Überarbeitung von Kinderbüchern - notwendig oder Zensur?

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es ist soooooo billig zu meinen Rassismus habe bloß etwas mit der Einstellung zu tun! Als ob sich diese "Einstellung" nicht sprachlich festsetzen würde! das ist meiner Meinung nach wirklich zu kurz gedacht! und offenbar der argumentative Boden der meisten Beteiligten hier!

Nietzsche hat diese Kraft der Sprache als einer der ersten erkannt und natürlich affirmativ ins Extrem getrieben; in "Reich der Rhetorik" schreibt er: Es gibt gar keine unrhetorische ‚Natürlichkeit‘ der Sprache, an die man appellieren könnte: Die Sprache selbst ist das Resultat von lauter rhetorischen Künsten. (...) Das ist der erste Gesichtspunkt: die Sprache isr Rhetorik, denn sie will nur eine Doxa, keine Episteme übertragen.

Sprache ist etwas ur-naturwüchsiges und bietet von sich aus keine Möglichkeit einen neutralen Standpunkt einzunehmen! Man kann allerdings versuchen Sprache zu verkünsteln! und dagegen streuben sich hier beinahe alle!

ich find eselbst wenn man andere Konsequenzen daraus zieht, sollte man darüber nachdenken und in die eigene Argumentation aufnehmen! sonst wirkt es wie gesagt billig!

das hört sich doch schon so bescheuert an: Rassismus ist (bloß) Einstellungssache...

ich glaube die Sache hat man durchschaut, wenn man sagen kann: ich bin Rassist und versuche fortan keine mehr zu sein, aber das ist wohl zuviel Anstrengung!
 
@Ireland

wie nennt Dich denn deine liebste Kollegin? will etwas über deutschen Humorsinn dazu lernen. :wissbegierigguck:
 
ich siniere weiter....weißt Ihr, welche Text-Verfälschungen per Übersetzungsarbeit zustandekommen? Wortschatz, Sinn, Stimmigkeit betreffend? Stellt, bitte, Vergleiche an, wenn ihr mehrerer Sprachen mächtig seid. Versuche aus diesen eben Gründen nach Möglichkeit in Originalsprache zu lesen, Filme in Originalsprache anzusehen.
 
Danke Sage, deshalb sage ich ja das Rassismus System hat und es ein grosser Unterschied ist, ob ein dunkelhäutiger gegen eine Weissen Vorurteile hat oder umgekehrt. Für den Weissen wirkt es sich nicht auf seinen Alltag aus, er kann trotzdem noch Arbeit oder eine Wohnung finden.
Auch hier in Deutschland werden Bewerbungen nach Foto oder Nachname aussortiert, Rassismus wirkt sich auf die ganze Lebensqualität der Betroffenen aus. Wenn das Wort so gebraucht wird, dass Rassismus von beiden Seiten kommen kann, negiert man diese Tatsachen jedoch.

Warum? Wo soll da die Logik sein?
 
Condemn, hier ist was DUnkelhäutige selbst darüber sagen:

http://afrikawissenschaft.wordpress...-nicht-rassistisch-sind-eure-absolution-mein-

QUOTE Die Stimmen also, die im öffentlichen Diskurs entscheiden, was rassistisch ist und was nicht, sind die Stimmen weißer. Gegenseitig klopfen sie sich auf die Schultern und sprechen sich Mut zu. Sie definieren Rassismus. Sie richten. Sie lachen. Sie profitieren. Und sie kapieren einfach nichts. Sie verstehen nämlich nicht, dass diskriminierende Strukturen in erster Linie für die Diskriminierten spürbar sind, dass, das sie sich so laut artikulieren können und gehört werden, auch ein Privileg ist, dass ihr gegenseitiges Aufbauen rassistische Strukturen legitimiert. ENDQUOTE

Oder aus Deutschland Schwarz Weiss:
QuoteDie eigene Nase
Die Kritik von schwarzen Deutschen wie Noah Sow wird allzu häufig auf paternalistische Art und Weise abgetan, um einer Beschäftigung mit dem eigenen Verhalten aus dem Weg zu gehen. Dass man damit Verhaltensmuster übernimmt, die seit der deutschen Kolonialzeit Schwarzen gegenüber an den Tag gelegt werden, ist eine Erkenntnis, der man sich selbst nur ungern stellen mag. Um den alltäglichen Rassismus, der von der deutschen Mehrheitsgesellschaft ausgeht, bekämpfen zu können, bedarf es eben einer kritischen Reflexion dieser Verhaltensweisen und eines Perspektivwechsels. Auch wenn in einigen Kreisen der Sarotti-Mohr und die „Negerküsse“ als politisch unkorrekt erkannt wurden, gibt es immer noch genug Weiße, für die schon dies eine unerträgliche Bevormundung darstellt. Das Fehlen von vergleichbaren Diskriminierungserfahrungen führt dazu, dass die beleidigende Wirkung dieser Darstellungen von Weißen nicht nachempfunden werden kann.END QUOTE
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Deutschen haben keinen Sinn für Humor ....


War das jetzt rassistisch?


:D
Zippe

nöööö, reine Wahrheit, hart, wie Krupp-Stahl, damit müssen die lieben Deutschen leben. Kommt davon, wenn man jüdischen Humor ausradiert.

es gibt natürlich Ausnahmen, aber die schaffen alle auf die Bühne, so wenige sinds :D: Karl Valentin, Loriot, Gerhard Polt, Hape, Anke Engelke, Johann König...nur Cultbuster wollte par tout nicht berühmt werden :melancholischtränchenwegwisch:

oh weh, jetzt nehmens mir noch die Staatsbürgerschaft ab, humorlos, wie sie sind :fastschreck:
nimmt als Retourkutsche für die unsäglich vielen >polnische autodiebe<-Sager ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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nöööö, reine Wahrheit, hart, wie Krupp-Stahl, damit müssen die lieben Deutschen leben. Kommt davon, wenn man jüdischen Humor ausradiert.

es gibt natürlich Ausnahmen, aber die schaffen alle auf die Bühne, so wenige sinds :D: Karl Valentin, Loriot, Gerhard Polt, Hape, Anke Engelke, Johann König...nur Cultbuster wollte par tout nicht berühmt werden :melancholischtränchenwegwisch:

oh weh, jetzt nehmens mir noch die Staatsbürgerschaft ab, humorlos, wie sie sind :fastschreck:
nimmt als Retourkutsche für die unsäglich vielen >polnische autodiebe<-Sager ;)


Wie heissen die Deutschen mit Humor???

Richtig! Bayern ....


Und wenn wir schon dabei sind Paula - wie geht der kürzeste Satz, der drei Lügen enthält?



:D:D:D
Zippe
 
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