Sorgen wegen der Teuerungen

Ich denke immer ganz optimistisch: irgendwie geht es immer weiter.
Ich bin nicht im Reichtum aufgewachsen. Ganz im Gegenteil. Ich bin zur Bescheidenheit erzogen und wir haben sehr nachhaltig gelebt. Ich denke, dass ich mit wenig auskommen kann. Aber ich bin auch nicht am Existenzminimum. Aus meinem nahen familiären Umfeld weiß ich was Existenzangst ist.
Ich hoffe mal nicht, dass es so schlimm wird wie bei meinen Großeltern während des 2.Weltkriegs.
Also, rankommen lassen und noch nicht vorher verrückt machen lassen.
 
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Hallo!


Habt Ihr Sorgen wegen der Teuerungen? Die Preise von Lebensmitteln steigen und steigen, die Stromkosten verdoppeln sich, und es geht immer weiter hinauf.
Hilfen der Regierungen sind ein Tropfen auf den heißen Stein und dazu noch sehr ungerecht verteilt, zum Beispiel bekommen Mindestpensionisten viel weniger Geld als welche mit besseren Pensionen.

Macht Euch das Sorgen?

Bei mir ist das der Fall, meine Mutter bekommt Mindestpension und mein Bruder ist überhaupt obdachlos und bekommt hoffentlich irgendwann wieder Sozialhilfe. Bis jetzt hab ich beide unterstützt, aber wenn alles immer teurer und teurer wird, schaffe ich das irgendwann nicht mehr. Was dann?

Kommt Ihr noch über die Runden?

Ja.

Mir tun aber auch die armen leid. Sah vor 2 Jahren eine Reportage über Pensionisten am Existenzminimum, welche überlegen mussten, ob sie im Winter heizen oder Essen kaufen (und dass lange vor den Teuerungrn)

Was passiert mit denen?

Dann irgendwelche Beträge an Flüchtlinge spenden find ich suboptimal, denn an diese Schicht denkt halt niemand.

Ich lese auch viel in der Obdachlosenzeitung "Kupfermuckn" über solche Einzelschicksale.

Hab immer irgendwie das Gefühl, dass diese untergehen werden.
 
Sorgen mach ich mir nicht, aber ich habe schon begonnen, etwas günstiger einzukaufen. Ich denke oft, ich könnte gut auf so manches verzichten, wenn es wirklich sein muss. Zwar musste ich mal dran denken, ob ich meine Spende irgendwann mal nicht mehr weiter laufen lassen kann. Aber ich lass mich jetzt auch nicht verrückt machen.
 
Sorge dich nicht, lebe !
Man soll sich nicht verrückter machen als man schon ist.

Nunja, das ist leicht gesagt.
Wenn du alleinerziehende Mutter bist, dann ist das mit dem "Sorge dich nicht, lebe" vielleicht nicht so
toll. Das hat mit "verrückt machen" nichts mehr zu tun.

Viele sind vor den Preiserhöhungen schon kaum bis zum Monatsende durchgekommen. Eine kaputte Waschmaschine war schon eine finanzielle Katastrophe. Wie glaubst du, wie diese Frauen (manchmal auch Männer) nun ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen?

Ich sehe der Zukunft nicht ohne Sorgen entgegen. Auch wenn es mich nicht direkt betrifft - das ist vollkommen egal. Es schaut nicht gut aus - und im Endeffekt betrifft es alle.
 
@Loop

Ich bekomme Erwerbsminderungsrente, das ist Sozialsatz. Ich darf aber offiziell dazuverdienen. 2/3 der Rente geht für die Warmmiete drauf. Ohne Arbeit sähe es übel aus. Sorgen? Noch nicht direkt. Panik bringt mich nicht weiter.
 
Mir springen die Teuerungen in den Lebensmittelregalen ins Gesicht.
Ich backe auch gerne selbst, da ich eine Getreidemühle habe. Vollkorn zum günstigen Preis.
Nur, wenn die Strompreise steigen, wird das nun sehr teuer regelmäßig zu backen.
Ehrlich gesagt, weiss ich noch nicht so genau wie ich das nun händeln werde.
 
Hallo!


Habt Ihr Sorgen wegen der Teuerungen? Die Preise von Lebensmitteln steigen und steigen, die Stromkosten verdoppeln sich, und es geht immer weiter hinauf.
Hilfen der Regierungen sind ein Tropfen auf den heißen Stein und dazu noch sehr ungerecht verteilt, zum Beispiel bekommen Mindestpensionisten viel weniger Geld als welche mit besseren Pensionen.

Macht Euch das Sorgen?

Bei mir ist das der Fall, meine Mutter bekommt Mindestpension und mein Bruder ist überhaupt obdachlos und bekommt hoffentlich irgendwann wieder Sozialhilfe. Bis jetzt hab ich beide unterstützt, aber wenn alles immer teurer und teurer wird, schaffe ich das irgendwann nicht mehr. Was dann?

Kommt Ihr noch über die Runden?
Unser Vermieter hat uns angeschrieben, dass eine 400%ige Teuerung auf uns alle zukäme, und darum gebeten, dass wir ab jetzt schon drei Euro mehr pro Quadratmeter zahlen sollten. Vorsorglich. Wegen der Gaspreise. Ist aber ein Öl-Haus.

In meinen Augen eine nette, "kleine" Mieterhöhung durch die Hintertür. Ätzend.

Und ansonsten ja,... es ist hefitg. Man hat gefühlt nix im Einkaufswagen...für 60 Euro... . Ich versuche auch jetzt insgesamt etwas sparsamer zu leben! Mehr zu Hause selbst zu bereiten und sinnvoll investieren. Lieber ne gute Kaffeemaschine als der Kaffee zu oft irgendwo draußen. Einfach mal öfter zu Hause bleiben und nach Möglichkeit das Licht aus lassen. Lieber mal ein Butterbrot oder Salat, statt kochen usw... . Irgendwie wirds schon gehen. Obwohls so gar nicht meins ist, ehrlich gesagt. Die Prepper oder wie sie heißen beneide ich manchmal a little bit. :LOL:
 
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Also noch ist bei mir alles beim Alten. Kauf immer noch mein Bio-Kaffe und lass vieles im Stand By, oder das Licht ist ganauso wie früher an. Strom sparen?
 
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