TV schauen im Traum

Dina-W

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27. Dezember 2021
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Eigentlich wollte ich diesen Traum nicht aufschreiben, @Green~ hat jedoch in ihrer Deutung meiner Legung hier etwas geschrieben,
was mir heute Nachmittag den Traum ins Gedächtnis rief.

Wie auch immer, jetzt schreibe ich ihn auf und freue mich über jedes Kommentar von euch.
Es gibt hier im Forum sehr fähige Traumdeuter die ich sehr schätze,
weil ihr mich anregt nachzudenken und mir manches einzugestehen was ich manchmal gar nicht so gerne will.

Ich weiß, dass das auch zeitintensiv ist und Energie kostet sich in fremde Träume einzufühlen,
an dieser Stelle, ein großes Danke! 🍀 :blume:


Ich saß im Traum vor dem Fernseher und sah mir einen Film an.
Ich war im Traum genervt von diesem Film, solche Filme regen mich auf.
Da wurde eine Frau von einem Typen dauernd verfolgt, sie versucht zu fliehen, schafft es nicht,
alles war so chaotisch und nervenaufreibend.
Dann ist sie wieder irgendwo in Sicherheit, baut sich ihr Leben auf, als plötzlich der Typ wieder in ihrem Leben auftaucht.
Ich sehe in diesem Film, dass sie ihn zu sich einladet und im Traum hocke ich mich auf das Sofa vor lauter Anspannung
und Angst, meine Beine verkrampfen sich und ich halte mir beide Hände vor den Mund.
Ich verstehe nicht warum sie das macht und noch weniger, warum sehe ich mir diesen Film an??
Sie bittet ihn in ihre Wohnung die hell und groß ist.
Er tut wie gewohnt charmant, was mir noch mehr auf die Nerven geht.
Ich als Zuschauer kenne sein wahres Gesicht, sie müsste es ja auch schon längst kennen!?
Sie fängt an mit ihm zu tanzen und beide lassen sich auf den Boden fallen.
Sie beugt sich über ihn und gerade als ich denke, jetzt wird sie ihn küssen,
zerdrückt sie sein Gesicht. Er wehr sich nicht, sie zerdrückt es wie Papier.
Ich sehe am Bildschirm wie sein Gesicht immer kleiner und kleiner wird.
Seinen ganzen Körper zerdrückt sie wie einen Wattebausch der sich am Ende in ihren Händen auflöst.
Sie liegt halb auf dem Boden, abgestützt auf ihre Arme, erleichtert dass er nicht mehr da ist und ich sehe ihr entspanntes Gesicht.
Ich lasse im Traum meine Beine wieder vom Sofa auf den Boden fallen,
erleichtert, dass von ihm nichts mehr da ist, dass sie sich gerettet hat.
Ich weiß noch, dass ich im Traum körperlich und geistig Entspannung gespürt habe.
 
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Eigentlich wollte ich diesen Traum nicht aufschreiben, @Green~ hat jedoch in ihrer Deutung meiner Legung hier etwas geschrieben,
was mir heute Nachmittag den Traum ins Gedächtnis rief.

Wie auch immer, jetzt schreibe ich ihn auf und freue mich über jedes Kommentar von euch.
Es gibt hier im Forum sehr fähige Traumdeuter die ich sehr schätze,
weil ihr mich anregt nachzudenken und mir manches einzugestehen was ich manchmal gar nicht so gerne will.

Ich weiß, dass das auch zeitintensiv ist und Energie kostet sich in fremde Träume einzufühlen,
an dieser Stelle, ein großes Danke! 🍀 :blume:


