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Pluto Quadrat Pluto Transit

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von ElaFie, 31. Oktober 2020.

  1. ElaFie

    ElaFie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2019
    Beiträge:
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    Hallo ihr Lieben,

    melde mich mal wieder.
    Ich gehe ja nun schon einige Zeit durch den Pluto Quadrat Pluto transit (Pluto in 4, Herrscher Haus 5).

    Es ist einerseits hammerhart und heftig, weil alte Zustände hochkommen, die ich längst nicht mehr im Bewusstsein hatte.

    Andererseits ist genau DAS wohl das grosse Geschenk dieses Transits, nämlich dass sich das Bewusstsein unwahrscheinlich vertieft und gleichzeitig erweitert.

    Die größten Einsichten habe ich in Bezug auf die Frühe Bindung zu meiner Mutter und deren Auswirkungen auf meine heutigen Partnerschaften. Alte Traumasymptome (und dass ich ein Entwicklungstrauma habe würde mir nun auch klarer als vorher) tauchen wieder auf, bzw waren sie zuvor auch da aber eben nicht ins Bewusste gehoben. Schlaflosigkeit, Dissoziation, Panik etc. Dieser Transit rangiert- auch wenn einige das hier meinten, so gut wie garnixht meinen Vater. Es geht um die Mutter und die Bindung zu ihr, und genau diese ist der Grund (wurde mir nun auch klar) dass meine Beziehungen immer nach dem gleichen Muster abliefen.

    Mir wurde unglaublich vieles klar. Dennoch bedeutet Bewusstsein nicht gleich die Lösung des Problems, auch Wenn's schön wär.

    Was ich bestätigen kann, ist der vielseits zitierte "dunkle Tunnel" durch den man bei Plutotransiten geht. Man weiss nicht, wie es ausgeht und es fühlt sich endlos an. In meinem Fall wird der plutotransit ja quasi abgelöst durch Saturn über den DC und dann nähert sich auch der Pluto bald dem DC. Wird wohl noch einige Jahre dauern, bis der Prozess, der mit Pluto quadrat Pluto begonnen hat, sich wieder legt und alles integriert ist.

    Positives Denken oder andere Manipulationen des Denkens bringen mich überhaupt nicht weiter. Das ist jetzt auch nochmal ganz deutlich geworden. Der Körper mit der ganzen akuten Symptomatik reagiert darauf nicht. Bzw bindet dieser innere Zustand derart viel Lebenskraft, dass ich mich entschieden habe, einen Therapeuten aufzusuchen, der körperoroentiert arbeitet und spezialisiert ist auf Trauma. Ich war bei ihm mal vor 4 Jahren einige Male, aber da war das alles noch nicht so deutlich und bewusst wie jetzt.

    Meine alte Taktik, die ich 20 Jahre "erfolgreich" angewendet habe, nämlich einfach den alten Partner ersetzen, funktioniert nicht mehr. Ich komme also nicht aus.

    Ich habe tief drinnen die Ahnung, dass Pluto eine Wende für mich bedeuten wird, eine Befreiung vom Erbe meiner Mutter.

    Meine Mutter sehe ich nun mit dem erlebten Verstehen ihres inneren Zustandes (von dem ich sehr viel übernommen habe) nun besser. Ich habe einen Versöhnlicheren Blick auf sie bekommen. Leider ist und bleibt sie in ihrer Welt gefangen und die Beziehung wird nie das "hergeben" können, was ich mir im Grunde manchmal jetzt noch wünsche. Auch das muss ich noch verdauen, dachte ich doch viele Jahre, sie sei mir egal, aber das war nur ein Verdrängen von Emotionen, die ich nicht mehr ertragen konnte.

    Dann mal ein schönes Wochenende,
    LG
     
  2. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Ich habe tPluto Quadrat rPluto vor nicht allzu langer Zeit gehabt. "Hammerhart" fand ich das nun nicht unbedingt. Das Stichwort lautet: "Empowerment" (in etwa: Ermächtigung). Damit das passieren kann, muss zuerst das alte Ich, welches eben noch nicht ermächtigt war, zuerst transformiert werden. Wenn das mal passiert ist, dann ist das eigentlich ein ganz netter Transit.
     
    flimm gefällt das.
  3. ElaFie

    ElaFie Aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    hallo FCKW.

    ich denke es ist noch wichtig, aus welchem Haus dein Pluto kommt. Pluto im 4. Haus ist m.E. schon was anderes als andere Häuser eben weil es im 4 Haus un unsere Ursubstanz geht. Die wohl tiefste und nachhaltigsten Bindung im Leben, die Mutter.

