Einmal bekam ein Stellvertreter in der Aufstellung vom Leiter eine schwarze Tasche überreicht, die er sich begeistert an den Unterarm hängte.
Das sei seins, das gehöre zu ihm. Und die ganze Konstellation atmete hörbar auf, die Situation entspannte sich und es ging flüssig weiter.
Die vertretene Person hatte ein Geheimnis und zwar offenbar eins, das nicht aufgedeckt werden musste, sondern nur in den Blick genommen.
In einer Aufstellung war ich die Stellvertreterin eine Ahnen, der als verrückt gegolten hatte. Mein Blick war wie angesaugt von einer irgendwo am Rande des Raumes abgestellten schwarzen Aktentasche. Ein gefährliches Geheimis, und diese Person hatte ihr Leben und das der Familie dadurch geschützt, dass sie verrückt wurde oder simulierte um diejenigen in Sicherheit zu wiegen, denen die Enthüllung zu verhindern auch Mord wert gewesen wäre.
In früheren Zeiten wurde viel vertuscht und geheim gehalten, wofür es ja auch gute Gründe gegeben haben mag.
Aber es scheint, als ob die Wahrheit in manchen Fällen dringend ans Licht muss, damit es gut weiter gehen kann. Ebenso stark wie dieses Drängen ist aber das ebenfalls systemisch weiter gegebene strikte Tabu, etwas zu wissen oder zu benennen.
Wie ist denn eure Erfahrung aus Sicht der Leitung, als Stellvertreter, aus eigenem Umgang mit Tabus und Familiengeheimissen?
Wie zeigt sich in Aufstellungen, dass es ein Tabu zu geben scheint?
Welche Symptome in Familien (Kommunikationsmuster, Wiederholung des Ursrpungsereignisses, Ausschluss von schwarzen Schafen, etc.) gibt es?
Was hat sich verändert, wenn die Wahrheit (okay, biografische Wahrheit gibt es nicht, aber Kenntnis über schwerwiegende Ereignisse) draussen war?
Freue mich auf Antworten!
Beste Grüße,
Eva
Das sei seins, das gehöre zu ihm. Und die ganze Konstellation atmete hörbar auf, die Situation entspannte sich und es ging flüssig weiter.
Die vertretene Person hatte ein Geheimnis und zwar offenbar eins, das nicht aufgedeckt werden musste, sondern nur in den Blick genommen.
In einer Aufstellung war ich die Stellvertreterin eine Ahnen, der als verrückt gegolten hatte. Mein Blick war wie angesaugt von einer irgendwo am Rande des Raumes abgestellten schwarzen Aktentasche. Ein gefährliches Geheimis, und diese Person hatte ihr Leben und das der Familie dadurch geschützt, dass sie verrückt wurde oder simulierte um diejenigen in Sicherheit zu wiegen, denen die Enthüllung zu verhindern auch Mord wert gewesen wäre.
In früheren Zeiten wurde viel vertuscht und geheim gehalten, wofür es ja auch gute Gründe gegeben haben mag.
Aber es scheint, als ob die Wahrheit in manchen Fällen dringend ans Licht muss, damit es gut weiter gehen kann. Ebenso stark wie dieses Drängen ist aber das ebenfalls systemisch weiter gegebene strikte Tabu, etwas zu wissen oder zu benennen.
Wie ist denn eure Erfahrung aus Sicht der Leitung, als Stellvertreter, aus eigenem Umgang mit Tabus und Familiengeheimissen?
Wie zeigt sich in Aufstellungen, dass es ein Tabu zu geben scheint?
Welche Symptome in Familien (Kommunikationsmuster, Wiederholung des Ursrpungsereignisses, Ausschluss von schwarzen Schafen, etc.) gibt es?
Was hat sich verändert, wenn die Wahrheit (okay, biografische Wahrheit gibt es nicht, aber Kenntnis über schwerwiegende Ereignisse) draussen war?
Freue mich auf Antworten!
Beste Grüße,
Eva