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Ich verstehe die Frage überhaupt nicht.Hallo @FreeStar,
muss ich jetzt damit dieses Tun sanktionieren?
Dieses Heldentum hatten wir doch auch schon
und wohin hat das letztlich geführt?
Merlin
Ich verstehe die Frage überhaupt nicht.

Ja gut. das wissen wir ja nun auch schon alles.
Putin träumt ja auch immer von einer zaristischen Zeit. So vergisst er auch gerne die restliche Geschichte Russlands! Dort hatte man auch schon gerne andere Völker mit Gewalt einverleibt. Russland ist nicht die Ukraine, die Krim, Sibirien und auch nicht die Sowjetunion oder das Zarenreich.
Ich weiß jetzt auch nicht, warum sich Putin einerseits an die Kirche anlehnt und anderseits Leid und Elend ausstreut.
Er lässt sich auch gerne als den Messias und Jesus Russlands vergleichen. Wenn schon, dann vermisse ich das Gebot der Nächstenliebe:
Markus 12
[31] Und das andere ist ihm gleich:
„Du sollst deinen Nächsten lieben,
wie dich selbst.“
Es ist kein anderes größer denn dieses.
So vermisse ich dieses Gebot auch bei dem anderen selbsternannten Messias.
Merlin
.
Telegram ist für die russische Armee seit 2022 eines der wichtigsten Tools überhaupt – oft wichtiger als die eigenen militärischen Funk- und Kommandosysteme. Konkret so:
- Taktische Echtzeit-Koordination auf dem Gefechtsfeld
- Drohnen-Bediener, Artillerie-Spotter, Sturmtrupps und Kommandeure teilen Koordinaten, Zielbilder und Live-Videos über private oder semi-öffentliche Kanäle.
- Viele Einheiten haben eigene Telegram-Gruppen statt (oder zusätzlich zu) verschlüsselter Militärfunkgeräte – weil Telegram einfach, mobil und (bis heute) zuverlässig ist.
- Nach dem Starlink-Verlust (Musk hat russische Terminals seit Anfang 2026 massiv gedrosselt) wurde Telegram noch wichtiger für schnelle Bild-/Videokommunikation.
- Militär-Blogger und „digitale Kommandeure“
Die bekanntesten pro-russischen Kanäle (Rybar, Dva Majora, Military Chronicle, Solovyov Live, LostArmour, Archangel Spetsnaza usw.) haben zusammen mehrere Millionen Abonnenten.
Sie veröffentlichen:
- Drohnen-Aufnahmen von Angriffen (oft schneller als das Verteidigungsministerium)
- Lagekarten, Verlustmeldungen (manchmal ehrlicher als offizielle Angaben)
- Spendenaufrufe für Drohnen, Nachtsichtgeräte, Medikamente
- Kritik an der eigenen Führung (was erstaunlich offen geht)
- Rekrutierung, Spenden und Logistik
- Freiwilligen-Einheiten und „Wagner-Nachfolger“ rekrutieren fast ausschließlich über Telegram.
- Private Spendenkampagnen („Z für die Jungs“) laufen fast nur dort – oft mit direkter Bankverbindung oder Krypto.
- Propaganda & Informationskrieg
- Schnelle Verbreitung von Drohnen-Videos, „Beweisen“ für ukrainische Verluste, Fake-News.
- Auch ukrainische Kanäle und OSINT-Gruppen nutzen Telegram massiv – das ist das große Paradox: Beide Seiten sind extrem abhängig davon.
Quelle: grokWarum jetzt die Drosselung und welche Folgen für den Krieg?Viele russische Militär-Blogger und sogar pro-Kriegs-Kommentatoren warnen seit heute laut:
„Wenn Telegram langsam wird oder wegfällt, trifft das die eigenen Truppen härter als die Ukrainer – weil wir es für Koordination, Drohnen und schnelle Befehle brauchen.“
Genau das passiert jetzt parallel zum Starlink-Verlust: Russische Einheiten verlieren zwei ihrer wichtigsten „asymmetrischen“ Kommunikationsmittel fast gleichzeitig. Das könnte zu mehr Verzögerungen bei Drohnenangriffen, schlechterer Lageaufklärung und mehr Abhängigkeit von (störanfälligen) Funkgeräten führen.
Kurz: Telegram war für die Russen im Ukraine-Krieg das de-facto-Kommandonetzwerk der kleinen Einheiten.
Die aktuelle Drosselung ist daher nicht nur innenpolitisch („Souveränes Internet“ + Push für Max), sondern könnte tatsächlich operative Konsequenzen haben.