Suchtpotential...

Ok, verstehe ich ^^
Ich habe jetzt nur das Thema, jedes Wochenende an Freitag und Samstag verteilt alleine 2-5 Flaschen (Doppel-)Korn leer gemacht (Bier nicht mit eingerechnet) :D Ferien wars schlimmer ^^ Haha! Da hat man Sachen erlebt...

Na gut. Leichter gesagt, wie getan. Stehe zu dir selber. Nutze die Aussagen und Meinungen deiner Mitmenschen um zu entscheiden und selber zu handeln nach den Sachen, die DU willst und halte an den Entscheidungen fest und tu dir etwas Gutes, was du wirklich magst und mit reinem Gewissen ausüben magst. Um die Entscheidung zu festigen :)

Oder lebe mit den Konsequenzen. Sage ich mal eiskalt...
 
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@auge und diana
ihr habt vollkommen recht. das mit dem Funktionieren und das Leben im Griff haben meine ich:
Bin verheiratet, hab Mann und Kind, einen Vollzeitjob in dem ich gut bin, keine Geldsorgen, Haushalt läuft...führe also ein stinknormales Leben und bin damit zufrieden. Ja ich erwarte von mir zu funktionieren und das tu ich auch meistens...ich will aber auch Spass haben, und den hab ich auch oft, wir leben sehr gesellig, haben Freunde und Spass.

Nur ist es so, dass wenn ich mal ausgelassen bin, Party mache und über die Stränge schlage, mich erstens selber schäme, wenn ich "zu gelassen" war und mir oft auch ein Strick daraus gedreht wurde. Aber vielleicht bin ich einfach zu streng mit mir und zu empflindlich was andere über mich denken und sagen. Ich hab die Erfahrung in letzter Zeit gemacht, dass immer irgendwo irgendwer redet, egal ob man was tut oder nicht. Und ich hab mich die letzten Jahre versucht immer so "unauffällig" wie möglich zu verhalten, um kein Gerede zu provozieren. Vielleicht wartet man nur darauf wie ein "Geier", dass ich mich daneben benehme und schwuppdiwupp...ist das Gerede da.

Leute ihr habt recht, sollte man doch darauf "sch..." :D
man kann das doch net kontrollieren :wut1:
 
@auge und diana
ihr habt vollkommen recht. das mit dem Funktionieren und das Leben im Griff haben meine ich:
Bin verheiratet, hab Mann und Kind, einen Vollzeitjob in dem ich gut bin, keine Geldsorgen, Haushalt läuft...führe also ein stinknormales Leben und bin damit zufrieden. Ja ich erwarte von mir zu funktionieren und das tu ich auch meistens...ich will aber auch Spass haben, und den hab ich auch oft, wir leben sehr gesellig, haben Freunde und Spass.

Nur ist es so, dass wenn ich mal ausgelassen bin, Party mache und über die Stränge schlage, mich erstens selber schäme, wenn ich "zu gelassen" war und mir oft auch ein Strick daraus gedreht wurde. Aber vielleicht bin ich einfach zu streng mit mir und zu empflindlich was andere über mich denken und sagen. Ich hab die Erfahrung in letzter Zeit gemacht, dass immer irgendwo irgendwer redet, egal ob man was tut oder nicht. Und ich hab mich die letzten Jahre versucht immer so "unauffällig" wie möglich zu verhalten, um kein Gerede zu provozieren. Vielleicht wartet man nur darauf wie ein "Geier", dass ich mich daneben benehme und schwuppdiwupp...ist das Gerede da.

Leute ihr habt recht, sollte man doch darauf "sch..." :D
man kann das doch net kontrollieren :wut1:

Die Goldene Mitte - DAS ist es, was weder das eine Extrem noch das andere braucht - weder funktionieren, noch über die Strenge schlagen.
Die bedeutendste Frage ist: Wem folgst du? Wem versuchst du zu genügen und woran passt du dich an? Du orientierst dich an anderen Menschen, wie DIE wohl reagieren, wenn DU etwas tust oder auch nicht tust. Aber was ist mit dir? Diese innere Stimme will von dir gehört werden - ich nenne das die Stimem des Inneren Kindes. Kinder - sie strotzen vor Lebensfreude, Gelassenheit, Leichtigkeit, Vertrauen und schämen sich ganz sicher nicht ihrer Gefühle - - solange bis die Erwachsenen sie maßregeln...
Das haben wir als Kind alle erlebt und das gilt es in vernünftigem Maß zu korrigieren, dass wir uns selbst so annehmen können, wie wir sind und nicht wir andere das von uns erwarten, bzw. uns gerne so hätten, weil es bequem ist, oder aus vielen anderen Gründen...

