Was Reimt sich auf .....

Manchmal kann Mist auch Wonne sein
so sprach vor kurzem ein Würmlein klein
doch wird der Haufen irgendwann zu groß
was machen dann die Würmer bloß
sie streiken und sie schmollen nicht
sondern arbeiten mit großer Zuversicht
um abzutragen diesen Berg
drum frisch auf ans Werk
wir sollten uns nicht grämen
uns an den Würmern ein Beispiel nehmen.
 
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ein würmchen steht im regen
möchte einem anderen würmchen begegnen
erhofft sich den ersehnten segen
kann sich nicht bewegen
die sonne erwärmt sein herz
das hütchen so gelb wie die sonne ohne scherz
sein mäntelchen die reinste wonne
da lacht sogar die sonne
ein stöckchen stützt den kleinen wurm
sind viele viele jahre vergangen
oft der himmel verhangen
die sonne den vorhang lüftet
ihre strahlen erhebt und spricht
"jammer nicht über die dunkelheit,ein kerzlein steht für dich bereit"
das würmchen für alles bereit
denn ein naturgesetz weit und breit, hat eine regel
"nur ein herzlein erfüllt mit licht, sorgt dafür dass ein anderes spricht."
 
die harmonie lebt in mir
seit ich dich kenne
nicht durch das leben renne
du hast mich gelehrt
der mensch ist ein fach
legst du etwas hinein
kommt es nach jahren wieder
erklingen die schönsten lieder
erkennst du mich wieder
liegt im fach ein herz
verschlossen es war in stillem schmerz
vergangen sind gezeiten
der frühling hat getauet die eiseszeit
das herz lässt nun die wellen, an die felsen schlagen
zwei sind nun vereint ohne zu klagen
auch wunder sich vertagen.
 
die Wunder, die ich suche
find ich nicht unter der Buche
ich find sie nicht im Feld
möglicherweise in der Welt
soll ich durch die Zeiten reisen
man mir dort das Unerklärliche wird weisen
doch wie soll ich das nur machen
ohne Erklärung dieser Sachen
unwissend taumel ich dahin
ewig suchend nach dem Sinn
 
ewig suchend nach dem sinn
trägt er doch einen trauerflor
verstimmt seele und herz
schreit hinaus seinen schmerz
halte inne und ruhe in dir
finde den weg er ruht in dir
musst ihn nur wecken
hab keine angst vor dem schrecken
hast ihn überwunden eines tages
wird aus dem trauerflor ein vogel
mit gespannten flügeln.
 
mit gespannten Flügeln will ich fliegen
die unendlichen Lüfte besiegen
im Rausch der Geschwindigkeit
entfalten sich meine Sehnsüchte weit
doch erreichen kann ich nicht
auf was mein Innerstes ist erpicht
deshalb muß ich weiter suchen
und mein Los nicht gleich verfluchen
 
Je später der Abend unter deinen Sohlen
umso stärker wird deine Dichtkunst empfohlen,
denn deine außerordentlich starken Zeilen,
lassen einen müden Wanderer gerne etwas verweilen...
 
Verweile dann wenn dir danach ist,
doch blicke nach vorn und nicht zurück.
Ein weiser Mensch du dann erst bist,
hast aufgegeben die Suche nach Glück.
Im Außen kannst du lange suchen,
solange du dich selbst nicht hast,
wirst du immer und überall suchen,
schau auf dich, dann geht viel Last.
 
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viel Last kann man ertragen
hat man ein Gemüt wie ein Lastkraftwagen
sollte dies doch nicht so sein
gehst du wie eine Pflanze ohne Nahrung ein
 
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