Schalt dein Seelenlicht ein!

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ja das ist iwie ien vogel XD und ein blitzmerker^^
ich bin trotzdem der meinung das hier mehr rein sollte das positiv ist
es hilft uns auch nichts weiter uns über die "schweine" ^^ aufzuregen
ich mach mal ne playlist und stell die hier rein bis später :-P
die nwo wird keine macht über die haben die wach sind
 
Dankeschön und ihr könnt dies hier natürlich mit gestallten.
Das trauen sich wohl viele nicht.
Sieht man an den Besucherzahlen und den Menschen die sich hier wirklich mit einbringen.

Ist im übrigens sehr interessant, das du gerade jetzt mit dieser Reihe hier her kommst.

Denn bei unserer Arbeit, haben wir Plejader zur Unterstützung bekommen :D

Ja ja.... so läuft das.

Weiter so! :umarmen:


 
Weiter aktuell!



Haiti nach dem Beben, Verwüstung, Verderbnis,

Ausbeutung & Unterdrückung

Von Stephen Lendman

3-29-10



(Das ist jetzt der zweite Artikel von Stephen Lendman, den ich übersetzt habe. Seine Ausdrucksweise ist manchmal sehr schwierig korrekt zu übersetzen; also es ist stellenweise holperig. Wer Englisch kann findet auf seinem Blog http://www.sjlendman.blogspot.com hervorragende Artikel auch über andere Themen, die im Mainstream nicht erscheinen. - Franz, 2 April 2010)





Zweieinhalb Monate nach dem Beben ignorieren die bedeutenden Medien Haiti, die katastrophalen Bedingungen auf dem Boden, und die wachsende Verzweiflung der Millionen, gezwungen allein durchzuhalten – außerhalb des Blickfelds, der Gedanken, der Sorge der Weltführer, und die UNO, USAID und andere Hilfeorganisationen, damit beschäftigt die meisten von den $700 Millionen+ umzuleiten, die an Unternehmer und Wucher NGOs gespendet wurden.



Eine Abhandlung der New York Times vom 11. März, betitelt "Haiti, zwei Monate später", bemühte sich, beide Seiten zu beinhalten und zitierte Misserfolge der Hilfsanstrengungen, dennoch lobten sie die U.S., UNO, fremde Länder und Hilfeorganisationen für:

"Verteilen von Zelten, Planen, Essen, Wasser, Medizin und Ärzten, wie vorgesehen. Sie haben viel Gutes gemacht, insbesondere die Vereinigten Staaten, die schnell Vorräte brachten, eine Truppeneinheit.... und ein Krankenhausschiff. Viel Leben wurde bewahrt."

Unerwähnt blieb dass die Tausende amerikanischer Kampftruppen Hilfe blockierten und nichts zu den am meisten verarmten Nachbarschaften brachten und die Mengen an Notfallbehausung waren betrüblich unzulänglich gewesen und machten die katastrophale Bedingungen schlechter.



Eine Times Abhandlung vom 25. März betitelt, "Haitis Elend" gab es in der Tat zu und gab an:

"Der Notfall in Haiti ist nicht vorüber. Es wird schlechter, da die Aufmerksamkeit der Außenwelt schwächer wird....Doch das Elends tobt wie ein Fieber in den Hunderten von Zeltlagern, die Hunderte von Tausenden beherbergen.... Leute obdachlos belassen.... Die gefürchtete Regen haben Zelte und zerlumpte Stock- und Planenhütten überschwemmt. Sie haben Fußwege in Schlammseen verwandelt (Verschlimmern des Problems von) Essen kochen und Kleidung waschen, sauber zu bleiben und Krankheit zu Vermeiden."

Es ist die Notlage von ungefähr 1.3 Millionen ohne Schutz, richtiger Hygiene, sauberem Wasser, genug Essen oder medizinischer Versorgung. Am 4. März sprachen die amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Verhütung Sorgen aus über einen potenziellen tödlichen Malariaausbruch, neben zahlreichen anderen Krankheiten, die sich jetzt ausbreiten. Am 5. März nannten „Partners in Health“ (PIH) die Bedingungen auf dem Boden "schändlich.... schockierend, unmenschlich und sich schnell verschlechternd."



