was ist das Gute?

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Sayalla: ... und findest das ganz super toll von dir?

es freut mich einfach... :zauberer1

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Und wenns dich freut, dass du nicht meckerst, so bist du dann im Himmel- was ja für dich gut ist.
Nur... dann gibts doch auch was Böses für dich, nämlich wenn du meckern würdest. ;)
 
ja warum? frag mal die, die krank sind, die wirklich leiden...
es ist eine sehr zynische Frage, ohne jegliches Mitgefühl.
Als ich einmal sehr schwer krank war und auch dementsprechend eine Depression durchmachte, empfand ich die Krankheit, Multiple Sklerose, nicht als Zynismus. Weder von Gott, dem Schicksal oder sonst etwas.
Aus meiner schon damals christlichen Einstellung sah ich das so: Wenn schon Jesus Christus (als Gott bei seinem Erdengang) so ein entsetzliches Leid auf sich genommen hat, warum sollte dann mein vergleichsweise kleines Leid nicht auch durchgemacht werden können? - Eigentlich steht das bei mir immer im Hintergrund, wenn ich irgendwelche arge Schmerzen habe, die sozusagen unerträglich sind.
Was aber komisch ist, das ist das: Man kann innerlich froh und unbekümmert bleiben. Die Schmerzen erreichen dieses Innere nicht.
 
Noch ein kleiner Zusatz: Jeder Mensch hat irgendwann einmal Schmerzen, arge Schmerzen, dazu Angst und Verzweiflung. Alles alles zwecklos? Aus rein geistigem Empfinden sind dies Erfahrungen des Schmerzes, der einer Gottesferne entspricht. Der Mensch, das heißt seine uralte Seele, ist schon in fernen fernen Urzeiten dem Drang gefolgt, ganz selbstständig und eigenständig zu werden, und das in einer bis ins Letzte vollzogenen Abtrennung von Gott. Gott weiß um diese Gottesferne und ihren tiefen Sinn: Wesen, die das durchgemacht haben und alle Schmerzen durchgemacht haben, haben die Erfahrung wie das schmeckt, wie Gottesferne in tiefster Tiefe ist. Und sie gehen mit ungeheurer Selbständigkeit und Stärke daraus hervor. Die übrigen Engel und Wesen kennen das nicht. Sie sind im Verglich zum eisernen Selbstbewusstsein der tiefen Wanderer richtig schwach, haben bei weitem nicht den Mut.
Märchen deuten das auch an.
 
Das muss dir doch mal jemand gesagt haben, dass was mit dir nicht stimmt. Sonst kämst du gar nicht drauf.

Es gibt nur Leid. Das Finden ist auch Leid. Denn du wirst es wieder verlieren. Ist nur eine Frage der Zeit
Leid

:-))
Doch. Nur weil man mal vorübergehend scheinbar nicht scheitert. Heißt das ja nicht, dass man nicht scheitert.

:-))
Nichts machts besser. Nicht wahr


:-)))
(Aber der Versuch geht unvermindert weiter. Leid.)


Das das Leid existent ist JA ....

und dennoch es gibt auch das andere, sonst würde es ja keiner aushalten.

Es gibt es, das "himmlische gute Feeling" gute Menschen, gute Momente,
selbst wenn man krank ist, muss man ja nicht zwangsläufig, immer daran leiden.
 
Es gibt es, das "himmlische gute Feeling" gute Menschen, gute Momente,
selbst wenn man krank ist, muss man ja nicht zwangsläufig, immer daran leiden.

Also geht's um's eigene Feeling? Gut ist was sich gut anfühlt?

Nun mag es sich aber für jemanden, der verletzt wurde, ist, mitunter auch gut anfühlen, jemanden anderen wieder zu verletzen...
 
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