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben?
 
@auge
ich danke dir.
ja die goldene Mitte zu finden...wenn es nur so leicht wäre. Aber ich bin euch sehr dankbar für eure Worte, manchmal verstrickt man sich in den eigenenen Gedanken und Gefühle, da ist ein Denkanstoss von aussen sehr hilfreich..
werde in mir gehen..
Liebe Grüsse
 
@auge
ich danke dir.
ja die goldene Mitte zu finden...wenn es nur so leicht wäre. Aber ich bin euch sehr dankbar für eure Worte, manchmal verstrickt man sich in den eigenenen Gedanken und Gefühle, da ist ein Denkanstoss von aussen sehr hilfreich..
werde in mir gehen..
Liebe Grüsse

Okay, dann beantworte ich für dich die Frage: Der wichtigste in DEINEM Leben solltest DU sein! Erst wenn es dir gut geht, kann es auch deinen Lieben gut gehen, weil du es ihnen vormachst, wie man es sich gutgehen lassen kann - nicht auf Kosten anderer, aber in vollkommener Selbstachtung und Selbstliebe.
Und du liebst dich nicht selbst - du befrüchtest, dass die anderen aufhören könnten, dich zu lieben, wenn du nicht bist, wie du zu sein hast oder so.

Versuche mal mit deinem Inneren Kind in Kontakt zu treten und nimm dich dabei selbst in den Arm. Und hör auf zu denken ;) Das lenkt von deinen wahren Gefühlen ab - die sind nämlich voller Trauer, Ärger und vielleicht auch Wut, wenn du genauer hinfühlst...

Ach ja: Kennst du das Lied von den Ärzten "Lass die Leute reden"? Ist eines meiner Lieblingssongs ;)

youtube.com/watch?v=yJwWk64GBzw

Vollständige Links darf ich noch nicht posten, deshalb kopiere ihn in deinen Browser, falls du magst ;)

LG
Auge :trost: Kopf hoch! Nur so kannst du über den Horizont schauen (oder auch Tellerrand genannt ;))
 
was für ein "Zufall" :rolleyes: gerade in letzter Zeit schwirrt mir dieses Lied täglich im Kopf herum :D

ok wenn ich in mich gehe...dann fühl ich und weiss ich, dass ich in der Vergagenheit Fehler gemacht habe. Unbewusst versuch ich das vielleicht wieder gutzumachen, in dem ich mich "lieb und korrekt" verhalte...nicht weil ich Angst habe, nicht für das geliebt zu werden, für das was ich bin, sondern weil ICH MICH dafür nicht lieben kann wie ich mal WAR.

Seltsamerweise wäre ich für die Fehler bei anderen Menschen nicht so streng, also zu anderen würd ich sagen: wir sind nur Menschen und sind nicht perfekt und Menschen machen Fehler. Nur meine eigenen kann ich mir nicht verzeihen...hört sich jetzt ziemlich krass an, aber ich denke, dass das ungefähr so ist. :-((

Die Versuche mit dem inneren Kind in Kontakt zu treten sind in der Vergangenheit gescheitert, die Fehler hat nicht mein Kind gemacht, sondern mein Erwachsener in mir...ich tu mir schwer mit dieser Arbeit...
 
was für ein "Zufall" :rolleyes: gerade in letzter Zeit schwirrt mir dieses Lied täglich im Kopf herum :D

:D

ok wenn ich in mich gehe...dann fühl ich und weiss ich, dass ich in der Vergagenheit Fehler gemacht habe. Unbewusst versuch ich das vielleicht wieder gutzumachen, in dem ich mich "lieb und korrekt" verhalte...nicht weil ich Angst habe, nicht für das geliebt zu werden, für das was ich bin, sondern weil ICH MICH dafür nicht lieben kann wie ich mal WAR.