Täglich verschlechtern sie sich und bringen Millionen von Haitianern in ernste Gefahr katastrophaler Verderbnis, tödliche Krankheiten, größerer Schmerz und Leiden, und potenzielles Massensterben, weil imperiale Pläne für Haiti sind, es für Gewinn und Kontrolle zu plündern, und nicht verzweifelt bedürftigen Leuten zu helfen, von denen viele leiden werden und dann sterben.



Haiti ist für Unternehmen offen. Das, was war, existiert nicht mehr. Rekonstruktion wird gewinnorientiert angetrieben sein und ersetzt ehemalige Nachbarschaften durch Gehobenere, korporative Unternehmen und andere anspruchsvolle Projekte - arme Haitianer werden enteignet, ausgebeutet, verwahrlost, verlassen, und unterdrückt wenn sie sich widersetzen, besonders, wenn sie die geplante Plünderung von Haitis Öl und anderen Ressourcen behindern.



An 24. März besuchten George W. Bush und Bill Clinton Port-au-Prince mit Rene Preval, täuschten Sorge vor, und nahmen an inszenierten Flüchtlingszeltlager Fotosessionen teil. Haitianer reagierten wütend, besonders gegen Bush für das Stürzen von Präsident Jean-Bertrand Aristide 2004, sein Verbannen nach Südafrika und das Verhindern seiner Rückkehr, jetzt mehr als je, wo er gebraucht wird.



Protestierende außerhalb des Nationalpalastes verbrannten Reifen und eine amerikanische Fahne, schreiend: Geben Sie Aristide zurück! Nieder mit Preval! Nieder mit Bush! Der Miami-Herold beschrieb das „Champ de Mars“ Flüchtlingszeltlager Besuch mit den Worten:

"Überlebende des Bebens schrien die drei Führer an und brüllten Details der Verluste, die sie erlitten hatten.... Andere benutzten den Moment, um die Führung ihres eigenen Präsidenten zu kritisieren. 'Präsident Preval ist noch nie zuvor gekommen, um uns zu sehen, schrie Myrlande Saint-Louis, die im Place Mosolee Camp wohnt, welches die Präsidenten besuchten. 'Jetzt weil Bush hier ist, kommt er. Jetzt will er uns sehen!'"

Die Reise diente zwei Zwecken:

Interesse zu erhöhen für eine am 31. März in New York stattfindende internationale Anlagenkonferenz, bei der man erwartet, dass ein $11.5 Milliarden-Paket genehmigt wird um korporative Kontrolle des Landes zu verfestigen, und

für Preval, um Land Angelegenheiten zu lösen, indem Überlebende des Bebens umgesiedelt werden aus Gebieten, die man für kommerzielle Sanierung haben will - also müssen Haitianer gehen, bereitwillig oder mit Gewalt.

Haitianer sind allein (AI), Frauen und Kinder höchst verwundbar, Amnesty International zufolge. Ein Bericht vom 25. März besagte:

"Sexuelle Gewalt ist überall präsent in den Zeltlagern wo Einiges von Haitis Verwundbarsten leben. Es war schon ein bedeutendes Problem (vor dem Beben), aber die Situation in der vertriebene Leute leben, setzt Frauen und Mädchen noch größeren Risiken aus."

Die meisten Opfer, die AI interviewte, waren Minderjährige. "Ein acht Jahre altes Mädchen wurde vergewaltigt allein in ihrem Zelt bei Nacht. Eine 15 jährige wurde vergewaltigt, als sie aus dem Zeltlager ging um zu urinieren.... Es gibt keinen Schutz im Land, wo Opfer sexueller Gewalt geschützt werden können, und Zugang zu Diensten haben."



