War Jesus verheiratet und hatte Kinder?

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War Jesus verheiratet und hatte Kinder?

  • Mit Sicherheit

    Stimmen: 20 29,0%
  • Möglicherweise

    Stimmen: 29 42,0%
  • Nein

    Stimmen: 11 15,9%
  • Das weiß ich nicht

    Stimmen: 9 13,0%

  • Umfrageteilnehmer
    69
Jesus wurde als Rabbi bezeichnet.
Rabbi konnte man nur werden wenn man verheiratet war.
Demzufolge liegt es imho nahe dass er verheiratet war...

Dies wird immer wieder behauptet, aber diese Behauptung ist falsch. Es gab auch unverheiratete Rabbis.

Berichte über alttestamentliche Propheten wie Elia erwecken durch die Art ihres Dienstes den Eindruck, als lebten sie ohne Frauen (1. Könige 17+18; 2. Könige 1). Jeremia soll auf Befehl Gottes ehelos bleiben, um sein Volk auf die drohende Verschleppung hinzuweisen (Jeremia 16,2ff). Auch im späteren Judentum werden unverheiratete Rabbinen genannt. Im Neuen Testament scheint Johannes der Täufer ohne Frau in der Wüste gelebt und gepredigt zu haben (Matthäus 3,1ff; Lukas 3,1ff). Von Paulus, der immerhin pharisäischer Gelehrter war, wissen wir aus seiner bisher unbestrittenen Selbstaussage, das er unverheiratet war (1. Brief an die Korinther 7,1.7ff; 9,5), ohne dass sein Zivilstand für Juden oder Christen zum Problem geworden wäre.

Quelle: Jesus war kein gewöhnlicher Rabbi
 
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Wahrscheinlich. Oder die magischen Energien haben dich abgelenkt, das machen sie nämlich oft. ;)

Verfluchte Esoterik. :lachen:


Was genau glaubst du daran nicht?

Alles, und ich meine wirklich alles was mit Religion; egal wie man sie praktiziert oder welchen Glauben man davon hat; zusammenhängt.

Ich war so ähnlich wie du, glaubte an Jesus der immer über mir ist und wacht, war aber keine Kirchengängerin...bin nicht mal getauft. :D Katastrophe!

Das hat sich radikal geändert, vor etwas über 10 Jahren, als der Bruder einer Freundin, in dem ich damals sehr verschossen war...bei einem Motorradunfall starb.
Dann war ich mal wütend auf Gott (oder halt auch Jesus) und danach habe ich angefangen zu hinterfragen, Fragen zu stellen, und bekam auf jede Frage die ich stellte um die 10 neue Antworten oder Paradoxen...
Tja, mit der Zeit hat sich so mein persönlicher Glaube an Religion (jeglicher Art) aufgelöst, und mir kam die Wissenschaft logischer vor.
(sie bietet ja auch mehr logische Erklärungen, im Gegensatz zu Religionen, bei denen es sich hauptsächlich um "Glauben" und nicht "Wissen" geht....

Ich bin ehrlich, die Zeit damals war für mich innerlich eine schöne Zeit, zu "wissen" da ist jemand der auf einem schaut.
Aber ich komme nicht mehr zurück, auch wenn ich es wollte....
Habe bei der "Konkurenz", der wissenschaftlichen Erklärungen geschnuppert, und da war eben die Art von Logik und teilweise Antworten d ie einem Religionen nicht vorsetzen können.


So wie ich dich verstehe, kannst du dir ein Christentum abseits von (durchaus entbehrlichen) Institutionen überhaupt nicht vorstellen ... Sehe ich das richtig?


Liebe Grüße

Nein, da interpretierst du nun was falsch.
Ich denke es gibt die offiziellen Religionen, offizielle Formen des Christentums, aber es gibt eben auch etliche Leute die die Religion leben und praktizieren, nach ihren eigenen Vorstellungen, ohne dieser Institutionen.
Machte ich ja selber auch mal so...

