Der Ukraine wird von vielen Ländern geholfen, obwohl sie nicht in der NATO ist.
Sie steht also gar nicht so alleine und ausgeliefert da, trotz Nichtmitgliedschaft.
Ja, noch. Aber wie weit sind die unterstützenden Länder bereit mit ihrer Unterstützung zu gehen? Wie lange sind sie nich bereit dazu? Und werfen sie such bei eventuellen zukünftigen Angriffen bereit dazu sein? Mit einer NATO-Mitgliedschaft wären diese Fragen stärker zu Gunsten der Ukrainf beantwortet.
Und daß sie in die NATO aufgenommen wird, ist doch eh unwahrscheinlich, nicht?
Im aktuellen Kriegszustand wird sie sicher nicht aufgenommen werden.
Wie es später aussieht, hängt u.a. von der Wirtschaftskraft ab btw. wie weit sie bereit und fähig ist, dann auch Etat in Verteidigung und auch gemeinsame NATO-Projekte zu investieren.
Mit einer späteren NATO-Mitgliedschaft würde die Hemmschwelle Russlands nochmal erneut anzugreifen deutlich höher werden, und einem Versprechen Putins bzw. Russlands ist da nicht zu trauen, wie sich gezeigt hat.
Man bedenke beispielsweise, dass es bereits ein Versprechen Russlands gab, die Ukraine niemals anzugreifen, als Grgenleistung dafür, dass die Ukraine nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion alle Kernwaffen auf eigenem Grund an Russland übergeben haben.
Aktuell wird die Ukraine gerade mal so stark unterstützt, dass sie den Status Quo halten kann. Das ist zwar schon viel, aber nicht genug um die russische Armee aus dem Land zu drängen und den Krieg do zu beenden. Und es ist fraglich, wie lange bzw. ob auch bei zukünftigen möglichen Angriffen die anderen Länder zu einer solchen Unterstützung bereit sein werden.
Insofern hat die Ukraine ein Verteidigungsbündnis - also die NATO-Mitgliedschsgt - eigentlich bitter nötig, wenn sie effektiv und nachhaltig Russland in seine Schranken weisen will.