    Wäre mal interessant, wo dein Geburtspluto steht.

    Meiner ist in Horoskop noch dazu ziemlich stark gestellt. Sollte man vielleicht alles mit in Erwägubg ziehen.

    LG
     
  4. ElaFie

    ElaFie Aktives Mitglied

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    616
    übrigens kenne ich keinen Astrologen, der GERADE Pluto Quadrat Pluto als netten Aspekt sieht. Ganz Im Gegenteil.

    Ist vielleicht auch noch eine Frsge, wie bewusst nehme ich diesen Transit wahr. also "nett" ist er sicher nicht.

    Hinterher ist es dann ja einfach zu sagen, dass das Ergebnis gut ist. klar, das glaube ich schon auch, eben weil es so einschneidend ist (bei mir zumindest...) aber währenddessen ... da kann ich nur bestätigen was ich überall gelesen habe... Pluto trennt unter Schmerzen. Loslassen ja ja, ich weiss... SOLLTE man. ist mir im Kopf auch klar, aber du kannst mir nicht sagen, dass das jedem immer so gut gelingt, wie es sollte. Loslassen geschieht immer auch in einem Prozesd. der eine tut sich leichter, der andere schwer.

    Pluto ist die letzten Jahre bei mir durch das 6. haus gelaufen. Habe in Beruf viele Psychopathen getroffen und Intrigen erlebt. Da mein Pluto aber mit dem 6. Haus nicht viel am Hut hat, fand ich den Transit zwar manchmal nervig aber durchaus interessant weil ich genüsslich die Abgründe der Menschen um mich herum studieren konnte. Also wäre ich vorsichtig mit bagatellisierenden Aussagen zu Aspekten wenn du selbst sie vielleicht anders erlebt haben magst.

    LG


     
  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Mein rPluto steht im 4. Haus in Waage (nach westlichem Horoskop).
     
  6. ElaFie

    ElaFie Aktives Mitglied

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    und die weiteren Aspekte?
    kenne dein Horoskop nciht ganz.
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
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    Zürich
    Ich bin nicht der Meinung, dass "Pluto unter Schmerzen trennt". Genau wie bei Saturn ist das so eine Art hartnäckiger Aberglaube, dass diese Planeten irgendwie besonders böse sein sollen. Die Schmerzen kommen nicht von Pluto oder Saturn, sie kommen von unseren alten Gewohnheiten, unser Festhalten an altem Karma, sozusagen. Pluto und Saturn, wie alle Planeten, sind letztlich "neutral". Wie wir uns zu ihnen stellen, das ist die Frage. Ich habe den Eindruck, es wird viel zu sehr Verantwortung an die Planeten abgegeben: "Mein Planet X steht dort und dort, was hab ich nur für ein Pech im Leben!" Klar sind gewisse Konstellationen bedeutend schwieriger, und ich habe schon Horoskope gesehen, die waren purer Horror. Aber allein mit einer Feststellung (die übrigens falsch sein kann...) ist eben noch herzlich wenig getan.

    Ich finde es beispielsweise faszinierend, dass bei tPluto durch H6 du viele Psychopathen im Beruf triffst. In den Jahren, wo tPluto durch mein H6 gelaufen ist, habe ich keine solche getroffen, aber ich habe meine eigene Einstellung zum Thema Beruf transformiert, und danach war ich bedeutend stärker und innerlich klarer in Bezug auf Berufsfragen.

    Aber ich will das nun auch nicht verallgemeinern, ich habe mir dein Horoskop ja nicht angesehen.
     
    Opalregen und flimm gefällt das.
  8. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    25.193
    es wurde aber geschrieben,
    *wenn das ich transformiert wurde, DANN ist es ein netter Transit.

    ansonsten kommt es darauf an wie der pluto im Radix steht, ist er gut eingebunden, wird es so schlecht nicht sein, auch wenn es ein Quadrat ist,
    so ein Quadrat läuft ja auch eine ganze Zeit lang, somit hat man auch zeit sich zu transformieren.

    der tPluto bringt nur das , was das radix angibt.
     
