Der sogenannte Schockrocker aus den USA, Marylin Manson sagte einst, dass der Satanismus die Anbetung des eigenen Ichs bedeuten würde.
Meine Frage lautet: Sind wir denn nicht genau so eine Gesellschaft? Oder hat diese Gesellschaft nicht zumindest die Tendenz dazu? Was sonst sind denn Hollywood, unsere Musikstars oder auch Castingshows? Beten wir nicht unsere Superstars an, bewundern wir sie nicht und streben ihnen nach? Wünscht sich denn nicht jeder einmal, so bewundert, so angebetet zu werden?
Genau wie im Geschäftsleben, im Sport oder im Alltag. Unzählige streben doch nach Macht, nach mehr, danach die Nummer eins zu werden, zu gewinnen. Es ist das Idealbild des Erfolgsmenschen, verbunden mit dem materiellen heilsversprechen. Doch im Endeffekt streben wir doch nur danach, den Anderen zu übertrumpfen, ihn zu überflügeln, uns über ihn zu stellen, weil wir glauben dadurch mehr zu werden.
Wir wollen uns zu Göttern, zu anbetungswürdigen Menschen entwickeln und vergessen dabei alles und jeden um uns herum. Jeder wird zur Konkurrenz, zu einem Feind, der diesem Ziel im weg steht, der mit seinem eigenen Aufstieg eine Gefahr wird, da er sich über mich stellen könnte. Ist das nicht die Wurzel allen Übels auf dieser Welt?
Allan Watts beschreibt diesen Prozess auch bei vielen spirituellen Menschen, die dann, wie er es nennt, den Guru-Wettstreit beginnen. Ich bin gläubiger, bescheidener. Mein Yoga ist besser, mein Bewusstsein größer usw.
Dadurch entwickeln wir kein Verständnis mehr füreinander, erkennen kein Leid mehr, bzw. erkennen es einfach nicht mehr an. Wir sehen nur noch unser eigenes Selbst.
Vielleicht haben wir vergessen, was "Gott sein" wirklich heißt. Es bedeutet nicht, besser oder mehr zu sein, sondern für jemanden da zu sein.
Meine Frage lautet: Sind wir denn nicht genau so eine Gesellschaft? Oder hat diese Gesellschaft nicht zumindest die Tendenz dazu? Was sonst sind denn Hollywood, unsere Musikstars oder auch Castingshows? Beten wir nicht unsere Superstars an, bewundern wir sie nicht und streben ihnen nach? Wünscht sich denn nicht jeder einmal, so bewundert, so angebetet zu werden?
Genau wie im Geschäftsleben, im Sport oder im Alltag. Unzählige streben doch nach Macht, nach mehr, danach die Nummer eins zu werden, zu gewinnen. Es ist das Idealbild des Erfolgsmenschen, verbunden mit dem materiellen heilsversprechen. Doch im Endeffekt streben wir doch nur danach, den Anderen zu übertrumpfen, ihn zu überflügeln, uns über ihn zu stellen, weil wir glauben dadurch mehr zu werden.
Wir wollen uns zu Göttern, zu anbetungswürdigen Menschen entwickeln und vergessen dabei alles und jeden um uns herum. Jeder wird zur Konkurrenz, zu einem Feind, der diesem Ziel im weg steht, der mit seinem eigenen Aufstieg eine Gefahr wird, da er sich über mich stellen könnte. Ist das nicht die Wurzel allen Übels auf dieser Welt?
Allan Watts beschreibt diesen Prozess auch bei vielen spirituellen Menschen, die dann, wie er es nennt, den Guru-Wettstreit beginnen. Ich bin gläubiger, bescheidener. Mein Yoga ist besser, mein Bewusstsein größer usw.
Dadurch entwickeln wir kein Verständnis mehr füreinander, erkennen kein Leid mehr, bzw. erkennen es einfach nicht mehr an. Wir sehen nur noch unser eigenes Selbst.
Vielleicht haben wir vergessen, was "Gott sein" wirklich heißt. Es bedeutet nicht, besser oder mehr zu sein, sondern für jemanden da zu sein.