:)


LG
 
Dass Jesus wahrscheinlich unverheiratet war (und damit enthaltsam lebte), entnehme ich u.a. folgenden Bibelstellen:

1.Korinther 7,7-9 : Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin (unverheiratet bzw. enthaltsam), aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so. Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten als sich in Begierde zu verzehren.

Römer 8,5-8 : Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen.

1 Joh 2,15-17: "Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit".

1. Timotheus 5,6: "Welche aber in Wollüsten lebt, die ist lebendig tot."

Gal. 5,16-26: Ich sage aber: Wandelt im Geiste, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, der Geist aber wider das Fleisch; diese aber sind einander entgegengesetzt, auf dass ihr nicht das tut, was ihr wollt. Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter (gegen das) Gesetz. Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind: Hurerei, Unreinigkeit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Sekten, Neid, Totschlag, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, von denen ich euch vorhersage, gleichwie ich auch vorhergesagt habe, dass, die solches tun, das Reich GOTTES nicht ererben werden. Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit; wider solche gibt es kein Gesetz. Die aber des CHRISTUS sind, haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten. Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns auch durch den Geist wandeln. Laßt uns nicht eitler Ehre geizig sein, indem wir einander herausfordern, einander beneiden.

Meiner Meinung nach lebte Jesus das Leben eines Yogis. Ich vermute auch, dass Jesus durch den Kulturaustausch zwischen Indien und Palästina mit der yogischen Philosophie in Berührung kam. Aber auch im Judentum wurden diese Lehren vereinzelt praktiziert, wahrscheinlich ohne dass die yogische (hinduistische) Philosophie bekannt war.
 
Dass Jesus wahrscheinlich unverheiratet war (und damit enthaltsam lebte), entnehme ich u.a. folgenden Bibelstellen:

1.Korinther 7,7-9 : Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin (unverheiratet bzw. enthaltsam), aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so. Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten als sich in Begierde zu verzehren.

Römer 8,5-8 : Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen.

1 Joh 2,15-17: "Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit".

1. Timotheus 5,6: "Welche aber in Wollüsten lebt, die ist lebendig tot."

Gal. 5,16-26: Ich sage aber: Wandelt im Geiste, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, der Geist aber wider das Fleisch; diese aber sind einander entgegengesetzt, auf dass ihr nicht das tut, was ihr wollt. Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter (gegen das) Gesetz. Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind: Hurerei, Unreinigkeit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Sekten, Neid, Totschlag, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, von denen ich euch vorhersage, gleichwie ich auch vorhergesagt habe, dass, die solches tun, das Reich GOTTES nicht ererben werden. Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit; wider solche gibt es kein Gesetz. Die aber des CHRISTUS sind, haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten. Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns auch durch den Geist wandeln. Laßt uns nicht eitler Ehre geizig sein, indem wir einander herausfordern, einander beneiden.

Meiner Meinung nach lebte Jesus das Leben eines Yogis. Ich vermute auch, dass Jesus durch den Kulturaustausch zwischen Indien und Palästina mit der yogischen Philosophie in Berührung kam. Aber auch im Judentum wurden diese Lehren vereinzelt praktiziert, wahrscheinlich ohne dass die yogische (hinduistische) Philosophie bekannt war.

Ich weiß doch, warum ich Christus liebe, eben deshalb.

Jesus Christus war und bleibt für mich immer der Edelste unter den Propheten.

Wie kann jemand Christus nicht lieben?
 
Was sind die Essener?

Die Essener waren eine religiöse Gruppierung innerhalb des Judentums. Sie haben sich vermutlich um 165 v.Chr. gegründet. Die Essener können als Vorläufer späterer Mönchsorden angesehen werden, die es aber im jüdischen Selbstverständnis damals noch nicht gab. Nach den antiken Quellen lebten sie getrennt vom offiziellen Tempeljudentum in klösterlicher Einsamkeit. Sie lebten zölibatär als asketische Ordensgemeinschaft mit Gütergemeinschaft, ähnlich den ägyptischen Therapeuten bei Alexandria, bei denen es auch weibliche Mitglieder gab.