Ich saß im Traum vor dem Fernseher und sah mir einen Film an.
Ich war im Traum genervt von diesem Film, solche Filme regen mich auf.
Da wurde eine Frau von einem Typen dauernd verfolgt, sie versucht zu fliehen, schafft es nicht,
alles war so chaotisch und nervenaufreibend.
Dann ist sie wieder irgendwo in Sicherheit, baut sich ihr Leben auf, als plötzlich der Typ wieder in ihrem Leben auftaucht.
Ich sehe in diesem Film, dass sie ihn zu sich einladet und im Traum hocke ich mich auf das Sofa vor lauter Anspannung
und Angst, meine Beine verkrampfen sich und ich halte mir beide Hände vor den Mund.
Ich verstehe nicht warum sie das macht und noch weniger, warum sehe ich mir diesen Film an??
Sie bittet ihn in ihre Wohnung die hell und groß ist.
Er tut wie gewohnt charmant, was mir noch mehr auf die Nerven geht.
Ich als Zuschauer kenne sein wahres Gesicht, sie müsste es ja auch schon längst kennen!?
Sie fängt an mit ihm zu tanzen und beide lassen sich auf den Boden fallen.
Sie beugt sich über ihn und gerade als ich denke, jetzt wird sie ihn küssen,
zerdrückt sie sein Gesicht. Er wehr sich nicht, sie zerdrückt es wie Papier.
Ich sehe am Bildschirm wie sein Gesicht immer kleiner und kleiner wird.
Seinen ganzen Körper zerdrückt sie wie einen Wattebausch der sich am Ende in ihren Händen auflöst.
Sie liegt halb auf dem Boden, abgestützt auf ihre Arme, erleichtert dass er nicht mehr da ist und ich sehe ihr entspanntes Gesicht.
Ich lasse im Traum meine Beine wieder vom Sofa auf den Boden fallen,
erleichtert, dass von ihm nichts mehr da ist, dass sie sich gerettet hat.
Ich weiß noch, dass ich im Traum körperlich und geistig Entspannung gespürt habe.
liebe Dina,

ich denke mir das dieser Film eine Möglichkeit für dich aufzeigen will.
Film oder Fernsehen schauen = sich sein Leben anschauen.

Hier scheint etwas zu sein, was durch den Herrn verkörpert wird, was du vehement ablehnst.
Doch der Traum zeigt dir auf das man das was man ablehnt begrüßen und annehmen sollte und somit verfliegt dessen bedrohliche Form,

die Anspannung zeigt mir Ängste an,
die überwunden werden können.

Ist mal so mein Input.
 
Mein erster Gedanke war u. a., aufzuhören, anderen Menschen/Umständen, Schuld zuzuschieben, zu geben. Hier ist einiges im Argen und will angeschaut werden (was sich übrigens auch in deinem Kartenblatt zeigt).

Die krasse Ablehnung in diesem Traum raubt mir den Atem: Was ist das, was du nicht annehmen kannst?

Der Traum enthält m. E. auch die Lösung: Klarheit reinbringen, sich von negativen Gedanken und Ängsten lösen. Einklang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein erster Gedanke war u. a., aufzuhören, anderen Menschen/Umständen, Schuld zuzuschieben, zu geben.
Na ja, eigentlich hab ich das ja schon. Mir ist heute sehr wohl bewusst, dass vieles was ich früher z. B. meiner Mutter vorgeworfen habe, ich an ihrer Stelle auch nicht anders gemacht hätte.
Vieles von dem ich denke, dass ich es besser anders gemacht hätte, würde ich aber heute genau so machen wie damals,
einfach weil ich damals aus meinem besten Wissen heraus gehandelt hab.
Ich hadere nicht mit meinen Mitmenschen oder mit meiner Vergangenheit.
Bei manchen Mitmenschen verstehe ich ihr Handeln nicht, aber auch das wird wohl beidseitig sein.
Die krasse Ablehnung in diesem Traum raubt mir den Atem: Was ist das, was du nicht annehmen kannst?
Ich weiß es nicht.
Der Traum enthält m. E. auch die Lösung: Klarheit reinbringen, sich von negativen Gedanken und Ängsten lösen. Einklang.
Na ja, ich bin auch nur ein Mensch und habe dementsprechend Höhen und Tiefen,
aber ich bin ein optimistischer Mensch. Ich arbeite auch viel an mir.
Ängste habe ich eigentlich nicht wirklich, weil ich immer ein Grundvertrauen in Gott (ja, Gott) und das Leben hab und ganz genau weiß, in den aller schlimmsten Situationen gibt es immer einen Ausweg oder Hilfe von oben.
Egal was ist, es geht immer gut aus.

