Whitney Houston

GräfinKoks;2643063 schrieb:
Nein,

das ist auch eine Frage der Größe und Beschaffenheit der Stimmlippen. Jede Stimme entwickelt daher ihren ganz individuellen Klang und ist somit einzigartig, jede.

Und, was auch entscheidend ist, über die Stimme schwingt (im wahrsten Sinne des Wortes = Frequenzen) das innerste eines Menschen nach außen und vermittelt (s)eine individuelle Stimmung. Es spiegelt das vegetativ emotionelle Innenleben wider.

Der Geburtsschrei liegt bei allen Babies beim Kammerton "a" (440 Hz) und jedes Baby entwickelt danach eine Klangpalette, an die selbst Spitzensänger nicht herankommen. Im Laufe des Lebens findet aus dieser großen Klangauswahl eine Differenzierung und Reduzierung dieser Klangpalette statt. Das geht schon mit dem Erlernen und Imitieren der Muttersprache los, die eine Richtung vorgibt.

Und bei ganz vielen Menschen, aber das brauche ich dir ja nicht erzählen, wenn du Vocalcoach bist, wird das Potenzial verschüttet oder liegt brach.

"Ich kann nicht singen" ist wohl ein recht viel gebrauchter Satz.

:)

Um auf Whitney zurückzukommen, da braucht man wirklich nichts mehr dazu zu sagen, es sei denn, diese Tragödie tut einem persönlich weh. An ihre alten Songs und Tonhöhen braucht sie wirklich nicht mehr anknüpfen, das sollte sie besser lassen. Alkohol, Drogen, exzessiver Lebenswandel, all das hinterlässt gerade bei der Stimme sehr deutliche Spuren. Man siehts ihr aber auch an. Und 150 Pfund für eine Karte, also da sollte man etwas mehr erwarten können.

Danke für die Erinnerung, werte Kollegin ;):)
 
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Ich seh das etwas pragmatischer. Sie hatte mal ne wirklich aussergewöhnlich schöne Stimme. Das ist nun vorbei. Warum sich aber darüber mokieren? Was war, das war einmal. Und es war schön, daß man solch eine Stimme hören durfte (und noch darf, gibt ja CD´s).

Die Veränderung einer Stimme sehe ich nicht als Abstieg an. Nichts bleibt schließlich für immer kraftvoll und schön. Unser menschlicher Verfall - körperlich gesehen - wäre dann ja auch ein Abstieg.

In diesem Zusammenhang hatte ich einmal vor Jahren ein Gespräch belauscht, darin ging es um Liz Taylor. Immer wieder sagte die eine Person: "Mein Gott, das war einmal so eine schöne Frau. Und guck sie dir heute an".
Nicht ganz unerheblich fand ich den Umstand, daß Liz Taylor zu diesem Zeitpunkt bereits vielfache Großmutter war, aber immer noch daran gemessen
wurde, wie schön sie einst war. Da wurde also ein Abstieg bedauert, der eigentlich gar keiner war. Da war eine Enttäuschung aus dem Gesagten herauszuhören, so, als hätte man jemandem etwas weggenommen, was gefälligst für immer da zu sein hat.

Na ja, die alten Griechen sagten ja schon: "Wen die Götter lieben, den lassen sie jung sterben". Vermutlich wussten sie ganz genau, warum....;)


LG
Juppi

Im Grunde sind wir hier schon dabei das Wort "Abstieg" individuell zu definieren. ;)

Und ich stimme mit Dir schon überein. Aber es gibt einen Punkt, wo ich einen klaren Unterschied mache. Der liegt nicht so sehr an Stimme usw. sondern eher darin, wie ein Mensch es selbst empfindet. Wäre sie glücklich... würde ich sagen: Okay... braucht man nicht Abstieg nennen. Aber ich glaube, es ist nicht sehr spekulativ, wenn man sagt: Sie empfindet es selbst als demütigend.

