Perioden-Armut endlich besiegt? Wiener Pilotprojekt startet

SYS41952

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Um der Periodenarmut in der Hauptstadt entgegenzuwirken, stellt Wien ab jetzt rote Boxen, mit kostenlosen Tampons und Binden auf.



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ÜBER DAS PILOTPROJEKT
Rund 17.000 Tampons oder Binden braucht eine Frau im Schnitt im Laufe ihres Lebens. Auch in Wien können sich viele die notwendigen Produkte nur schwer oder gar nicht leisten. Rund 20 Prozent der Frauen und Mädchen im 20. Bezirk sind armutsgefährdet. Für sie können 72 EUR im Jahr, die Frauen durchschnittlich für Perioden-Artikel ausgeben müssen, eine finanzielle Belastung sein.

Die Rote Box soll ermöglichen, dass jede Frau und jedes Mädchen in Wien Zugang zu Monatshygiene bekommt – unabhängig von ihrem Einkommen.

https://rote-box.wien.gv.at/



Auch wenn es mir im Kern egal ist, finde ich die Vorstellung von Bindenverteilung an Arme seltsam.
Das Ganze wird nicht unbedingt menschfreundlicher...
 
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wird eh mißbraucht und daraufhin eingestellt werden. wetten?
weiß jetzt nicht wie frau das missbrauchen kann, aber die Gefahr besteht halt immer. die Alternative ist Frau muss sich erst registrieren, bekommt dann monatlich Bezugsscheine für Tampons und Binden und kann die dann entsprechend in Ware umtauschen.


bin mir nicht sicher ob das so human ist...

Hätte auch schon den passenden BILD Titel:


Binden umsonst...Wien blutet aus..
 
Ich finde diese Dinge müssten generell umsonst sein. Für jede Frau.
vielleicht nicht für alle, aber definitiv für wesentlich mehr als jetzt. Der Vergleich hinkt zwar, aber wenn man kostenloses Drogenbesteck verschenken kann, dann auch Binden und Tampons. Man kann damit eh kein Unsinn machen und versuchen die Binden für Drogengeld auf dem Flohmarkt zu verkaufen.
 
vielleicht nicht für alle, aber definitiv für wesentlich mehr als jetzt. Der Vergleich hinkt zwar, aber wenn man kostenloses Drogenbesteck verschenken kann, dann auch Binden und Tampons. Man kann damit eh kein Unsinn machen und versuchen die Binden für Drogengeld auf dem Flohmarkt zu verkaufen.

Man muss dafür Geld ausgeben, weil man es sich auch nicht aussuchen kann, ob man das einmal im Monat braucht oder nicht. Egal wie Arm oder Reich man ist.

Mit dem ganzen extra Schnickschnack kann man ja meinetwegen noch Geld verdienen.
 
Naja, vorerst ists einmal ein Pilotprojekt in einem Wiener Bezirk, wo an 4 Stellen Boxen aufgestellt werden.

Dazu gibts auch noch eine Umfrage.

Besser als nichts zu tun ist das allemal.


Als anerkannter Menstruationsexperte gebe ich Dir da Recht,


Das ist halt wie mit Der Tafel...Einerseits ist es sehr gut, aber irgendwie auch nicht..
 
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