Vom 4. bis 25. März, beurteilte AI Bedingungen in vom Beben betroffenen Gebieten, besonders Menschenrechts-Missbräuche bei Frauen und Kindern. Sie berichteten Massenverlegungen, improvisierte Zeltlager auf "jedem Stück leeren Landes, öffentlich oder privat, und in jedem Raum, Quadrat und Fußballfeld." Sogar ein Golfplatz und zweitrangige Straßen wurden benutzt.



Innerhalb der Zeltlager existiert keine Sicherheit, außer einigen zerstreuten ad hoc Anstrengungen, was Frauen und Mädchen sehr verwundbar lässt, sowie auch Jeden in Bezug auf Diebstahl oder Überfall, der ihnen ihr Leben kosten könnte.



AI besuchte Zeltlager ohne Notfallunterschlupf, Essen, Hygiene, Wasser oder medizinischer Versorgung, bemerkend:

"Die Lebensbedingungen in diesen Zeltlagern sind entsetzlich, und die Mehrheit der Bewohner sind tief frustriert mit der haitianischen Behörde und internationalen Agenturen, die kein Interesse an ihren Bedingung zeigen.“

 
Die Einschätzung der ansässigen lateinamerikanischen Solidaritätskoalition (LASC) vor dem Beben



LASC (lasolidarity.org) ist ein Verband nationaler und örtlicher U.S.-basierter bodenständiger lateinamerikanischer und karibischer Solidaritätsgruppen (für) eine wirklich progressive Lateinamerika Solidaritätsbewegung.... als Unterstützung der Menschen von Lateinamerika, die sich für die Gerechtigkeit und eine bessere Zukunft für ihre Länder abmühen, frei von wirtschaftlichem, militärischem und kulturellem Imperialismus.



Von 28. Dezember 2009 bis 7. Januar 2010 (fünf Tage vor dem Beben) besuchte seine Delegation aus 11 Mitgliedern Haiti, um UNO Blaue Helm (MINUSTAH) Menschenrechts Missbräuche zu erforschen. als sie zurückgekommen war, veröffentlichte sie einen Bericht, betitelt "Haiti: Ein unterdrückter Staat", Die Höhepunkte des Berichts hier aufgeführt:



LASC traf sich mit über 70 Individuen und Organisationsvertretern in Port-au-Prince und zwei von seinen verarmtesten Nachbarschaften, Cite Soleil und Bel Air. Sie verbrachten auch zwei Tage in Jacmel, wo sie Entwicklungsprojekte besuchten.



Sie erhielten Zeugenaussagen für MINUSTAH Gewaltopfer, einschließlich Leute, deren Familienmitglieder ermordet wurden. Praktisch jeder:

forderte Aristides Rückkehr;

nannte MINUSTAH eine repressive, kriminelle Macht;

besagten internationale Hilfe hat die Armen nicht erreicht, ist aber stattdessen zu räuberischen NGOs umgeleitet worden, Gefängnisgebäuden, oder ist von verdorbenen Politikern gestohlen worden; und

geglaubte wirtschaftliche Entwicklung ist ausbeutend, stellt keinen zum Leben ausreichenden Lohn bereit, oder nutzt arme Haitianern produktiv aus.

Die Geschichte ist lang, schmerzhaft und vertraut. "Seit über 200 Jahren (und 300 davor), haben die USA, Frankreich und Westeuropa (aktiv) die Haitianer ausgeblutet und ausgebeutet und verhinderten, dass die Einzige aus einem Sklavenaufstand geborene Nation erfolgreich werden kann. Es ertrug

militärischen Invasionen,

wirtschaftliche Embargos,

Kanonenbootblockaden,

Gewerbehindernisse,

diplomatische Quarantänen,

subventionierte bewaffnete Subversionen,

U.S. eingesetzte schwarze Diktatoren, und schließlich,

zwei U.S.-unterstützte Coups gegen seinen einzigen beliebten Führer seit der Befreiung, zweimal demokratisch überwältigend gewählt, jetzt verbannt, und am Zurückkommen gehindert.

