Metalheart
Neues Mitglied
Hallo,
seit Tagen hadere ich hier, was das Leben doch für manche Menschen für Prüfungen mit sich bringt. Vielleicht dazu die ganze Geschichte.
Ein paar Dörfer weiter von hier lebt eine Frau mit inzwischen knapp 70 Jahren. Ihr Leben war alles andere als schön. In den Kriegsjahren musste sie flüchten. Kam dann hier in unsere Breitengrade als Flüchtlingskind ohne Hab und Gut.
Natürlich wurde sie hier von einer Familie aufgenommen.
In jungen Jahren dann, heiratete sie ihren Mann. Dieser lies ein ein Leben lang spüren, dass sie eigentlich froh sein musste, dass er sie, die arme Kirchenmaus, zur Frau genommen hatte. Sie bekamen 3 Kinder. 2 Söhne und eine Tochter. Trotz Haushalt und Kinder ging besagte Frau arbeiten. Sie schuftete quasi ihr Leben lang und tut es immer noch. Als sie endlich das Rentenalter erreicht hatte, wurde ihr Mann zum Pflegefall. Aufopfernd kümmert sie sich um ihn, und wahrlich er ist ihr auch heute nicht dankbar dafür. Egal wer sie um Hilfe bittet, sie ist immer da und ohne mit der Wimper zu zucken hilft sie den Menschen.
Heute muss sie ihre Tochter zu Grabe tragen, die den Kampf gegen den Krebs verloren hat. Wer selber Kinder hat, kann in etwa nachvollziehen welch schwerer Gang das für eine Mutter sein muss.
Nun frage ich mich......warum ist das Schicksal dieser Frau so hart? Was hat sie verbrochen, die, die ein Leben lang immer nur ihr bestes gab? Die ein Leben lang ihre Hilfe an anderen in den Vordergrund gestellt hat? Niemals dachte sie nur an sich. Nahm die Gehässigkeiten ihres Mannes hin und war ihm wirklich zutiefst dankbar, dass er sie geheiratet hatte. Wo ist da der Sinn?
Danke euch fürs lesen. Ich musste das einfach mal loswerden, es beschäftigt mich seit ich vom Tod der Tochter erfahren habe.
LG
Metalheart
seit Tagen hadere ich hier, was das Leben doch für manche Menschen für Prüfungen mit sich bringt. Vielleicht dazu die ganze Geschichte.
Ein paar Dörfer weiter von hier lebt eine Frau mit inzwischen knapp 70 Jahren. Ihr Leben war alles andere als schön. In den Kriegsjahren musste sie flüchten. Kam dann hier in unsere Breitengrade als Flüchtlingskind ohne Hab und Gut.
Natürlich wurde sie hier von einer Familie aufgenommen.
In jungen Jahren dann, heiratete sie ihren Mann. Dieser lies ein ein Leben lang spüren, dass sie eigentlich froh sein musste, dass er sie, die arme Kirchenmaus, zur Frau genommen hatte. Sie bekamen 3 Kinder. 2 Söhne und eine Tochter. Trotz Haushalt und Kinder ging besagte Frau arbeiten. Sie schuftete quasi ihr Leben lang und tut es immer noch. Als sie endlich das Rentenalter erreicht hatte, wurde ihr Mann zum Pflegefall. Aufopfernd kümmert sie sich um ihn, und wahrlich er ist ihr auch heute nicht dankbar dafür. Egal wer sie um Hilfe bittet, sie ist immer da und ohne mit der Wimper zu zucken hilft sie den Menschen.
Heute muss sie ihre Tochter zu Grabe tragen, die den Kampf gegen den Krebs verloren hat. Wer selber Kinder hat, kann in etwa nachvollziehen welch schwerer Gang das für eine Mutter sein muss.
Nun frage ich mich......warum ist das Schicksal dieser Frau so hart? Was hat sie verbrochen, die, die ein Leben lang immer nur ihr bestes gab? Die ein Leben lang ihre Hilfe an anderen in den Vordergrund gestellt hat? Niemals dachte sie nur an sich. Nahm die Gehässigkeiten ihres Mannes hin und war ihm wirklich zutiefst dankbar, dass er sie geheiratet hatte. Wo ist da der Sinn?
Danke euch fürs lesen. Ich musste das einfach mal loswerden, es beschäftigt mich seit ich vom Tod der Tochter erfahren habe.
LG
Metalheart