Würde man mal ein Gegenszenario entwerfen... Whitney Houston, stimmlich zwar lange nicht mehr so gut wie früher, lange nicht mehr so hohe Verkaufszahlen ihrer Platten und Konzerte, aber nach wie vor eine Musikerin die gerne auf der Bühne steht und Songs singt die ihr gefallen, bestenfalls mit genug Kohle aus erfolgreichen Zeiten im Rücken, und einfach "gesund älter geworden"... dann würde kaum jemand von "Abstieg" sprechen.
 
Würde man mal ein Gegenszenario entwerfen... Whitney Houston, stimmlich zwar lange nicht mehr so gut wie früher, lange nicht mehr so hohe Verkaufszahlen ihrer Platten und Konzerte, aber nach wie vor eine Musikerin die gerne auf der Bühne steht und Songs singt die ihr gefallen, bestenfalls mit genug Kohle aus erfolgreichen Zeiten im Rücken, und einfach "gesund älter geworden"... dann würde kaum jemand von "Abstieg" sprechen.

aj... siehe Johnny Cash... dessen Stimme wurde mit der Zeit auch Brüchig und Zittrig.. aber er hat das Akzeptiert und hat das Künstlerisch zu nutzen gewusst und hat gerade daraus ein Markenzeichen gemacht mit denen die American Recordings zu was speziellem wurden
 
Im Grunde sind wir hier schon dabei das Wort "Abstieg" individuell zu definieren. ;)

Und ich stimme mit Dir schon überein. Aber es gibt einen Punkt, wo ich einen klaren Unterschied mache. Der liegt nicht so sehr an Stimme usw. sondern eher darin, wie ein Mensch es selbst empfindet. Wäre sie glücklich... würde ich sagen: Okay... braucht man nicht Abstieg nennen. Aber ich glaube, es ist nicht sehr spekulativ, wenn man sagt: Sie empfindet es selbst als demütigend.

Würde man mal ein Gegenszenario entwerfen... Whitney Houston, stimmlich zwar lange nicht mehr so gut wie früher, lange nicht mehr so hohe Verkaufszahlen ihrer Platten und Konzerte, aber nach wie vor eine Musikerin die gerne auf der Bühne steht und Songs singt die ihr gefallen, bestenfalls mit genug Kohle aus erfolgreichen Zeiten im Rücken, und einfach "gesund älter geworden"... dann würde kaum jemand von "Abstieg" sprechen.


So ist es.

Sie hätte mit ihrem Bekanntheitsgrad und ihrem Ruhm und - warum kriegen die das bloß fast alle nicht hin (?) - der Kohle aus den besten Zeiten sich ein neues Image kreieren können. Was diese Showgrößen an einem Abend verdienen, muß für viele andere für ein ganzes Jahr oder mehr reichen und das tut es auch.

Wäre mit etwas Pfiff und Einfallsreichtum sicher überhaupt kein Problem gewesen. Denn es kann ja wohl kaum sein, daß Whitney Houston selbst ihr Stimmverlust und ihre sängerische Unfähigkeit an das anzuknüpfen, was sie früher mt Erfolg tat, beim Einsingen und bei ihren Proben u.a. verborgen geblieben ist.

Achja, und Urajup. Keiner sagte etwas, wenn die Stimme verblasst, jemand nicht mehr so schön ist wie einst usw. Aber wenn jemand das dennoch präsentieren und darstellen möchte, also eine Erwartungshaltung schürt und exakt so viel Kohle von den Besuchern dafür verlangt, diese aber nicht erfüllt, dann würde ich sagen, darf man schon mal mit den Zähnen knirschen und sich fragen, wofür hab ich soviel Geld bezahlt?

Oder?
 
Ich hab hier einen Konzerauschnitt vom April 2010 gefunden, da wirkt sie alles andere als kaputt .... :banane:



Die Qualität ist ich einwandfrei, aber es ist dennoch schön anzusehen.




oder hier:




:)
Frl.Zizipe
 
GräfinKoks schrieb:
Achja, und Urajup. Keiner sagte etwas, wenn die Stimme verblasst, jemand nicht mehr so schön ist wie einst usw. Aber wenn jemand das dennoch präsentieren und darstellen möchte, also eine Erwartungshaltung schürt und exakt so viel Kohle von den Besuchern dafür verlangt, diese aber nicht erfüllt, dann würde ich sagen, darf man schon mal mit den Zähnen knirschen und sich fragen, wofür hab ich soviel Geld bezahlt?