Immer wieder sagten Leute:



"Wir wollen dass Preval Präsident Aristide einen Pass schickt. Wenn Obama will, dass es passieren soll, wird es passieren, weil Preval seine Anordnungen von den mächtigen Nationen nimmt." Aristide stellt Hoffnung dar, schätzt gesellschaftliche Gerechtigkeit und wäre eine Inspiration für die bodenständige Mehrheit. Als er Präsident war, gab es mehr Arbeitsplätze, Gesundheitsfürsorge und Ausbildung für unsere Kinder." Nicht mehr seit 2004 oder Preval's Wahl 2006.



"Sie hören unsere Forderungen nach besserer Ausbildung, Gesundheitsfürsorge, besseren Straßen und einem Ende der Unterernährung, nicht. Wohin geht die internationale Hilfe? Wir sehen sie nicht. Preval ist schwach und verdorben. Wir wollen, dass er uns zuhört. Wir wollen die Rückkehr von Aristide, und Preval sollte sich verändern und Lavalas nicht ausschließen."



Preval war Komplize im 2004 Coup, der dann mit der von Washington installierten Zwischenzeit Latortue-Regierung alliiert wird, um Aristide Rückkehr zu verhindern nach einer mehr auf die Menschen ausgerichteten 1996 - 2001 ersten Regierungsperiode.



Nach dem Beben war er mitleiderregend, ungeschickt und gleichgültig gegenüber der Notlage seiner Völker - zum größten Teil unsichtbar, aus dem Blickfeld, schweigsam, und auf Nebenwegen wenn er am meisten gebraucht wurde. Der öffentliche Ärger ist fühlbar.



Für einen Haitianer ist er "der Teufel, und wir wollen ihn nicht mehr“. Seine Aussichten für eine dritte Periode ist wahrscheinlich Null, er sagte selbst in einem Radiointerview "Ich mache keine Politik, ok?" Ehemalige Oppositionsfigur, Evans Paul, klagte ihn an: "Er zeigt einfach seinen haitianischen Leute, dass er sie nicht führen kann."





MINUSTAH, das Problem, nicht die Lösung



Es wurde am 1. Juni 2004 für anfänglich sechs Monate erneuerbare Periode begründet, "Interaktion mit den haitianischen Behörden als Partner zu fördern ", unter dem folgenden Mandat operierend:



in Unterstützung der Übergangsregierung, eine sichere und stabile Umgebung sicherzustellen, innerhalb deren der verfassungsmäßige und politische Prozess in Haiti stattfinden kann;

um mit der Wiederherstellung und der Aufrechterhaltung von der Rechtsstaatlichkeit, öffentlicher Sicherheit und öffentlicher Reihenfolge zu assistieren....;

um Zivilisten vor nahe bevorstehender Drohung physischer Gewalt zu schützen; und

um Menschenrechte, insbesondere von Frauen und Kindern unter anderen Verantwortungen zu fördern und zu schützen."

Tatsächlich unterstützte zum dem ersten Mal in der UN-Geschichte eine Blauhelm Truppe ein Staatsstreich-Regime, das mit imperialen Mächten verbunden ist, verhinderte, dass ein demokratischer Führer zurückkommen kann und vollbrachte systematisch Menschenrechts-Missbräuche, einschließlich, Verfolgungen, Gewalt, Vergewaltigung und kaltblütiger Mord.



Haiti Liberte-Journalist Yves Pierre Louis sagte:

"Seit 2004 geschahen die einzigen Menschenrechts-Übertretungen durch die UNO. In Cite Soleil brechen sie in Häuser ein und töten Leute. Sie schossen in einen Studentenprotest. Bei Jeans Juste's Begräbnis, erschoss die UN einen Trauernden. Leute vom Central Plateau demonstrierten wegen Elektrizität und die UNO tötete zwei von ihnen. Sie begehen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch. Sie stehlen die Ziegen von Bauern.... sie schützt die Eliten durch das Terrorisieren der Bevölkerung."