Keine Ahnung.

Ich danke dir für deine Deutung 🍀
 
Ich sehe zwei mögliche Interpretationen. Entweder bezieht sich der Traum auf a) eine aktuelle, konkrete Situation in deinem Leben, oder es geht b) darum, wie du dich ganz allgemein deinen Lieben gegenüber verhältst.

a) Du willst jemanden davor bewahren. blindlings in sein eigenes Unglück zu rennen. Aber diese Person kann oder will dir nicht zuhören und du bist dazu verdammt zuzuschauen, wie sie sich ihr eigenes Grab schaufelt. Und dann erkennst du zu deiner Verwunderung, dass diese Person sehr wohl in der Lage ist, rechtzeitig zu stoppen und so das mögliche Unheil zu verhindern. Sie ist gar nicht so blind wie du gedacht hast. Deine gut gemeinten Ratschläge und Hilfestellungen waren gar nicht nötig.

b) Du glaubst, für deine Lieben mitdenken zu müssen um sie so vor möglichem Leid zu bewahren. Aber du vergisst, dass jeder die Erfahrungen selber machen muss um ein eigenständiges Leben führen zu können. Auch ein Kind weiss nicht was 'heiss' bedeutet, bevor es sich nicht einmal den Finger verbrüht hat. Vielleicht bist du zu übervorsichtig und traust deinen Lieben nicht zu, ihr Leben ohne deine Warnhinweise meistern zu können.

Möglicherweise will dir der Traum sagen, dass es nicht deine Aufgabe ist, ständig für andere mitzudenken. Vielleicht musst du lernen, ihnen und ihrem gesunden Menschenverstand mehr zuzutrauen. Mit anderen Worten: Ihnen und ihren Entscheidungen mehr zu vertrauen.
 
Guten Morgen :coffee:
Lieben Dank @Scarabeus
Ich sehe zwei mögliche Interpretationen.
Ich nehme Möglichkeit a!
Bedingt durch meine Großmutter (die sich immer zu viel eingemischt hat, bei allen), achte ich sehr darauf,
mich eben nicht einzumischen und meine Meinung für mich zu behalten.
In Partnerschaftsangelegenheiten sage ich nur was, wenn ich konkret gefragt werde
und in so allgemeinen Themen (Job, etc.) frage ich, wenn es mir zu viel wird, ob man meine Meinung hören will.
Manchmal kommt ein Nein, aber ich stelle keine Fragen auf die ich die Antwort nicht hören will.

Ich danke dir für deine Deutung 🍀
 
Film oder Fernsehen schauen = sich sein Leben anschauen.
Das trifft den Trauminhalt perfekt.

Die Frau im Film bist du. Sie macht, was du machst, sie hat sich getrennt und ohne Mann ein neues besseres Leben begonnen.
Aber der Mann erscheint wieder in ihrem Leben, im Traum erscheint er körperlich. In der Realität, also in deiner Realität, erscheint er in deinen Gedanken und Gefühlen, was absolut normal ist. Solange es keine neue Beziehung in deinem Leben gibt, solange ist der vorige Partner noch präsent.

Die Frau im Traum macht nun genau das, was du dir als deinen obersten Leitsatz auf die Fahnen geschrieben hast. Nein, der Exmann soll und darf keinesfalls wieder Raum einnehmen im Leben.
Du kannst es hinkriegen, ihm nicht zu begegnen. Du kannst ihm auf jeden Fall den Zutritt zu deiner Wohnung verwehren. Dass er dich aber in deinen Gedanken und Gefühle - und deinen Träumen! – verfolgt, das kannst du nicht so einfach verhindern.

Der Unterschied zwischen Film und Realität ist nun der, dass du in deinem Traum den Film so ausgehen lassen kannst, wie es deiner Vorstellung entspricht. Nein, sie soll ihn nicht ranlassen an sich und ja, sie soll ihn „erledigen“, ein für alle Mal, so dass es ihn einfach nicht mehr geben kann.