Sehe ich nicht so. Was kann Mrs. Housten für unsere Erwartungshaltung? Wo steht denn, daß Du oder ich diese Preise zahlen müssen? Tut mir leid, viele Leute sind einfach nur Voyeuristen und zahlen diese überteuerten Eintrittspreise, um ja nichts zu verpassen und bei ihrem "Untergang" dabei zu sein zu können, denn das ihre Stimme schon lange nicht mehr das ist, was sie einst war, wurde doch bereits vor Monaten hinlänglich in der Presse breitgetreten. Jeder "Whitney Housten-Interessierte" wusste also Bescheid......

Na ja, der Rest, der die Karten kauft, werden Fans sein. Und die haben meistens ein liebevolles Ohr, sind tolerant ihrem Star gegenüber und trotz allen "Ausrutschern" meistens immer noch sehr angetan. Und ein hoher Eintrittspreis hat noch nie einen richtigen Fan abgeschreckt....

Und die anderen? Tja, die haben viel Geld ausgegeben. Pech gehabt oder auch nicht, wenn ich an all die schadenfreudigen und fingerzeigenden Mitmenschen denke....So ein "Abgesang," daß gibt vielen gerade den richtigen Kick.....:rolleyes:

Und somit war für jeden etwas dabei und wenn es nur ein Thread im Esoterikforum.at ist......:D


LG
Urajup
 
Condemn schrieb:
Der liegt nicht so sehr an Stimme usw. sondern eher darin, wie ein Mensch es selbst empfindet. Wäre sie glücklich... würde ich sagen: Okay... braucht man nicht Abstieg nennen. Aber ich glaube, es ist nicht sehr spekulativ, wenn man sagt: Sie empfindet es selbst als demütigend.

Ich glaube auch nicht, daß sie glücklich ist. Vielleicht wurde sie von ihrem Management falsch beraten, muß die Tour jetzt aber durchstehen? Da hilft alles nichts, die Karten wurden verkauft.....

Aber was auch immer in ihr vorgeht: Es ist ihre Sache. Und ich muß sagen, nicht jeder hätte die Nerven, von Konzert zu Konzert dieses Spießrutenlaufen durchzustehen. Mir tut sie leid.....Ich würde mir wünschen, daß sie nach dieser Tour anderen Beratern zuhört und uns evtl. mit einer anderen Strategie ihres Könnes überrascht.....:)


Lieben Gruß
Juppi
 
Ich hab hier einen Konzerauschnitt vom April 2010 gefunden, da wirkt sie alles andere als kaputt .... :banane:



Die Qualität ist ich einwandfrei, aber es ist dennoch schön anzusehen.




oder hier:




:)
Frl.Zizipe




:lachen: video gucken und zuhören,und um ganz ehrlich zu sein tritt euch whitney houston mit dem gesang in den arsch,von wegen stimme verloren....dieser thread ist damit sinnlos geworden,weil beweis ist offensichtlich geliefert!
Danke ZiZi :D

LG Kamma
 
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Die Realitätsresistenten unter den Whitney-Fans - und davon scheint es offenbar mehr als genug zu geben - können sich das Elend ja live reinziehen und mitfinanzieren. Whitney Houston kommt nach Deutschland, hier die Tourdaten:

12.05.2010 20:00 Berlin-Friedrichshain / O2 World Berlin
13.05.2010 20:00 Leipzig / Arena Leipzig
16.05.2010 20:00 Hannover / Tui Arena Hannover
17.05.2010 20:00 Hamburg / Color Line Arena Hamburg
21.05.2010 20:00 München / Olympiahalle München
22.05.2010 20:00 Stuttgart / Schleyer-Halle Stuttgart
26.05.2010 20:00 Oberhausen / König-Pilsener-Arena Oberhausen
29.05.2010 20:00 Mannheim / Sap Arena Mannheim

Viel Spaß.

:D
 
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