Russland greift Ukraine an

Werbung:

Es ist leider wirklich unberechenbar, was Trump macht.
 

Ich zitiere:
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat verärgert auf die Wahlempfehlung des russischen Außenministers Sergej Lawrow reagiert. "Lawrow hat offenbar nicht mitbekommen, dass wir den russischen Krieg gegen die Ukraine scharf verurteilen", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Lawrow hatte mit Blick auf die Bundestagswahl das BSW und die AfD gelobt.

Kein Wunder. Unterm Strich sagt das BSW nämlich sinngemäß: "Wir finden den Angriff blöd, aber wir sollten Russland geben, was es will." Die Verurteilung ist nur eine Art Alibi.

Ich zitiere weiter:
Im Gespräch mit den Funke-Zeitungen pochte Wagenknecht auf ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine. "Wir sollten Russland anbieten, die Waffenlieferungen sofort zu stoppen, wenn Russland einem Waffenstillstand an der jetzigen Frontlinie und dem Beginn von Friedensverhandlungen zustimmt"

Wenigstens nennt sie jetzt mal eine Bedingung und fordert nicht nur den Stop der militärischen Unterstützung. Wie sie aber selbst vorgehen wollen würde, wenn Russland dem nicht zustimmt oder dann die Waffenruhe bricht, nennt sie dabei aber nicht.

Und noch ein Zitat:
Wagenknecht warnte außerdem davor, deutsche Soldaten zur Absicherung einer Friedenslösung in die Ukraine zu schicken. "Die Ukraine braucht Sicherheitsgarantien, aber die müssen von neutralen Mächten gewährleistet werden", sagte sie. "Deutsche Soldaten sollten ganz sicher nicht an der ukrainisch-russischen Grenze stehen." Als neutrale Mächte nannte Wagenknecht Brasilien, China, Indien und die Türkei.

In diesem einen Punkt hat Frau Wagenknecht Recht: Die Ukraine braucht wirklich Sicherheitsgarantien. Die von ihr genannten Mächte würde ich allerdings definitiv NICHT als neutral einstufen. Und damit würde sie auch wieder nur die Ukraine an Russland ausliefern. Und da wundert sie sich, dass Lawrow sie lobt...?
 
Werbung:
Zurück
Oben