Und das ist ein kindliches Muster und deshalb auch sehr gut mit dem Inneren Kind bzw. mit Kindheitsarbeit zu lösen. Wenn du bereit bist, den Erwachsenen von damals zu vergeben, bist du auch in der Lage, dir selbst zu vergeben. Anfangen kannst du damit: Ich erlaube mir, sein zu dürfen, wie ich bin! Und ich bin okay, wie ich bin.

Die Versuche mit dem inneren Kind in Kontakt zu treten sind in der Vergangenheit gescheitert, die Fehler hat nicht mein Kind gemacht, sondern mein Erwachsener in mir...ich tu mir schwer mit dieser Arbeit...

Ist nachvollziehbar, wenn du dir selbst nicht verzeihen kannst, fühlt sich dein Inneres Kind falsch und dein Innerer Erwachsener findet natürlich dein Inneres Kind mehr als störend. Deshalb kompensierst du ja auch mit beschriebenen Mitteln, wie Tabak und Alkohol, um diese Stimmen des Inneren Kindes zu vernebeln oder berauschen... :rolleyes:
Deshalb zu deiner eingangs gestellten Frage: Sucht ist nich angeboren. Es gibt Menschen, die haben bspw. in ihrem Horoskop eine Tendenz zu Suchtverhalten in Lebenssituationen, in denen sie etwas zu lernen haben, aber keine "Krankheit" ist unheilbar!!! Wirklich keine... aber das ist ein anderes Thema...
 
Es gibt Menschen, die haben bspw. in ihrem Horoskop eine Tendenz zu Suchtverhalten in Lebenssituationen, in denen sie etwas zu lernen haben, aber keine "Krankheit" ist unheilbar!!! Wirklich keine... aber das ist ein anderes Thema...


Würd mich interessieren, ob das in meinem Horoskop drin steht :D:zauberer1
 
Wir leben, ob wir's wollen oder nicht in einer suchtbasierten Gesellschaft.

Die auch auf einer Nicht-Lösung oder Auflösung von Süchten gründet.
Ob Alkohol, Zigaretten, Daily-Soap, Essen, Sex, Internet,...

Völlig egal. Vermutlich findet man wenig, das nicht auf Sucht basiert.

Das Prinzip ist immer ähnlich. Ein Defizit, an das eine kurzfristige Scheinlösung andockt, die sich dann sowohl über das eigentlich zu lösende Problem drüberstülpt, als sich auch mit jeder neuen Suchtbetätigung selbst verstärkt. Allgemein gesagt.

Suchfrei ist, so gesehen vermutlich niemand. Die Frage ist eher, inwieweit einen die Sucht zu steuern beginnt, oder eben negative, auch destruktive Wirkungen überhand nehmen.

Und dazu müsste man sinnvollerweise an die eigentliche innere Ursache rankommen. Und diese anders lösen, klären.

Alleine vermutlich kaum möglich. Und, mag einiges an Arbeit sein.
Noch dazu macht Sucht ja auch Spaß. Tja...
 
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Es gibt Menschen, die haben bspw. in ihrem Horoskop eine Tendenz zu Suchtverhalten in Lebenssituationen, in denen sie etwas zu lernen haben, aber keine "Krankheit" ist unheilbar!!! Wirklich keine... aber das ist ein anderes Thema...


Würd mich interessieren, ob das in meinem Horoskop drin steht :D:zauberer1

Weshalb ist es wichtig? Was würde sich ändern?
Im Prinzip ist es egal, ob es wo steht oder nicht. Fakt ist, es ist jetzt da und es bildet eine Herausforderung. Die meisten, die wissen wollen, ob etwas in ihrem Horoskop steht, verfallen in die Opferrolle: "das steht so in meinem Horoskop, da kann ich nichts dafür". Aber dies bedeutet lediglich, dass man nicht bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen und eigenverantwortlich eine Lösung zu suchen. Manchmal tut man sich schwer, nach dem "Richtigen" zu suchen und landet in der Sucht... bleibt quasi bei der Suche hängen und findet nicht wirklich ;)
 
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