Das hat mit der Fleischproduktion gar nichts zu tun, sondern ausschließlich mit der maßlosen Reproduktionsrate der Menschheit, die keine Grenzen kennt. Um solche Massen satt zu kriegen, müßte jedes halbwegs brauchbare Stückchen Land unter der Pflug genommen werden.
Wenn ich diese Agrarwüsten visualisiere, dann stellt sich mir das Nackenfell hoch und mein Herz wird schwer wie Blei. Das ist kein Lebensraum mehr, das ist nur noch monströs, eine sterbende Welt...
Un selbst, wenn man eine billige Lösung zur Herstellung synthetischer Nahrung fände, bliebe immer noch der sonstige Platzbedarf einer derart angewachsenen Menschheit. Im übrigen würde synthetischer Fraß die Vermehrungsrate nur noch weiter befeuern, weil der Engpaß Agrarflächen zumindest zum Teil kompensiert würde...
Die Geschichte des Lebens auf diesem Planeten ist über 4 Milliarden Jahre alt. Und zu keinem Zeitpunkt gab es eine in der Größe vergleichbare Tierart auf der Erde, die sich derart ungeheuerlich, geradezu abartig vermehrt hat...
Die Rechnung dafür wird kommen! Nur leider bezahlen auch Tiere und Pflanzen, nämlich mit ihrem Leben, mit ihrer Existenz...