Wallfahrt


Freiraum

Sich mal die Zeit nehmen. Nur das erledigen, wo man sonst nie zu kommt.
Endlich den baumelnden Knopf annähen. Die Schuhbänder erneuern, noch bevor
sie gänzlich durch sind. Den Wasserkocher entkalken. Den verstaubten Zeitungsstapel
entsorgen. Blumen zupfen und vom Verwelkten befreien. Die Sommerschuhe in ihre
Kartons packen und im Flurschrank parken. Und, und, und ...
the neverending story.





 
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Jenseits

Jenseits der Berge oder hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen.
Fantastische Geschichten. Die Märchentante. Zu Weihnachten ist Hochsaison.
Fragen stellen. Warum sind die Zwerge so klein? Weil es Zwerge sind. Warum kann
die Schildkröte nicht schneller gehen? Weil sie es nicht kann. Die grünen Blätter
produzieren den Sauerstoff. Und was ist im Winter? Der Sauerstoff vom
Sommer muss reichen.






 

Leid abnehmen

Einem anderen das Leid abnehmen geht ja nicht auf direktem Wege.
Wenn man es allerdings bewusst sieht beim anderen,
hat man es damit indirekt schon mal abgenommen.
Dann kann man den Engeln und Wesen erlauben, bei dem anderen zu helfen,
mit sich selber als Brennpunkt. Immer den Spannungspunkt halten.
Man wird immer empfindlicher, empfänglicher dafür, aber durch die Wesen in einem.

Die Hausfrau kann das Leid wegstecken, indem sie es in die jeweilige
Hausarbeit mit einfließen lässt und dabei abarbeitet.

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Künste

Künste aller Art. Unter freiem Himmel und in den Katakomben.
Wieder auf freiem Fuß sein. Erhebliche Anstrengungen wurden unternommen.
Am Ball bleiben. Und ruhig Blut. Das Leben ist schön. Spende Blut, sprach die Süße einst.
Ob sie jetzt sauer ist? Das Ziel umkreisen. Sich ranpirschen. Oder lauern wie die Spinne
in ihrem Netz. Auf Beute warten. Manche Menschen lauern ebenso auf Beute, indem
sie die eine und die entscheidende Frage stellen. Na, wie geht`s?


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Wechsel

Immer im Wechsel. Der eine löst den anderen ab. So hat jeder mal
eine Ruhepause. Reifenwechsel. Sommerreifen, Winterreifen. Das große
Geschäft. In Ungnade fallen. Auf die Wortwahl achten. Pass auf wo du hintrittst.
Aktienkäufe tätigen? Ohne mich. Und was ist mit den Zinsen? Immer noch die
Wucherzinsen? Das Spiel mit den Arglosen. Übers Ohr hauen? Dann hauen
wir zurück. Aber mit strafenden Blicken. Was sein muss, muss sein.


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Die Shambhala-Lehren beschreiben das in seiner Fülle gelebte, gewöhnliche menschliche Leben als einen Weg der Kriegerschaft. Ein Krieger zu sein, gleichgültig ob als Mann oder Frau, bedeutet, aufrichtig zu leben, auch angesichts von Angst, Zweifel, Depression und von außen kommender Agression. Krieger zu sein bedeutet nicht, Krieg zu führen. Krieger zu sein heißt vielmehr, den Mut zu haben, sich selbst ganz zu ergründen. Man mag sich für gut oder schlecht halten, glücklich oder deprimiert, jung oder alt, neurotisch oder gesund - als wahrer Krieger erkennt man, dass der Mensch prinzipiell gut und dass dieses Gute tiefer und dauerhafter ist als das vergängliche Auf und Ab des Lebens. Ist jemand echt, das heißt so, wie er wirklich ist, dann kann er sich für dieses prinzipiell Gute in sich selbst und auch in anderen öffnen, selbst wenn es völlig verdunkelt und verschüttet zu sein scheint.

Krieger ergeben sich niemandem, auch sich selbst nicht. Wow! Auch sich selbst nicht! Der Name Shambhala bezieht sich auf ein altes Königreich, in dem einst ganz gewöhnliche Menschen auf dem Weg des Kriegers gegangen sind. Statt weltliche Aktivitäten und Interessen aufzugeben und ein Einsiedler oder Mönch zu werden, gebrauchen die Menschen Shambhalas alles, sogar die Ablenkungen des Luxus und des Familienlebens, als Mittel, Erleuchtung zu erlangen. Gerade mit Hilfe der Dinge, durch die andere gebunden werden, gehen sie ihren Weg der Freiheit. Das Königreich Shambhala soll tatsächlich auf Erden existiert haben. Gleichzeitig stellt es aber auch eine innere Vision dar. - "Die Shambhala-Mission" wurde von Jeremy Hayward geschrieben und das Buch war längst vergriffen, aber es gelangte zu mir mittels einer Buchwelle. Allen Himmeln sei Dank!

:rolleyes:


 

Quadrat

Quadratisch, praktisch, gut. Ideen muss der Mensch haben. Zur rechten Zeit
am rechten Ort. Gespräche belauschen? Tratsch im Treppenhaus. Den fleißigen
Saubermachmann mal loben. Die Treppenhausreinigung läuft über Betriebskosten
und es werden runde Ecken gemacht. Vielleicht hilft das loben ja. Trick
siebzehn mit Pfeilschuss? Anstand und Harmlosigkeit. Genau.

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Das verflixte siebente Jahr - die ersten drei Jahre ist man nur so zusammen,
dann wird auf Automatik gestellt und geheiratet. Aber nach weiteren sieben
Jahren hört die Automatik auf und man lernt sich erstmalig so richtig kennen.

:rolleyes:


 

Verflixt

Verflixt und zugenäht. Wer hätte das gedacht? Wir haben Winter.
Ganz überraschend. Und die Winterstiefel sollten doch längst zum Schuster.
Die hatten doch kein Profil mehr. Oh, Mutter! Winterreifen sind Pflicht. Aber Winterprofil
für Stiefel leider noch nicht. Schuhkontrolle und den inneren Schweinehund besiegen.
Der Schuster freut sich auch. Die Rollator-Generation hält einen
ganz schön auf Trab.




http://www.solaria-2362.net/lichtkanal/lichtkoerperprozess.html


 
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Der Wille, es zu erreichen,
IST der Moment, dass man es erreicht.
Den Willen aufrecht halten, das halbvolle Glas
immer als halbvolles Glas zu sehen.

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