt die Grundlagen der sphärischen Astronomie aneignen. Astronomische/-logische Himmelsmechanik ist keine Raketenwissenschaft, sondern kann durch die richtige Herangehensweise relativ leicht und effizient erlernt werden.

Am spaßigsten ist es, wenn man nicht gleich mit irgendwelchen trockenen wissenschaftlichen Büchern anfängt (die oft von Astrophysikern geschrieben wurden, die mit -logie nichts zu tun haben wollen) sondern zunächst eigene Feldstudien unter klarem Sternenhimmel durchführt - gerne auch unter Zuhilfenahme eines günstigen Fernglases. Populärwissenschaftliche Sternguckerliteratur kann für den Anfänger aber sehr hilfreich sein. 🔭


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Ich empfehle, zuerst die lokal sichtbaren Sternbilder/Asterismen samt deren hellsten Sternen mit dem bloßen Auge kennenzulernen. Auf der Nordhalbkugel lebend sollte man natürlich zunächst üben, den Großen Wagen sowie den Nordstern Polaris zu identifizieren, welche rund ums Jahr zu sehen sind und mit denen man sich gut am Nachthimmel orientieren kann. Das markante Sternbild Orion liegt auf dem Himmelsäquator und ist damit so gut wie überall auf der Erde zu sehen. Die südlichen Sternbilder wie Crux und Centaurus (mithilfe derer man den Himmelssüdpol ungefähr lokalisieren kann) bleiben in Mitteleuropa stets unter dem Horizont - sie können jedoch mithilfe von kostenloser Planetariumssoftware virtuell simuliert werden. Idealerweise macht man auch mal auf der Südhalbkugel Urlaub wenn man es sich leisten kann, um den Südhimmel persönlich kennenzulernen.

Als Astrologe erhält man durch derlei astronomische Feldstudien einen ganz anderen Zugang zu Sonne, Mond und Sternen. Man sieht die Planeten danach nicht mehr bloß als abstrakte Symbole auf dem Papier/Bildschirm, sondern versteht sie auch als reale Himmelsobjekte. Mithilfe von Planetariumssoftware kann man den Sternenhimmel unabhängig von Wetter, Tages- und Jahreszeit für jeden beliebigen Ort auf der Erde simulieren. Außerdem kann man durch Einblenden der Großkreise der Ekliptik, Himmelsäquator, Meridian, Ost-West-Vertikal etc. anschaulich nachvollziehen, wie ein Horoskop konstruiert wird und wie sich tropischer und siderischer Tierkreis oder die zahlreichen Häusersysteme voneinander unterscheiden. Dies hat auch einen sehr großen Effekt auf die eigenen astrologischen Interpretationsfähigkeiten. Man weiß einfach, wovon man redet.

Leider aber - und da schließe ich mich selber ein - fangen die meisten (Hobby-)Astrologen erst sehr spät an, die astronomische Seite der Astrologie kennenzulernen... wenn sie dies überhaupt tun. Deswegen, fangt so früh wie möglich mit dem Sternegucken an! Kleiner Tipp: Erwähnt aber vorsichtshalber nicht vor Astronomen, dass ihr euch mit -logie beschäftigt. Der Gentleman genießt und schweigt. :D
 
Ich empfehle eine richtige, fundierte Ausbildung, NICHT online, und die Berufsaussichten sind mehr als lau! (wenige Ausnahmen gibt es natürlich immer), es sei denn, man braucht das Geld definitiv nicht und macht es neben einem gut bezahlten Job oder ist sonstwie begütert und guckt halt mal.

Alles andere ist nichts als Augenwischerei, ich mache es auch seit 30 Jahren.

Ausbilder in der Spiri-Szene erzählen häufig und gerne, mit den erlernten Fähigkeiten erfolgreich zu sein, sei eine Frage des (natürlich höheren) Willens, der Einstellung, der inneren Entwicklung, Manifestationsfähigkeit und was nicht alles. Ich will ihnen auch nicht absprechen, dass sie es selbst aufrichtig glauben- und am Ende haben sie gut verdient damit.
Sorry, aber man muss auch mal Klartext reden, wenn Leute sowas vorhaben.
Ich würde immer davon abraten, wenn es wirklich darum geht, den Lebensunterhalt verdienen zu müssen.
Wenn es einem egal ist (weil man den entsprechend "hohen Bewusstseinszustand" erlangt hat oder was weiß ich), ob man dann später im Callcenter sitzt, putzt oder in der Pflege landet, nur zu. Es ist nur die Frage, wie lange der Bewusstseinszustand und der Elan dann anhalten im Alltag...
Die Ausbildungen kosten, während dessen muss man auch von was leben, und danach muss man sie meist noch weiter abzahlen usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich sag mal so, ein Astrologie _Zertifikat hat man schnell in der Hand,
und da brauchts nicht viel an Wissen.


doch Astrologe als Beruf ist etwas ganz anderes, die meisten bekannten haben Schulen gegründet und haben mehere Verdienststandbeine und doch brauchten auch diese lange, haben nie aufgehört dazuzulernen und viele versuchen es und erleiden Schiffbruch weil die Nachfrage nach Ihnen gering ist.