  9. ElaFie

    ElaFie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    616
    ich habe einen guten Text gefunden....



    was ich daraus ziehe... es kommt sehr darauf an, wie traumatisch die Ereignisse im Leben zuvor waren,in den Bereich, den der Pluto aktiviert.


    wenn ihr da wenig spaktakiläres erlebt habt, eine schöne Kindheit vielleicht mit der ein oder anderen Enttäuschung, ohne wirklich einschneidende Tramatische Erfahrungen, kann es schon sein, dass ihr den pluto als Spaziergang empfindet. Heite auch in einem Buch gelesen, wie massiv man den transit erlebt, hängt vom jeweiligen Grad an Bewusstsein ab. Je bewusster, umso massiver.

    wenn pluto alte tiefe Wunden an die Oberfläche holt, kann er natürlich nur das hochholen, was da ist. es gibt Menschen die haben heftige platonische Erfahrungen gemacht, andere nicht. das hat m.E. weniger mit dem Vermögen zu tun, wie "cool" man an solche transite rangeht.

    wenn pluto bei dir in haus 4 steht fckw wäre es noch interessant , wie dein mond aspektiert ist.... meiner ist zb extrem stark aspektiert mit vielen anspannungen.

    aber hier noch ein Ausschnitt aus einem Text. irgendwo aus dem Netz, aber ganz passend.

    "Pluto hat sehr viel mit tiefgreifenden Gefühlen und seelisch traumatischen Erfahrungen zu tun, die oftmals bereits in der frühen Kindheit grundgelegt wurden. Häufig handelte es sich um Themen, die mit Macht und Ohnmacht zu tun haben, und vielfach waren hierbei unberechenbare Aggression, Zwang, Druck, Kontrolle, offene oder subtile Manipulation im Spiel. Aber auch Erfahrungen mit dem Tod und Verlassen-Werden von geliebten Menschen oder Bezugspersonen waren mitunter schmerzhaft prägend. Häufig führte das machtvolle Erleben dieser Gefühle zu vorbeugenden Strategien, um diesen emotionalen Schmerz nicht wieder zu erleben: Zumeist äußern sie sich in Verdrängung, um das Ganze zu „vergessen“, oder Projektion, die in diesem Zusammenhang überwiegend als Mechanismus der (Angst-)Abwehr einer (vermeintlich) potenziellen Bedrohung (bzw. einer inneren Veränderung) verstanden werden kann.

    Unter diesem Gesichtspunkt symbolisiert Pluto die Angst vor Wiederholung eines tiefsitzenden emotionalen Traumas. Häufig verweist er auf Schlüsselsituationen, in denen das Gegenüber als übermächtig, unberechenbar und emotional massiv empfunden wurde (Ausübung von direktem oder subtilem Druck, Zwang; Versuch, den eigenen Willen zu brechen). Die eigene Person fühlte sich dieser Situation ohnmächtig und hilflos ausgeliefert und konnte sich nicht wehren. Dies erzeugte bei ihr eine ohnmächtige Wut. Eine Pluto-Angst kann sich aktuell in einer überdimensionierten (rational nicht mehr begründbaren) Angst vor Wiederholung dieser Situation zeigen. Sie kann aber auch zu einer (zumindest innerlich) rasenden Wut auf Menschen und Situationen führen, die genau diese Angst auslösen. Sie kann des Weiteren vorbeugend zu der Einstellung und ggf. auch entsprechendem Handeln leiten: „Ich werde es denen schon zeigen!“

    Hierbei ist „Pluto ... wie ein wachsender Druck, der sich langsam bis zum Höhepunkt steigert und uns dann mit einem Mal überwältigt“. (#6) Er willaufgrund seiner Intensität, dem Schmerz, der hochkommt und der fast nicht auszuhalten ist, in aller Deutlichkeit lehren, Altes, Überkommenes loszulassen und die Wandlung und Reinigung der eigenen Gefühle in Neues zuzulassen und zu transformieren, indem Schattenanteile anerkannt und integriert werden."