Ein anderer Cite Soleil-Bewohner sagte

"Jetzt, da es keine Banditen gibt, sind die UNO die Banditen. Wenn sie dich durchsuchen und Schmuck finden, stehlen sie ihn. Sie zwingen Frauen, ihre Kleidung abzulegen, um sie zu demütigen."

Andere klagten UN-Kräfte der Schießerei auf einem Markt an; sie töteten und verwundeten Leuten dort, Nigeriansche Soldaten schlugen einen Mann so schwerwiegend, das er fast starb, und keine Untersuchungen wurden durchgeführt von diesen oder anderen Vorfällen, wenn sie gefordert wurden.



Der Fall des Menschenrechts Aktivisten Lovinsky Pierre-Antoine schockiert und wühlt auf. Nachdem er seine Senatskandidatur 2007 verkündete und an Sit-ins teilnahm, die UN-Menschenrechten Übertretungen denunzieren, war er ohne eine Spur verschwunden.



Lavalas Organisator Rene Civil sagte, dass

"Die Besatzung tötet und demütigt die Menschen. Zu jeglicher Zeit könnte es in einen Aufstand explodieren. MINUSTAH hat die Leute angestiftet, gewaltsam zu sein. Sie leben und essen gut, während wir hungrig sind, obdachlos, und ohne Schulen.... wären die UN-Pistolen nicht, hätte Haiti seine Freiheit schon."

 
Haitis kaputtes Rechtssystem



LASC erforschte vier Gebiete:



(1) Mangel an gesetzlicher Zuflucht



Opfer der MINUSTAH Gewalt werden unter Druck gesetzt, um Anklagen fallen zu lassen. Straßenverkäufer in Haitis zwanglosem Sektor berichten Angriffe, die sie finanziell ruinieren, die Polizei macht nichts, um einzugreifen oder zu ermitteln. Wenn Prozesse durchgeführt werden, benachteiligt das Gerichtssystem die Armen, auch dadurch dass man Treffpunkte an entfernten Orten vereinbart, um es dem Kläger schwierig und kostspielig zu machen.



(2) Gesetzliches Übergangsstadium



Obwohl das haitianische Gesetz innerhalb 48 Stunden nach Verhaftung die Anhörung des Häftlings verlangt, sind Verzögerungen von drei Monaten oder länger üblich, und Amnesty International zufolge, kommen weniger als 20% von vielen Tausenden von Häftlingen je zu einem Gerichtsverfahren und lassen so unschuldige Opfer jahrelang unter gruseliger Beengtheit schmachten.



(3) Gefängnisbedingungen



Unzumutbar, wegen Misshandlung, extremer Überfüllung, Häftlinge, die gezwungen werden in Schichten zu schlafen, unzulänglichem schlechtem Essen, unsicheres Wasser, schlechte Hygiene, wenig oder keine medizinische Versorgung, und keine wirklichen Anstrengungen das zu ändern.



(4) Aktivist Lovinsky Pierre-Antoine



Seine Berühmtheit war sein Verderben, LASC spekuliert, dass seine Entführer nicht beabsichtigen, ihn freizulassen. Vielleicht ist er tot, und Anstrengungen, die Wahrheit herauszufinden wurden blockiert.





Haitianische Wahlen



Die letzte am 19. April 2009 eine, die 12 offene Senatssitze füllte, war eine Heuchelei, nachdem Haitis Provisorischer Wahlrat (CEP) Fanmi Lavalas (FL) Bewerber aus verfahrenstechnischem Grund disqualifiziert hatte. Die Massenempörung zeigte sich in den Vorwahlen mit nur 5% brauchbaren Wählern, die sagten, dass sie teilnehmen würden.



