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Seelenwege und Schuhe, hat das was gemeinsam ?

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von chochofire, 8. Juni 2020.

  1. MaryMagdalene

    MaryMagdalene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2014
    Beiträge:
    380
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    Hallöchen!

    Was für eine wunderschöne Geschichte. Vielen Dank, dass du sie mit uns teilst.

    Ich hatte direkt den starken Impuls: Du bist dieses Kind und als du dann auch noch sagtest, dass du in einer anderen Vision ein Paar Lederschuhe an hattest - "genau dein Stil".

    Kehre mal für einen Moment der Stille zu diesem Jungen zurück. Mach dir und ihm einen Ort. Es soll nicht bloß die Holzbank bleiben, vielleicht machst du euch Berge und Wiesen voller Wildblumen drumherum. Dann ist die Situation nicht mehr so angespannt. Frag dich, was man bei einem "richtigen" Kind machen würde, um dafür zu sorgen, dass es sich wohler fühlt, dass es nicht mehr so angespannt ist, denn so kommt mir das Ganze vor.

    Vielleicht setzt du dich einfach ein Weilchen ohne etwas zu sagen - ohne etwas sagen zu müssen - neben den Jungen. Vielleicht fängt er dann nach einiger Zeit automatisch an zu reden.

    Es kommt mir auch wie eine Geschichte der passiven Zurückweisung vor: Die beiden Mädchen werden von den Feenfrauen mitgenommen, auf und davon, aber der Junge? Der Junge wird scheinbar nicht so liebevoll angenommen. Das kann auch nur ein ganz banaler für uns unwichtig erscheinender Grund sein, aber Kinder nehmen sich oftmals sogar Feinheiten zu Herzen. Habe keine Hemmungen gegenüber dem Kind. Sei behutsam und liebevoll, aber frag es ruhig, wer es ist und was es hat, was es möchte. Und höre zu, ohne irgendetwas zu erwarten. :)

    Alles Liebe,

    MM
     
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  2. chochofire

    chochofire Guest

    Ne, ich bin nicht dieses Kind und wenn ich schamanisch unterwegs bin, ist das nicht so soft und auch trickreich, gutgläubig zuhören kann meiner Seele sehr schaden. Ich gucke bei sowas dreimal sehr nüchtern hin und wenns immernoch unklar ist, hol ich mir andere Meinungen dazu . Dann treffe ich eine persönliche Entscheidung, wie ich mit der Situation umgehen möchte, kann und will und passend ist.
     
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  3. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    25.659
    ich denke, ein neuer Lebsnweg ist dir beschwert und du kannst ihn dir so zurechtbiegen, das er gut zu dir passt,
    gerade im älteren Alter findet solch eine Wandlung nochmals statt,
     
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  4. Willow

    Willow Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2003
    Beiträge:
    1.896
    Mir ist es mal versehentlich passiert das ich einen Jungen gefunden habe.
    Diesen brachte ich zurück.

    Ich habe keine Ahnung, wie ein Seelensplitter ausschaut, aber für mich war das damals die Rückbringung
    eines solchen. Der Mensch mit dem ich damals in Kontakt stand, hat dies so für sich (und mich) bestätigt.

    Greets
    Will
     
  5. chochofire

    chochofire Guest

    Es gibt noch eine Geschichte, die in diesem Zusammenhang wieder in meine Erinnerung kam. Und diese möchte ich erzählen, darf sie erzählen.
    Es war ganz am Anfang,vor 20 Jahren, ich war ein ganz normaler Mensch und Schamanismus interessierte mich Null. Ich bekam eine Trommel geschenkt. Ich mochte Trommeln nicht , war mir zu laut, zu fremd und überhaupt. Wieso ich sie eines Tages zur Hand nahm und zu trommeln versuchte, weiß ich nicht. Es war einfach so, aus Langeweile.
    Es gab einen Ruck und die Trommel flog weg gen Himmel und ich hing mit der Hand dran am Griff und versuchte mich voll Schiss festzuhalten und nicht abzustürzen.., es wurde immer schneller, ich sauste da als Pünktchen durch die Lüfte.
    Dann ging es rums und ich fiel in einen kleinen privaten Raum ,wo lauter Schamanen erstaunt auf schauten und auf mich. Es war peinlich hoch 10 und ich hörte mich sagen, Sorry, ich kann nichts dafür, ich weiß es ist zu früh..ich hatte keine Ahnung, ich war im falschen Film gelandet und ich schämte mich mächtig, da reingeplatzt zu sein und nicht zu wissen, wie man wieder weg kommt.

    Einige waren ziemlich sauer, manche schmunzelten. Sie berieten sich und dann musste ich mich hinlegen und alle standen drum herum und einer sagte : Wir brauchen die Schuhe! Eine lange Reihe Schuhe wurde sichtbar, meine ganzen Lieblingsschuhe, ausgelatschten Treter und sogar 2 paar Kinderlackschuhe meiner Tante, die gedrückt haben und ich nie getragen habe. Als alle da waren, legten sie mir die Trommel auf den Bauch und warteten auf was. Sie wurde dicker und dicker und wölbte sich und dann wurde es ein Tier und das blieb dann als Symbol gemalt zurück. Dann bekam ich ne Aufgabe und musste mit jemand mit und fand mich in Australien wieder. Dann brachten sie mich heim. Meine erste schamanische Geschichte und die lange Schuhreihe quer durch den Raum ,war für mich damals das wundersamste, berührendste, die alle wiederzusehen.
    Schuhe sind Zeugen des Weges, eines Lebensabschnittes, unumstößlich mit den Geschichten verwoben, die drumherum waren. Das begriff ich damals. Ich hatte diese Geschichte vergessen. Durch eure Beiträge habe ich mich erinnert, an den Anfang. Das berührt mich.
     
  6. chochofire

    chochofire Guest

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    Danke
     

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