Himbeere
Sehr aktives Mitglied
Später bin ich dann bei echten Hunden gelandet. 'Nen echten Bären habe ich mir allerdings geschenkt...![]()
Gut für die Hunde...!
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Später bin ich dann bei echten Hunden gelandet. 'Nen echten Bären habe ich mir allerdings geschenkt...![]()
Das war bei mir auch so. Ich wurde damals seitens der Erwachsenen mit Plüschis überhäuft. Ich habe denen dann Namen gegeben. Bis ich Läuse aus der Schule mitbrachte, danach hatte ich wieder viel Platz.Klar. Ich hatte eine ganze Horde, die auf mich aufgepasst hat - ich selbst hatte kaum noch Platz im Bett....
Ich konnte nicht schlafen, wenn ich zuvor nicht allen Kindern auf der Welt ein gutes Leben gewünscht hatte. Lustiger Weise bezog ich mich dabei nie auf die Erwachsenen. Vielleicht, weil ich glaubte, die sind schon groß und können gut auf sich selbst aufpassen.
Mit Gott und Beten habe ich das von mir auch auch eine kurze Zeit versucht, das brachte mir aber rein gar nix.
LG
Any
Ich vermute mal,
Da liegt der Haken in deiner Interpretation. Nie daran gedacht, dass man auch Schlechtes bitten kann?
Das Problem ist die Fixierung der Mitgliedschaft durch die Taufe.
Eine praktikable Lösung wäre eine Firmung mit 16 - durch die man in die Religionsgemeinschaft offiziell aufgenommen wird.
Eine persönliche Erfahrung aus meiner Jugendzeit: Wir Kinder mußten mit Vater jeden Samstag den Rosenkranz beten. Das Wichtigste war aufzupassen wo wir sind, er hörte bewußt öfter auf und ließ ein Kind weiter beten.
Wußte es nicht weiter, bekam es Schläge.
Schulerlebnis: Kam der Herr Pfarrer, wurde zuerst der Vaterunser gebetet. Mein Tischkollege stellte sich dabei einmal hinter mich und erzählte mir einen Witz. Ich kam ins Kichern.
Ohne zu fragen warum ich lachen mußte, legte mich der Pfarrer übers Knie und versolte meinen Hintern mit dem Stab. Danach kam ein Bericht in mein Religionsheft mit der Aufforderung der Unterschrift des Vaters. Somit hatten die Schläge zu Hause seine Fortsetzung.
Natürlich waren auch meine Eltern tief gläubig. Heute würde ich sagen- sie waren das Opfer einer Religionsdikdatur.
Als ich von zu Hause weg kam, war es für mich eine Befreiung.
Bougenvailla schrieb:Du bestätigst hier doch genau was ich vom ersten Post an sage: Nicht die Kirche hat Einfluss auf die Kinder, (egal ob getauft oder nicht) sondern einzig und allein die Eltern.
Das stimmt nicht so ganz. Spätestens mit Schuleintritt (weiss nicht mehr, ob's im Kindergarten auch Kreuze an der Wand gibt) wird das Kind täglich mehrere Stunden mit dem Kreuz an der Wand konfrontiert. Zusätzlich gibt es natürlich auch Religionsunterricht, so lange die Schulzeit dauert. Das wären so ca. mindestens 8 Jahre.
Das macht was mit Kindern, da bleibt natürlich was "hängen", ist ja auch beabsichtigt. Wollen Eltern das nicht, müssen sie ihre Kinder abmelden. Ansonsten... "mitgehangen, mitgefangen".
Das stimmt nicht so ganz. Spätestens mit Schuleintritt (weiss nicht mehr, ob's im Kindergarten auch Kreuze an der Wand gibt) wird das Kind täglich mehrere Stunden mit dem Kreuz an der Wand konfrontiert. Zusätzlich gibt es natürlich auch Religionsunterricht, so lange die Schulzeit dauert. Das wären so ca. mindestens 8 Jahre.
Das macht was mit Kindern, da bleibt natürlich was "hängen", ist ja auch beabsichtigt. Wollen Eltern das nicht, müssen sie ihre Kinder abmelden. Ansonsten... "mitgehangen, mitgefangen".