Stellen Sie sich vor eine nationale Wahl abzuhalten, und praktisch niemand zeigt sich. Wegen klarer Wahlmanipulation drängten FL-Führer zu einen nationalen Boykott. Sie kamen dem nach und diskreditierten die Ergebnisse. LASC-Zeugnisse nannten es eine Fortsetzung des 2004 Coups, den Leuten keine Wahl zu geben außer handverlesenen Bewerbern, die sie nicht wollten.



Räuberische NGOs



Haiti wird aus gutem Grund "die Republik der NGOs" genannt, mit über 10,000 im Land, World Bank zufolge Schätzungen, weltweit die höchste Präsenz in allen Sektoren von Aktivität und Gesellschaft, viele mit ziemlich großen Budgets und sehr viele operieren für Gewinn.



LASC hörte immer wieder Klagen, dass sie "Systeme von Unterdrückung und Ausschluss verstärken, eher als die wirtschaftlichen und politischen Bedingungen zu verbessern, die zu Armut und Ungleichheit führen."



Gewöhnliche Kritiken waren, dass diese Hilfe selten für die Bedürfnisse der Leute da sind oder für volksnahe Aktivisten, die es am besten benutzen können. In Gemeinden wie Cite Soleil, bekommen die Bewohner nichts - keine Schulen, keine Krankenhäuser, nur Polizeiwachen. Organisationen wie

Save the Children,

Catholic Relief Services,

World Vision und

viele andere beuten Leute aus und behaupten ihnen zu dienen, besonders nachdem Katastrophen wie Kriege, Fluten, Hungersnot und Erdbeben.

Eine Bauerngruppe klagte, dass CARE International billigen Reis ins Land warf, das die örtliche Landwirtschaft zerstörte, und schließlich Haitis Fähigkeit, sich selbst zu ernähren. Internationale Hilfsagenturen leiten Geldmittel für hohe Gehälter um, wie auch für Luxusleben, andere Geschäftsunterfangen, und, Rene Civil zufolge, um gesellschaftliche Führer zu unterstützen, was wenig für arme Haitianer übrig lässt.



Nach dem Beben drängelten sich die NGOs um ihren Anteil der Spenden, über $700 Millionen und wachsend, eine Goldgrube reif für Plünderung, deshalb stellen sie sich für ihren Anteil an, mit reichlich mehr, was noch erwartet wird.



Die Wirtschaft



Haiti vor dem Beben war schwer abhängig von fremden Interessen, besonders amerikanischen, auf Kosten der Arbeiterrechte, eines fairen Lohnes, einer Arbeitsstelle bei Massenarbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung für die ärmste Nation der Hemisphäre, 80% seiner Bevölkerung so tief verarmt, dass Unterernährung wild wuchert.



Das Ergebnis ist eine verwundbare Bevölkerung, meist auf kleinen lebensunterhaltenden Landwirtschaften, Andere leicht ausgebeutet in korporativ gestarteten Ausbeutungsbetrieben, der Art von der Bush und Clinton noch mehr wollen, sowie wachsende Privatisierungen, Tourismusunterfangen, Hafenentwicklung, Freihandelszonen und unvorschriftsmäßige Freizeit, die eine Hölle für die Arbeiter schaffen. Neben unerwähnter Erschließung von Bodenschätzen, die einzig und allein Unternehmen nutzen, nicht Leuten.



Haitianische Oligarchen kontrollieren örtliche Landwirtschaft und Industrie. Billige Importe, Privatisierungen, schlechte Infrastruktur, Sklavenlöhne, zu wenige Arbeitsplätze und mit dem Management kooperierende Gewerkschaften die Leute ausbeuteten, denen sie ihre Rechte geraubt haben.



Bedingungen in Haitis Ausbeutungsbetrieben sind aufschlussreich. Sie sind unmenschliche Arbeitsplätze, wo Angestellte für Hungerlöhne arbeiten, wenig oder keine Zusatzleistungen, in unsicherer, ungünstiger, barscher und/oder gefährlicher Umgebung ohne die Möglichkeit, Entschädigungen zu erhalten.