Astrologe ist eben nicht Astrologe,
für mich gehören lange Jahre dazu um die vielen Arten und Möglichkeiten der Astrologie überhaupt zu begreifen, zu erfahren,

allein das Studium der klassischen Astrologie dauert seine Zeit.

aber ja, es gibt Menschen die können mit anderen und können gut beraten, bekommen viel Resonanz, das sind dann die die es schaffen das als alleinigen Beruf zu leben, aber auch die stecken viel Zeit in diese Sparte, ist ja nicht so das eine Beratung keine Zeit kostet,

ich denke wer genug leidenschaft und Ausdauer dafür hat der könnte es schaffen, aber es ist ein steiniger und langer Weg.
 
Man sollte auch hinterfragen, was die Motivation ist, eine solche oder eine Heilerausbildung machen zu wollen.
In den meisten Fällen ist der Wunsch dahinter Selbstheilung sowie eine Betätigung/Beschäftigung mit diesen Inhalten ausserhalb der (imagainierten und/oder tatsächlichen) gesellschaftlichen Härten.
Es geht um einen (inneren) Raum meistens, den man damit sucht.
Den kann man sich damit auch schaffen, ich will die Inhalte und Qualitäten nicht kleinreden oder abwerten, auf keinen Fall, aber meistens eben nicht, wenn man darauf angewiesen ist, damit sein Geld zu verdienen.
Und die Ausbilder, darauf muss man auch achten, vedienen ihr Geld nicht mit einem Haufen an täglichen Klienten- sondern mit der Ausbildung, die man selbst und andere dort grade bezahlen.(!)
Deswegen gab es mal eine Zeit, wo man sagen konnte, das ist eine sich selbst erhaltende Ausbildungsbranche.
Ist man fertig mit Ausbildung, bietet man sofort selber welche an- und dann ist es noch gut gelaufen.
Die Zeiten sind aber auch vorbei.
Viele nennen es jetzt daher auch nicht mehr "Ausbildung" sondern "Trainings"....
 
@AlunaMunay
meines Wissens nach sind hier nur Hobby-Astrologen schreibend unterwegs - auch wenn es einige schon lange machen.

Hier im Forum ist keiner Berufsastrologe /Berufsastrologin ....ausser @Donna ... die da konkret über Erfahrungen berichten könnte, wenn sie denn Lust und Zeit dafür hätte.
 
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Hier im Forum ist keiner Berufsastrologe /Berufsastrologin ....ausser @Donna ... die da konkret über Erfahrungen berichten könnte, wenn sie denn Lust und Zeit dafür hätte.
Astrologe ist leider ohnehin keine geschützte Berufsbezeichnung und gilt im öffentlichen Bewusstsein als unseriös. Im Prinzip befinden sich "Astrologen" auf der selben Ebene wie "Kartenleger" oder "Hellseher" - stets mit unterschwelligem Verdacht auf wissenschaftliche Inkompetenz, Scharlatanerie und Jahrmarkt. Dabei ist Astrologie viel anspruchsvoller und wissenschaftlicher als diese niederen Divinationskünste. Soll jetzt kein Affront an die anderen Unterforen sein, aber ist einfach so.

Astrologie ist eng mit den wissenschaftlichen Disziplinen der sphärischen Astronomie und Mathematik bzw. Trigonometrie verknüpft. In ihrer horoskopischen Form (12 Zeichen + 12 Häuser + 5 Aspekte) ist Astrologie erstmals bei den Hellenisten um Christi Geburt belegt. Wir sollten unsere frühen wissenschaftlichen Errungenschaften ruhig unterstreichen, denn damals gab's noch keine Computer oder Taschenrechner. So weit ich weiß, gab es um's Jahr 0 herum noch nicht mal verlässliche Ephemeriden oder Häusertabellen... versuch da mal, auch nur das Aszendentenzeichen (geschweige denn den genauen AC-Grad) oder das Mondzeichen zu berechnen.

Nur heute wird Astronomie zum Selbstzweck betrieben anstatt als Hilfswissenschaft der divinatorischen Astrologie. Es wird seitens der modernen Astronomen behauptet, es gäbe keinen metaphysischen Zusammenhang zwischen oben und unten, höchstens einen physikalisch messbaren wie bei den Jahreszeiten (Sonne) und Ebbe/Flut (Mond). Das Universum sei vor 13,8 Milliarden Jahren irgendwie mit dem "Urknall" zufällig aus dem Nichts entstanden und habe sich dann physikalischen Gesetzen folgend "weiterentwickelt". Quasi eine moderne Variante von Genesis... nur dass eben nicht Gott, sondern irgendein ominöser Zufall™ der Schöpfer war. :whistle:
 
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