Weihnachtsgedicht
Weihnachtszeit, oh Weihnachtszeit
wieder einmal ist es soweit,
zum Fest, Jesus ist geboren,
den Gott zum Heiland hat erkoren,
zur Welt er kam in einem Stall,
hier in unserem Weltenall.
Weihnachtszeit, oh Schenkezeit,
ein Geschenk halte ich bereit,
schenkst du mir ein Hemd nebst Krawatte,
leg' ich dir das gleiche auf die Matte,
wir schenken früh, wir schenken spät,
wir schenken was zu schenken geht.
Weihnachtszeit, oh Gnadenzeit,
zum Verzeihen stets bereit,
im Falle eines Falles,
verzeih' ich dir fast alles,
außer du tust mir wirklich weh,
dann geh, geh, geh!
Weihnachtszeit, oh Friedenszeit,
gegen das Kriegen sind die Leut'
einer schießt den andern Tot,
dass macht heut' nur noch ein Idiot,
Leben und leben lassen,
das gilt für alle Rassen.
Weihnachtszeit, oh Essenszeit
gegen das Fasten gut gefeit,
ob Enten, Gänse, Puten,
jetzt müssen viele Tiere bluten,
wir essen mehr als für uns gut,
obgleich die halbe Welt verhungern tut.
Weihnachtszeit, oh Wünschezeit,
dafür ist kein Weg zuweit,
ich wünsche dir für nächstes Jahr,
dass alles wird für dich wunderbar,
deine Wünsche sich all' erfüllen
und deine Sehnsüchte richtig stillen.
Weihnachtszeit, oh Freundeszeit,
gleich wieder ist es soweit,
um die Zeit in ein paar Tagen,
viele sich dann wieder fragen,
was ist passiert, was ist geschehen,
ob wir uns nochmal wiedersehen?
Weihnachtszeit, oh Weihnachtszeit,
wie haben wir uns gefreut,
auf dieses große Familienfest,
doch eigentlich gab es uns den Rest,
wir uns völlig aufgerieben,
für unsere ach so Lieben.
Weihnachtszeit, oh Weihnachtszeit,
das wünsch' ich dir nicht nur für heut',
einen schönen Tag im Leben,
den soll es immer wieder geben,
darum wandele leise auf Gottes Sohlen,
wie es Dir schon immer empfohlen.