In einem 1990s Bericht (immer noch relevant jetzt) erklärte der Nationale Arbeitsausschuss (NLC) die Dunkelheit:

"schädliche... U.S. korporative Gegenwart in Haiti: dass viele der Firmen die von Missbrauch und Ausbeutung haitianischer Arbeiter profitieren unter den größten und erfolgreichsten amerikanischen Firmen sind:

Disney,

Wal-Markt,

Kmart,

JC Penney,

Sears,

Hanes / Sara Lee und

Kellwood",

unter vielen Anderen.

NLC fragte, warum können Hersteller und Einzelhändler keinen Lohn bezahlen, der zum Leben reicht? Warum geben sie unabhängigen Menschenrechts-Überwachern keinen Zugang zu ihren Fabriken? Warum ziehen sie die meiste Arbeit aus Hungerlöhnen? Warum ist die Luft schwer mit Staub und Fusseln und ohne Belüftung? Warum sind Fabriken heiß, schwach beleuchtet und überfüllt? Warum haben Arbeiter traurige, müde Gesichter?



Warum werden sie gezwungen, sieben Tage pro Woche (ohne Überstundenbezahlung) zu arbeiten, um Firmenaufträge zeitlich einzuhalten? Warum müssen sie 70 Stunden pro Woche während der heißesten Jahreszeit arbeiten, unter erstickend heißen Bedingungen? Warum werden sie mehr wie Sklaven behandelt als wie Menschen? Warum wird nichts davon öffentlich berichtet, damit sich Verbraucher entscheiden können, ob oder ob nicht er diese Praktiken unterstützen will durch das Kaufen oder Boykottieren von Ausbeutungsbetriebs-Produkten?





Haitianer erklären MINUSTAH Gewalt



Ein ungenannter Mann sagte, dass ein Nachbarschaftsjunge verschwand. Viele wurden getötet. Jeden Tag wird geschossen. Leute können ihre täglichen Aktivitäten nicht in Sicherheit erledigen. Ihnen wird von MINUSTAH gedroht. Sie treten ins Gebiet ein, schießen in die Luft oder willkürlich auf Leute, das erschreckt jeden.



Azy Jean Delanio erwähnte einen Vorfall vom 8. August 2005. Er besuchte ein anderes Heim, als UN-Soldaten "anfingen zu schießen, und Leute wurden einfach verrückt überall, also wollte ich nicht einfach weglaufen, weil ich ihnen genau vor die Füße laufen könnte, und das wäre schlechter für mich." Draußen drückte ihn ein Soldat herunter und schoss ihn in den Hals. Seine Partnerin wollte ihn zu einem Krankenhaus schaffen. Zuerst konnte sie nicht, wurde geschlagen. Schließlich wurde er behandelt, bat einen Anwalt um Hilfe, aber nichts passierte. Seit dem Vorfall ist die Kugel immer noch in seinem Körper. Er kann nicht gehen, kann nicht für sich sorgen, oder kann sich keinen chirurgischen Eingriff leisten, das Problem zu korrigieren. Er ist wie viele andere, die ungerecht von einem brutalen Besatzer behandelt werden.



Bernard Maudler besprach einen Vorfall vom 22. Juni 2009 der UN-Kräfte einschloss. Sie schossen ihm in die Beine und die Füße. Er kann immer noch nicht seine Zehe bewegen. Er hat Eisen in seinem Bein, um den Knochen zu reparieren. Er braucht medizinische Hilfe um es zu entfernen, weil es schmerzhaft ist. Aber es ist zu nah an seinem Rückgrat für Ärzte Ohne Grenzen. Sie haben nicht die richtige Ausrüstung. Eine Kugel trat in seinen Magen ein, was ihm Krämpfe bereitete.



Jean-Baptist Ristil erzählt einen Vorfall vom 6. Juli 2005. Er schlief, hörte Schießerei, und ging nach draußen zum nachschauen. Jordanische und brasilianische Soldaten waren auf der Straße. Sie hatten Panzer, einen MPV und einen Hubschrauber oben. Er hörte Schreie. Sie schossen überall. Er sah einen Mann niedergeschlagen. Sein Mund war gelähmt. Andere wurden getroffen. Tote Körper waren auf der Straße.



