Frl.Zizipe
Sehr aktives Mitglied
Du verstehst es definitiv zu überleben, keine Frage![]()
Ich hab das von der Pieke auf gelernt und es unterschätz das nicht, das kann harte Arbeit sein ....
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Du verstehst es definitiv zu überleben, keine Frage![]()
Aber ist es nicht traurig , so vom Vergleich zu leben?Wenn die anderen auch alle in einer Höhle leben, auf jeden Fall. Wenn du der Einzige bist, nö
Deshalb erleben sich die Regenwaldindianer in Südamerika und Menschen auf irgendwelchen entfernten Inseln wahrscheinlich auch nicht als arm: weil die anderen dort nicht viel mehr haben als man selbst.
Kommt drauf an, wo die Höhle ist - Karibikinsel oder Weißrussland.wobei bei Zuflucht aber auch eine Höhle ausreichen kann.
Ja - ich war in Brasilien, Liberia, Mauretanien, Südafrika, Algerien - im Rahmen der Seefahrt - immer im Hinterland,Warst du denn schon mal in einem dieser Länder, die in deinen Augen ärmlich sind?
Ja - ich war in Brasilien, Liberia, Mauretanien, Südafrika, Algerien - im Rahmen der Seefahrt - immer im Hinterland,
da die Erzhäfen weitab von den Touristenziele sind.
In Brasilien war ich sogar mal in einem "Nuttendorf",
dort sind die Seeleute alle hingegangen und mein Mann hat mich mitgenommen,
waren sehr liebenswürdig und nett diese hübschen und zierlichen Frauen dort.
Auf dem Schiff hatte ich viele türkische, spanische, portugiesische, kapverdische Arbeitskollegen.
Ich habe dann mit Menschen aus Ex- Jugoslawien, Tschechien, Polen, Ungarn, Rumänien zusammengearbeitet -
und mich mit ihnen ausgezeichnet verstanden - und viele Gespräche geführt.
Im Stammcafe - die ungarischen Kellner
Damals als ich umzog - das Umzugsservice wäre teurer gewesen, als die ganze Einrichtung wert war -
da verschenkte ich meine ganze Wohnungseinrichtung an Roma, wohnhaft Nähe Plattensee ( Orban mag seine Roma gar nicht, hat der eine Mann gesagt),
Ich habe eine kroatische Nachbarin - in den 70igern nach Ö ausgewandert -
ist eine meiner liebsten Freundinnen und einen rumänischen Nachbar.
Ein Familienmitglied ist in einem der fortgeschrittenen Fernostländer ausgewandert - sehr westliche Standarts,
aber eben leider nur 1 Woche gesetzlichen Urlaub pro Jahr.......
ja, und Bücher habe ich viele gelesen - Romane, Biographien von Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen,
Afrika, Asien, Arabien - wie z.B. die Wüstenblume, Die weiße Massei, Nicht ohne meine Tochter.......usw.....
Ganz bemerkenswert fand ich:
Das Gleichgewicht der Erde von Rohinton Mistry
Genau, vieles lässt sich reduzieren, ich hänge nicht dran, vertrauen in ihn reicht. Darum vermisse ich auch die camperzeit. War toll, das einfache Leben und vor allem die gegenseitige Nähe (bei 6 pers. ist’s eng, aber es hat auch den Kindern viel gegeben). War schön mit der Familie irgendwo im nowhere anzuhalten, bei eisiger Kälte im Innern einen heissen Tee zu kochen. Ich fühlte mich immer wie eine Königin, weil alles da war. So ist auch meine Erfahrung, je weniger - aber genug zum Leben - desto besser. Also halten wir wieder Ausschau...Wenn Du aber gezwungen bist, dem Leben oder Gott zu vertrauen kann -muss nicht- sich daraus ein Seelenreichtum entwickeln. Letztlich spielt nicht der vermeintliche Besitz eine Rolle, sondern ob man daran festhält. ...
Es zerbricht mir das Herz......Hattest du mitleid mit den armen Menschen?
Meinst du? Warst du dabei? Weißt du worüber diese Menschen reden und wenn, woher?Trifft ein "armer" Mensch einen anderen "armen" Menschen, werden sie sich wohl kaum über ihre Armut unterhalten.
Ich komme selbst aus ärmlichen Verhältnissen ( Ostösterr., 60/70Jahre),Anders doch, so nehme ich an, blickt ein westlich geprägter wohlhabender Mensch einen "ärmeren" Menschen anders in die Augen, so mitfühlend oder mitleidend alà "Oh dieser arme Mensch." Und dieser wiederum reagiert darauf und fühlt sich in seiner Armut bestätigt.
Irgendwann kommt die Zeit, wo ihr zu zweit ein paar Monate losziehen könnt.Genau, vieles lässt sich reduzieren, ich hänge nicht dran, vertrauen in ihn reicht. Darum vermisse ich auch die camperzeit. War toll, das einfache Leben und vor allem die gegenseitige Nähe (bei 6 pers. ist’s eng, aber es hat auch den Kindern viel gegeben). War schön mit der Familie irgendwo im nowhere anzuhalten, bei eisiger Kälte im Innern einen heissen Tee zu kochen. Ich fühlte mich immer wie eine Königin, weil alles da war. So ist auch meine Erfahrung, je weniger - aber genug zum Leben - desto besser. Also halten wir wieder Ausschau.![]()
Es zerbricht mir das Herz......
Meinst du? Warst du dabei? Weißt du worüber diese Menschen reden und wenn, woher?
Ich komme selbst aus ärmlichen Verhältnissen ( Ostösterr., 60/70Jahre),
es gab kein Fernseher, kein Internet, wo ich gesehen hätte, dass es andere besser geht!
Aber ich wollte trotzdem nicht im Winter frieren, weil es nur den Küchenherd gab zu heizen und das Plumpsklo im Hof.
Ich wollte leckere Sachen essen - nicht nur einfachste Kost.
Klar, es gab glückliche Hühner, bei uns auf dem Hof - die Eier hat aber Mutter verkauft um uns Schuhe zu kaufen.
Eier gab es nur für Vater.
Wir hatten glückliche Kühe - die Milch davon wurde aber nicht von uns verbuttert, sondern verkauft -
wir aßen die Margarine vom Hofer.( Aldi)
Im kleinem Wald gab es Bäume, die wurden aber nicht verheizt, sondern verkauft - um die Fixkosten abzudecken......
usw.
Wir Mädels wären gerne auf eine höhere Schule gegangen, aber da wäre unsere Arbeitskraft abhanden gekommen -
ab in die Fabrik - mit Glück in die Lehre - Geld sparen für die Aussteuer, dann Heiraten, Kinderkriegen,
Frau braucht dann nicht mehr arbeiten ( typischer Fall von denkste)
Keiner hat uns eingeredet, wie schlecht es uns geht.......das wussten wir selber......