Überarbeitung von Kinderbüchern - notwendig oder Zensur?

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Condemn, hier ist was DUnkelhäutige selbst darüber sagen:

http://afrikawissenschaft.wordpress...-nicht-rassistisch-sind-eure-absolution-mein-

QUOTE Die Stimmen also, die im öffentlichen Diskurs entscheiden, was rassistisch ist und was nicht, sind die Stimmen weißer. Gegenseitig klopfen sie sich auf die Schultern und sprechen sich Mut zu. Sie definieren Rassismus. Sie richten. Sie lachen. Sie profitieren. Und sie kapieren einfach nichts. Sie verstehen nämlich nicht, dass diskriminierende Strukturen in erster Linie für die Diskriminierten spürbar sind, dass, das sie sich so laut artikulieren können und gehört werden, auch ein Privileg ist, dass ihr gegenseitiges Aufbauen rassistische Strukturen legitimiert. ENDQUOTE

Weißt Du was mir ein bisschen auf den Keks geht? Das Du sehr pauschalisierend argumentierst. Ich stimme Dir bei vielem zu...

Aber all das ist nicht ausschließlich so. Das zu behaupten diskreditiert m.A.n. das Thema und es kann auch nicht im Sinne jener sein die von Rassismus betroffen sind.

Der Witz dabei ist doch: Wenn Du pauschal behauptest, Rassismus sei einseitig... ausschließlich Weiße als Täter und ausschließlich Schwarze und Ausländer als Opfer... Dann zeigt das selbst ein ideologisches Denken und ist unglaublich oberflächlich. Denn gerade dadurch verleugnest Du auch etwas das eben alle verbindet und es wäre genau das Verbindende, auch in den negativen Eigenschaften aller Menschen, das man sich m.A.n. mal vor Augen führen sollte um Rassismus abzubauen.

Zu diesen negativen Eigenschaften von Menschen gehört, das Rassismus auf eine gewisse Art sogar natürlich ist. Rassismus entsteht einerseits aus Angst vor allem was fremd ist, weil wir Fremdes zuerst mal als potentiell gefährlich wahrnehmen und dann sehr schnell Schuld projeziert wird. Andererseits entsteht Rassismus aus dem Bedürfnis heraus eigene Minderwertigkeitskomplexe dadurch zu kompensieren, indem eine vermeintliche Überlegenheit an Äußerlichkeiten festgemacht wird.

All das ist menschlich, wird aber dann überwunden wenn das was als fremd erscheint als "auch nur ein Mensch wie ich" erkannt wird oder weil man merkt: Eigene Minderwertigkeitskomplexe werden nicht besser wenn man dem Wahn verfällt die eigene Hautfarbe, Genetik, Kultur sei besser oder überlegen.

Sobald Menschen all diese Gemeinsamkeiten erkennen und eben auch die Schwächen... und damit aufrichtig umgehen, baut sich ideologisches Denken und Rassismus ab. Umgekehrt braucht es zwingend Ignoranz dieser Gemeinsamkeiten um Rassismus aufrecht zu erhalten...

So zu tun, als seien ausschließlich Weiße Täter, und Schwarze und Ausländer ausschließlich Opfer, ist ignorant und ideologisches Denken. Vom Prinzip her ist das gar nicht so weit vom Rassismus entfernt.
 
Wer mich so anredet, hat schon verkackt...und sollte sich, wenn er/sie was von mir will, eines höflichen Tons befleissigen...und in solch einer respektlosen und benimmlosen welt muß ich auch nicht klarkommen...spätestens, wenn die "Alder"sager ins Berufsleben eintreten...werden sie lernen müssen, sich anders auszudrücken...von daher...lieber früher mit Benhmen und Respekt anfangen...als es dann the hard way lernen zu müssen...


Sage

:lachen:
 
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