"Am gleichen Tag wurde ein älterer Mann erschossen und bevor sie ihn töteten, (UN-Soldaten) legten sie Ziegenknödel auf ein Brot und sagten ihm es zu essen, und dann töteten sie ihn." Es war ein Vergeltungsmaßnahmenüberfall. MINUSTAH beschuldigte später Banden für den Vorfall.



Marie Therese Gazie erzählt von einem Vorfall am 6. Juli 2005 von 3 Uhr morgens bis 12:30. Banden hatten damit nichts zu tun. Eine "Kanonenkugel" traf die Seite ihres Hauses und zerschlug es. Ihr Ehemann wurde dabei getötet. Sie ist jetzt eine einzelne Mutter mit drei Kindern. Sie kann es sich nicht leisten, sie zur Schule zu schicken, die Miete zu zahlen, oder sie richtig zu ernähren.



Lenene Morice beschrieb einen Vorfall vom 22. Dezember 2006. Es gab viel Schießerei in der Nachbarschaft. Jeder schrie. Sie war alleine, ging nach draußen, und wurde in den Magen geschossen. Mit Hilfe wurde sie zum Krankenhaus gebracht, hatte Schmerzen, verbrachte dort einen Monat, konnte kein Essen runter bekommen, und dachte, dass sie nicht überleben würde. Ihr wurde gesagt, wenn sie wieder schwanger würde, würde sie sterben wegen der Lage der Kugel.



Edline Pierre Louis erzählte einen Vorfall vom 6. Juli 2006. Sie schlief als sie von einer Kugel in ihrem Magen getroffen wurde. Zu der Zeit war sie sieben Monate schwanger. Das Baby kam vorzeitig, aber starb. Sie war die Einzige Verletzte. Ihre anderen Kinder schrien, aber wurden nicht getroffen.



Pierre Jean Bernard erzählt einen Vorfall vom 6. Juli 2005, als MINUSTAH schoss und seinen Bruder tötete. Er war kein Bandit, hatte keine Pistole, besaß nie eine. Er war ein häuslicher Arbeiter, spielte Kasino in den Straßen, aber wurde nicht in Banden verwickelt. Soldaten behaupteten, dass sie Banditen suchten, aber schadeten nur Zivilisten die ihren friedlichen Aktivitäten nachgingen. Sein Bruder hatte vier Kinder. Sie können nicht zur Schule gehen und es fehlt das Grundlegende für ihr tägliches Leben. Sie sind Opfer wie ihr Vater.



Lumane Etienne berichtet ein Ereignis vom 7. Juni 2007. Zwei ihrer Kinder gingen einen Cousin besuchen, wurden auf der Straße erschossen und wurden getötet. Fünf andere überleben, aber das Leben ist sehr schwierig für sie mit all dem was in Haiti geschieht.



Cine Mirlande sprach von zwei Vorfällen, am 5. Oktober und 15. Okt 2008. Am 5. Oktober töteten UN-Soldaten ihren Vater. Dann am 15. Oktober töteten sie ihren acht Jahre alten Sohn unterwegs zur Schule. Der Vorwand war wieder, dass sie Banditen suchten.

Die oben erwähnten Vorfälle beschreiben das tägliche Leben für arme Haitianer, besonders in den verarmtesten Gebieten. U.S. und MINUSTAH Truppen tragen die Verantwortung, zusammen mit repressiver haitianischer Polizei so brutal wie UN-paramilitärische Truppen. Von einem Tag zum nächsten sind Haitianer nicht sicher, dass sie überleben werden, jetzt mehr als je nach dem Beben.



Stephen Lendman wohnt in Chicago und kann bei lendmanstephen@sbcglobal.net erreicht werden. Besuchen Sie auch seinen blog bei http://www.sjlendman.blogspot.com



 
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