Funktioniert in einem geträumten Film perfekt. Besser als das mit dem Gesicht zerdrücken und ihn dann komplett auflösen hätte es für dein angespanntes Ich auf dem Sofa nicht laufen können. Wie gesagt, in den Träumen geht so was.
Denk an deinen vorigen Traum ....... er ist noch da, und wie er das ist....
Du hast das geträumt, was du real selber machen willst, also symbolisch natürlich.
 
@Renate Ritter ich möchte dir danken!
so einfach es klingt, ist es anscheinend auch
Die Frau im Film bist du. Sie macht, was du machst, sie hat sich getrennt und ohne Mann ein neues besseres Leben begonnen.
Einige "Altlasten" müssen noch geklärt werden (er hinterließ uns, Kinder + mir Schulden), aber das schaffen wir schon.
Die Frau im Traum macht nun genau das, was du dir als deinen obersten Leitsatz auf die Fahnen geschrieben hast. Nein, der Exmann soll und darf keinesfalls wieder Raum einnehmen im Leben.
Du kannst es hinkriegen, ihm nicht zu begegnen. Du kannst ihm auf jeden Fall den Zutritt zu deiner Wohnung verwehren. Dass er dich aber in deinen Gedanken und Gefühle - und deinen Träumen! – verfolgt, das kannst du nicht so einfach verhindern.
Ich glaube, er wäre nicht mal mehr in meinen Gedanken, wenn da nicht die Altlasten,
mit denen ich jetzt fertig werden muss, wären.

Ich danke dir liebe @Renate Ritter 🍀
 
Ich sehe in diesem Film, dass sie ihn zu sich einladet und im Traum hocke ich mich auf das Sofa vor lauter Anspannung ...
Der Film ist wie eine Theateraufführung, es wird ein Schauspiel aufgeführt. Der Zuschauer ist zwar äußerlich passiv, aber innerlich geht er mit.


Ich verstehe nicht warum sie das macht und noch weniger, warum sehe ich mir diesen Film an??
Mal sehen.


Sie fängt an mit ihm zu tanzen und beide lassen sich auf den Boden fallen.
Mit ihm zu tanzen, heißt ja, die Führung zu übernehmen. Es kann auch heißen, mit ihm ein hintergründiges Spielchen zu betreiben, denn fliehen kann sie nicht, dafür aber in eine Falle locken.


Sie beugt sich über ihn und gerade als ich denke, jetzt wird sie ihn küssen,
zerdrückt sie sein Gesicht. Er wehr sich nicht, sie zerdrückt es wie Papier.
Sich über ihn beugen, will heißen, die Gewalt über ihn zu haben. Dass die Träumerin meint, sie würden sich jetzt küssen, liegt daran, dass sie die Falle noch nicht erkannt hat.


... zerdrückt sie sein Gesicht. Er wehr sich nicht, sie zerdrückt es wie Papier.
Ich sehe am Bildschirm wie sein Gesicht immer kleiner und kleiner wird.
Seinen ganzen Körper zerdrückt sie wie einen Wattebausch der sich am Ende in ihren Händen auflöst.
Sie liegt halb auf dem Boden, abgestützt auf ihre Arme, erleichtert dass er nicht mehr da ist und ich sehe ihr entspanntes Gesicht.
Sie hat ihn erfolgreich in die Falle gelockt, sie hat es dadurch geschafft, Gewalt über ihn zu erhalten und ihn bzw. die Maskerade des verlockenden, aber unechten Charmes zu vernichten.


Ich lasse im Traum meine Beine wieder vom Sofa auf den Boden fallen,
erleichtert, dass von ihm nichts mehr da ist, dass sie sich gerettet hat.
Ich weiß noch, dass ich im Traum körperlich und geistig Entspannung gespürt habe.
Ich würde sagen, der Traum hat die Schauspielerei der Maskerade mit einem Film im Fernseher verbunden, während er der Träumerin auch vorgezeigt hat, sich vor einer Maskerade in einer Beziehung zu fürchten. Die Vorführung zeigt auch, wie es sein kann, dass eine Umkehrung der Verhältnisse zum Ziel führen kann.
 
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