"Rechtes Gedankengut nimmt zu"

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Mir gefällt gut, was Du schreibst (wenn ich Dich richtig verstehe!).
Linsradikal und rechtsradikal sind sich ja sehr ähnlich, da gibt es kaum einen Unterschied, finde ich.

Ich versuche Dich jetzt mal zu verstehen und du sagst mir bitte, ob das klappt:
"Links" ist für Dich, wenn das Grundgesetzt und die Menschenrechte eingehalten werden. Stimmt das?
Daraus schliesse ich, dass Du der Meinung bist, das geschieht im Augenblick nicht - woraus ich wiederum schliesse, dass Du vorherrschend rechte Tendenzen beobachtest oder vermutest. Verstehe ich Dich richtig?

Was aber ist jetzt mit der Mitte?
Wo verortest Du die? Die sollte ja zwischen rechts und links sein?


So etwa stimmen deine Vermutungen. Antifasismus ist links, daran lässt sich nichts rütteln. Denkst du ein Shoa-Überlebender kann etwas anderes als ein Antfaschist und eher linksstehend sein? Links sehe ich sicherlich nicht als Schimpfwort, und es hat nicht unbeding mit Marx zu tun. Marx hat für uns heute nicht die gleiche Bedeutung wie damals als er gegelbet hat, die Welt hat sich verändert...

Shimon
 
So etwa stimmen deine Vermutungen. Antifasismus ist links, daran lässt sich nichts rütteln. Denkst du ein Shoa-Überlebender kann etwas anderes als ein Antfaschist und eher linksstehend sein? Links sehe ich sicherlich nicht als Schimpfwort, und es hat nicht unbeding mit Marx zu tun. Marx hat für uns heute nicht die gleiche Bedeutung wie damals als er gegelbet hat, die Welt hat sich verändert...

Shimon

Naja, er kann auch denken, dass die Juden wegen der Verfolgung in Zukunft ein eigenes Land brauchen, nur für das eigene Volk. Und das ist dann quasi rechtsstehend.

Ansonsten nein, ich sehe das auch nicht als Schimpfwort, bzw. ich halte selber viel von Marx, allerdings hast du da recht, dass die Welt nicht mehr vergleichbar ist mit der im 19. Jahrhundert.
 
So etwa stimmen deine Vermutungen. Antifasismus ist links, daran lässt sich nichts rütteln. Denkst du ein Shoa-Überlebender kann etwas anderes als ein Antfaschist und eher linksstehend sein? Links sehe ich sicherlich nicht als Schimpfwort, und es hat nicht unbeding mit Marx zu tun. Marx hat für uns heute nicht die gleiche Bedeutung wie damals als er gegelbet hat, die Welt hat sich verändert...

Shimon

Ich stimme Dir zu, möchte aber zu bedenken geben, dass links, sobald es radikal wird, dem rechten Denken doch ähnelt. Radikalität wo auch immer, hat m. E. grindelgend dieselben "Mechanismen".
Demokratie ist allerdings ein gutes Stichwort - wobei wir m. E. zur Zeit eine "Schein"demokratie haben und die Demokratie sich auch tiefgreifend verändern muss, um der Schnelligkeit des digitalen Zeitalters gewachsen zu sein.......
 
(im übrigen, es gibt rechte parteien die die demokatie nicht abschaffen wollen, sonder eher zu einer direkten tendieren
Ja, denn sind rechte Parteien erst mal an der Macht, und haben die Medien so weit unter ihre Kontrolle gebracht, dass sie die öffentliche Meinung entscheidend beeinflussen können, sind Volksabstimmungen ein gutes Mittel, um an Parlament und Verfassung vorbei zu regieren und auf den Rechten der Minderheit herumzutrampeln.
 
Ja, denn sind rechte Parteien erst mal an der Macht, und haben die Medien so weit unter ihre Kontrolle gebracht, dass sie die öffentliche Meinung entscheidend beeinflussen können, sind Volksabstimmungen ein gutes Mittel, um an Parlament und Verfassung vorbei zu regieren und auf den Rechten der Minderheit herumzutrampeln.
Bin aber nicht sicher, ob das "rechts" oder generelle aktuelle Vorgehensweise ist.....
 
Ich glaube, dass der Journalismus vorherrschenden politischen Mainungen (Parteienlandschaft) schon angepasst hat.....

deswegen sollte ma sich alle richtungen anhören um für sich auf den eigenen nenner zu kommen,
und nicht nur einm einfach glauben,
das ist der Nachteil des freien internets.
 
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Naja, er kann auch denken, dass die Juden wegen der Verfolgung in Zukunft ein eigenes Land brauchen, nur für das eigene Volk. Und das ist dann quasi rechtsstehend.

Ansonsten nein, ich sehe das auch nicht als Schimpfwort, bzw. ich halte selber viel von Marx, allerdings hast du da recht, dass die Welt nicht mehr vergleichbar ist mit der im 19. Jahrhundert.


Die Idee von Theodor Herzel war tatsächlich das wachsende Antisemitismus in Russland und Polen. Damals, als Theodor Herzel gelebt hat, waren die Juden in Deutschland und Österreich weitgehend assimiliert und spielte auch eine nicht unbdeutende Rolle in der Wirtschaft. Auch in Ungarn waren die Juden von Budapest, assimieliert. Das betraf schon viel weniger die Juden, die in Provinz gelebt haben in Ungarn...

Shimon
 
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