Die Therapeuten waren eine der Mystik zugewandte Gruppe von jüdischen Einsiedlern im Ägypten zu Anfang des 1. Jahrhunderts vor Christus. Sie verschenkten all ihr Habe und zogen sich aus der Familie in die Gärten außerhalb der Städte zurück. Ihre Siedlungen waren oberhalb des mareotischen Sees bei Alexandria. Sie lebten asketisch, vegetarisch, zölibatär und einzeln in Hütten, nur mit dem Nötigsten an Essen und Kleidern versorgt. In ihrer Gemeinschaft waren Männer wie Frauen gleichberechtigt zugelassen. Die Therapeuten gelten mit den Essenern als Vorläufer des christlichen Mönchstums.

Quelle: Buddhismus und Christentum
 
Ich weiß doch, warum ich Christus liebe, eben deshalb.

Jesus Christus war und bleibt für mich immer der Edelste unter den Propheten.

Wie kann jemand Christus nicht lieben?


Deshalb liebst du ihn?

Und wenn er nun doch verheiratet war, zusätzlich noch ein paar Frauen hatte und auch Kinder gezeugt hätte - dann würdest du ihn nicht lieben?

Auch jemand der Kinder hat kann edel sein oder?


Wir wissen nicht, ob er Kinder hatte oder nicht - im Grunde ist es auch völlig egal. Es ist sein Privatleben gewesen.

Aber es ist ja heute noch beliebt, im Privatleben von Superstars rumzuschnüffeln und es zum Thema zu machen. Die Bildzeitung lässt grüßen :D

:)
Mandy
 
Das glaub ich auch...warum sollte er nicht das schönste auf Erden gehabt haben- nämlich eine Familie?

Das schönste ist nicht die irdische Familie sondern die "göttliche" Familie (wobei man die "göttliche Familie" symbolisch verstehen sollte). Aber der irdisch gesinnte Mensch meint natürlich, dass die irdische Familie dass schönste auf Erden sei. Aber er irrt:

1 Joh 2,15-17: "Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit".
 
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Alles, und ich meine wirklich alles was mit Religion; egal wie man sie praktiziert oder welchen Glauben man davon hat; zusammenhängt.

Ich war so ähnlich wie du, glaubte an Jesus der immer über mir ist und wacht, war aber keine Kirchengängerin...bin nicht mal getauft. :D Katastrophe!

Das hat sich radikal geändert, vor etwas über 10 Jahren, als der Bruder einer Freundin, in dem ich damals sehr verschossen war...bei einem Motorradunfall starb.
Dann war ich mal wütend auf Gott (oder halt auch Jesus) und danach habe ich angefangen zu hinterfragen, Fragen zu stellen, und bekam auf jede Frage die ich stellte um die 10 neue Antworten oder Paradoxen...
Tja, mit der Zeit hat sich so mein persönlicher Glaube an Religion (jeglicher Art) aufgelöst, und mir kam die Wissenschaft logischer vor.
(sie bietet ja auch mehr logische Erklärungen, im Gegensatz zu Religionen, bei denen es sich hauptsächlich um "Glauben" und nicht "Wissen" geht....

Ich bin ehrlich, die Zeit damals war für mich innerlich eine schöne Zeit, zu "wissen" da ist jemand der auf einem schaut.
Aber ich komme nicht mehr zurück, auch wenn ich es wollte....
Habe bei der "Konkurenz", der wissenschaftlichen Erklärungen geschnuppert, und da war eben die Art von Logik und teilweise Antworten d ie einem Religionen nicht vorsetzen können.


Ich verstehe schön langsam. Ich pflege auch einen Glauben abseits von Religionen, wobei ich aber Glaube hier nicht im Sinne der Religionen verstehe, sondern damit eher einen Zustand des Vertrauens, des inneren Wissen, der Intuition, der Inspiration, der Hingabe und der Liebe meine.

Mehr ist auch nicht nötig ;) und auch die Botschaft von Jesus Christus war in Wirklichkeit in ihrem Ursprung derart einfach ...


Liebe Grüße
 
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