Russland greift Ukraine an

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Da fehlen einem echt nur noch die Worte ….

„Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine legt Volkswagen seine Geschäftstätigkeit in Russland auf Eis - neben den westlichen Sanktionen ein herber Schlag für die russische Autoindustrie. Hilfe soll laut einem Bericht des "Spiegel" ausgerechnet von einem Mitglied des Aufsichtsrats des VW-Großaktionärs Porsche SE gekommen sein.
Der österreichische Unternehmer Siegfried Wolf soll dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Januar in einem Brief Hilfe beim Wiederaufbau der russischen Autoindustrie angeboten haben.

In dem Schreiben schlägt Wolf Putin vor, "die legendäre russische Wolga-Marke" wiederzubeleben. Für das Comeback wollte der Österreicher die Fabrikanlagen und das Know-how des VW-Konzerns nutzen. Nach Beginn des Krieges hatte VW die Produktion im eigenen Werk in Kaluga stillgelegt hat und war aus einer Fertigungspartnerschaft mit dem russischen Autobauer GAZ in Nischni Nowgorod ausgestiegen.“

[…]

„Die Porsche SE sagte zur Personalie Siegfried Wolf und dessen Russland-Initiative lediglich: "Von dem von Ihnen erwähnten Brief von Herrn Wolf hat und hatte die Porsche SE keine Kenntnis." Die Frage (des SPIEGEL), ob die VW-Mutter nach wie vor Vertrauen in ihren Aufsichtsrat Wolf habe, beantwortete die Porsche SE nicht.“

 
Die Zusammenarbeit mit Faschisten hat Tradition bei VW. Deshalb finde ich es nicht so bemerkenswert. Schon in den 30ern hat VW ohne Ende an Hitler geliefert und zwar nicht nur Autos.
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Doch bevor es soweit war, mussten im Volkswagenwerk mehr als 20.000 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten, viele von ihnen starben qualvoll. Statt der versprochenen Automobile für die Massen wurden militärische Kübelwagen hergestellt. Denn am massenhaft produzierbaren "Volkswagen" begeisterte Hitler vor allem die Tatsache, dass er sich problemlos von einem zivilen zu einem militärischen Fahrzeug umbauen ließ. Mehr als 60.000 Exemplare lieferte VW für den deutschen Vernichtungskrieg an Wehrmacht und SS, zudem Kampfflugzeuge, Minen und Flugbomben. Dafür durfte sich das VW-Werk "Kriegsmusterbetrieb" nennen, wurde außerdem mit dem Ehrentitel "Nationalsozialistischer Musterbetrieb" gekürt.


 
Verzeihung mein Herr,
ist das der Sonderzug nach Moskau?

Wir woll´n zum Demonstrieren dorthin,
und nu flott in die Wagen schnell rin.

Lautstark wollen wir dann für den Frieden demonstrieren,
dieses wird Herrn Putin garantiert auch interessieren,
und die kleinen Söldner, und die kleinen Söldner,
drehen sich um und kehren wieder gerne nach Haus.

:escape:
 
Mit einem Putin, Xi, Assad und wie die Jungs alle heißen, gibt es keinen Frieden, weil sie des Friedens von Grund auf unfähig, und weil dieses Wort in ihrem Munde nur eine schmutzige, krankhafte Lüge ist.


Beinahe lustig finde ich da solche Fahnen mit der Aufschrift: "Ami go home". Der Mythos des Stellvertreterkrieges, wobei auch hier die Anhänger dieser Erzählung nicht konkreter werden, welche Zugeständnisse die USA an Russland machen sollte, damit Russland nicht mehr auf die Ukraine schießt. Was stellen sie sich vor? Sowas wie: "Wir versprechen, dass wir nie wieder freundschaftliche Bande mit der Ukraine andeuten werden und auch jegliche Annäherungen von Seiten der Ukraine an den Westen unterbinden werden, weil wir einsehen, dass Euch das ganz übel provoziert, wenn die Ukraine mit wem anderen Freund sein will als mit Euch."

In einem westlich orientierten Staat kann man jedenfalls ohne größere Probleme Fahnen mit der Aufschrift "Ami go home" schwenken, und das schlimmste, was diese Person zu befürchten hat, ist Hohn und Spott von Leuten wie mir. Wenn sie demgegenüber in eher pro-russischen Ländern Fanhnen der Aufschrifft: "Russe go home" schwenken würden, hätten sie noch ganz andere und schwerwiegendere Probleme deswegen zu tragen. Insofern lebe ich tatsächlich nach wie vor lieber in einer Einflusssphäre der USA als Russlands.

Und nach wie vor frage ich mich bei den Teilnehmern der Demo: Wie stellen sie sich das konkret vor? Was glauben diese Menschen, was passieren wird, wenn die militärische Unterstützung der Ukraine aufhört?
 
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Verzeihung mein Herr,
ist das der Sonderzug nach Moskau?

Wir woll´n zum Demonstrieren dorthin,
und nu flott in die Wagen schnell rin.

Lautstark wollen wir dann für den Frieden demonstrieren,
dieses wird Herrn Putin garantiert auch interessieren,
und die kleinen Söldner, und die kleinen Söldner,
drehen sich um und kehren wieder gerne nach Haus.

:escape:

Für manchen viel Geld und wer in der Lage ist, sein Gewissen am Garderobenhaken zurückzulassen, wird sich das schon überlegen, zumal es ja auch noch Erfolgsprämien oben drauf gibt.
 
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