    Ein echtes Trauma kannst du nicht durch loslassen behandeln. dazz braucht es viel viel mehr!
    LG





     
  10. ElaFie

    ElaFie Aktives Mitglied

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    und übrigens natürlich ist kein Planet ein Übeltäter.

    Planeten und besser ihre transite zeigen nur an, dass der Mensch bereit ist, bestimmte Lebensthemen anzugehen. die ereignisse die sich dann im aussen manifestieren zeigen um grunde nur innere Prozesse an.

    aber hier noch weiter im Text..
    "In den Stirb-und-werde-Prozessen des Pluto geht es darum, alte, überfällige Muster loszulassen, die zu Sicherheit, Gewohnheit und (scheinbar) tragender Grundlage geworden sind und mit denen wir einen Wall der Abwehr errichteten, um mit unserem tieferem Schmerz nicht mehr in Kontakt kommen zu müssen: Dieser wird nunmehr aufgebrochen.

    Pluto-Krisen werden zumeist als Tunnelerfahrung empfunden:

    [​IMG]Das Bild des Tunnels, in dessen Mitte wir nichts als Schwärze und kaum Licht wahrnehmen, steht typisch für die Stirb-und-werde-Prozesse des Pluto. Hierbei werden wir oft von Gefühlen überschwemmt, die aus dem Unbewussten aufsteigen und die wir sorgsam verwahrt bzw. verdrängt haben.

    Diese Gefühle, die wir eigentlich wegen des hiermit verbundenen Schmerzes nicht mehr hochkommen lassen wollten, erzeugen eine tiefe Angst. Um in unserem Bild zu bleiben: In der Mitte des Tunnels überkommt uns so viel Angst ob der Dunkelheit (unseres Unbewussten), dass wir bestrebt sind, panikartig wieder zu unserem Ausgangspunkt zurückzulaufen, denn die alten gewohnten Lebenssituationen bieten uns sehr viel Sicherheit. Dann aber werden wir auf das alte Gefühl unserer Unzulänglichkeit zurückgeworfen. Das entscheidende Prinzip der Stirb-und-werde-Prozesses heißt Durchbruch. Mut und Wille zum Durchbruch in einer Situation, in der wir das Gefühl haben, in eine Sackgasse geraten zu sein und nicht mehr weiterzukönnen.

    Wenn wir eine Zeitlang mit der Dunkelheit des Tunnels leben, sie zulassen und gefühlsmäßig wirken lassen, werden wir langsam und schrittweise die damit verbundene Botschaft verstehen. Am Ende des Tunnels sehen wir wieder Licht, und das Leben erscheint in neuer, veränderter Perspektive.

    Diese Tunnelerfahrung wird sehr intensiv in der Krise der Lebensmitte, während des Pluto-Pluto-Quadrats erlebt, das sich in der Generation der zwischen 1940 und 1980 Geborenen etwa im Alter von 37 bis 41 Jahren bemerkbar macht. Sie bietet eine große Chance, einen – zugegebenermaßen schwierigen – Transformationsprozess im Endergebnis positiv zu erfahren. Oft haben wir in dieser Phase die Empfindung, unvorbereitet in eine Krise zu geraten. Sie zeigt sich vor allem darin, dass wir persönlich zutiefst verunsichert sind und dass Gefühle hochkommen und uns überschwemmen, die schmerzhaft sind, gegen die wir uns wehren und die uns überfordern. Aber auch die Empfindung, die einfachsten und vertrautesten Dinge im Alltag nur noch schwer bewältigen zu können, gehört dazu.

    Da sich unsere ganze Energie nach innen richtet, um Gefühle und Persönlichkeitsanteile zu durchleben und zu bearbeiten, die wir bisher verdrängt haben, haben wir für eine vorübergehende Periode unseres Lebens das Gefühl, ein Stück weit an Selbstvertrauen verloren zu haben. Gefühle von Panik und großer Angst, aber auch psychosomatische Symptome (z. B. Schwindelgefühle in der U-Bahn, in Menschenmengen) können Bestandteil dieses großen Umbruchs in der Lebensmitte sein.

    Innerlich sind wir – auf der Ebene unserer psychischen Wahrnehmung – in dieser Phase dem Tod näher als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt im Leben. Dies hat damit zu tun, dass wir uns jetzt so bewusst werden, dass die Hälfte unserer Lebenszeit bereits vorübergegangen ist."
     
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