Pan

Ja,da fühlt man es,durch eure Worte es fliesst,soviel Wahrheit,sich mit der Musik verbindet,bin ich sicher,hab ich diese Melodie auch schon gehört,ich werds wissen,hilft mir jemand,das Video zu finden...
danke,sage ich nur...

lieben Gruss madma
 
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Das passt sehr gut:thumbup:

erinnert mich an damals:):

Maria (I like it loud) .....hab noch keine 100 Beiträge. vllt kanns wer andrer für mich reinstellen --> KVjeheaFfsM

doch...Das Lied : "Es gab eine Zeit" ist echt total klasse:blume: die Schwingung ist pure Erholung...erinnert mich an weibliche Geborgenheit, in den Schlaf geschaukelt werden ....wirklich schön.

Cayden
 
Hallo Cayden,

freut mich :)

Das Stück kam heute morgen zu mir. Gestern abend hatte ich eine sehr intensive Begegnung mit Pan, sehr lustvoll, aber auch schmerzhaft. Heute morgen war ich so voll davon, setzte mich ans Klavier, und da floss die Musik raus. Mittags hab ich es dann aufgenommen, und abends auf youtube gestellt.

Für mich ist da alles drin, so wie ich es erlebt habe: Pan, wie er erscheint und lockt, die Aufgeregtheit, die er verbreitet, Lust, und Schönheit, und Sehnsucht, bis hin zum Orgasmus, aber auch der Schmerz, und sein apruptes Verschwinden.

Liebe Grüße
Terrara

ich war momentan verwirrt in Bezug auf den Schmerz, den du hier beschreibst...und bin es eigentlich immer noch.

Mittlerweile denke ich, dass "wie" ich damals erlebte, teilweise dem dionysischen Aspekt zuzuschreiben wäre. Härter, extatischer, gedankenloser (dazu passt Maria (I like it loud)).....was ich eher zu Schmerz assozieren würde, den ich nie verspürte, da keine Erwartungshaltung--> Also: Nein.

Das war es auch, was mich im Bezug auf deine Beschreibung vorerst klein wenig unsicher machte.

Mit Diesem und Jenem gibt es kein Dauerhaftes, er verschwindet einfach, wenn er bekommen hat, was er wollte, dass muß einem klar sein, wenn man sich auf sie einläßt. Dann existiert auch kein Schmerz.

Auf der anderen Seite kann man es ja doch immer wieder genießen, wenn man diese Regel bereit ist zu akzeptieren. Dann kommt er immer wieder.

Aber anders gesehen geb ich dir in dem Bezug auf Schmerz recht, nur denke ich, dass es eben mit Erwartung nach etwas Dauerhaftem zu tun hat.

Im Grunde, so wie ich es jetzt für mich nachträglich reflektiere und erkenne, seh ich Pan und Dionysos in einem festen Zusammenhang in meinem Erleben, zwar gleichzeitig, und doch als zwei leicht unterscheidbare Aspekte.

Ich nehme mal an, du hast ihn invoziert oder bereist?
Ich denke, hier zum Zweck der musikalischen Inspiration. Oder lieg ich da völlig daneben?

P.S.: Ungu duja ist auch sehr schön geworden. Ein Lied, das die Kraft und Schönheit der Frauen besingt.

Hab´s mir eh anschließend angehört....doch das andere spricht mich mehr an.

Wünsche noch, diesmal ne schmerzfreie GNacht:D:).

Lg Cayden
 
Hallo Cayden,

deine Worte berühren mich sehr. Danke!

Nein, ich hatte keine schmerzfreie Nacht, im Gegenteil, mir gehts grad richtig schlecht.

Mit Pan beschäftige ich mich jetzt schon seit Januar. Es ist nicht so, dass ich ihn gesucht hätte. Er ist plötzlich in meinem Leben aufgetaucht, hat mir unglaubliche Erlebnisse beschert, meine gesamte Energiestruktur hat sich dadurch verändert, viele alte Verletzungen sind geheilt.

Um es konkreter zu machen: die Begegnung mit Pan hat für mich auf unterschiedliche Weise stattgefunden. Wie in den alten Sagen ist es so, dass dieses Wesen sich (so habe ich es erlebt, und ich habe ihn gesehen, ganz deutlich und eindeutig unterschieden von seinem Wirt) natürlich eines Menschen bedienen kann, in dessen Körper schlüpft und so an den irdischen Freuden teilhat. Aber er ist mir auch auf Reisen, also ohne physischen Körper begegnet.

Nun bin ich aber an dem Punkt: "Augenblick, verweile, du bist so schön", aber der Augenblick ist ja schon längst vorbei und kommt nie mehr. Das ist der eine Schmerz. Oder anders ausgedrückt: Ich bin so hungrig, dass es weh tut. Hinzu kommt: Pan hat so viel in mir geöffnet. Jetzt sitze ich da, offen und dadurch auch sehr verletzlich, und bin angefüllt mit den unterschiedlichsten Gefühlen, fast zum Platzen. Auch das tut weh.

Nein, ich habe Pan nicht zum Zweck der musikalischen Inspiration bereist. Vielmehr war ich so angefüllt von dem, was ich in der Begegnung mit Pan erlebte, dass ich, wie gerade eben schon erwähnt, fast platzte, und der einzige Ausweg war, einen Teil davon über die Musik abzugeben. So ist das Musikstück entstanden, ein Ventil, um den größten Druck ein wenig abzulassen. Und weil es eben von meiner Begegnung mit Pan erzählt, heißt es auch so.

Liebe Grüße
Terrara
 
..kannst dir ja mal eine Reise von mir
anschauen,nur,wenn du möchtest.

Wie meinste das mit dem Reise anschauen?

...und weiss ich schon,wie du und caramella,den Archetyp
aus Jungs Worten darauf bezieht..er behält seinen Ursprungswert dabei..sein Urwissen eben...

alles Liebe madma
Jetzt hab ich mir die Beschreibung von Caramella nochmal in aller Ruhe durchgelesen und stellte fest, dass ich sie zuerst nur auf der oberflächlichen Ebene wahrgenommen habe.

Jetzt im Nachhinein betrachtet gelesen und den Thread für mich reflektierend, ist sie nochmal treffender.

Dieser Archetyp wirkt für mich, in der Interaktion mit euch, auf einer ganz anderen Ebene wie vor 15 Jahren. Vor allem, dass „er die Energien der Mutter (und somit auch das Chthonische) in sich trägt“, derer ich beim Lied von Terrara „Es gab eine Zeit“ erinnert wurde, finde ich sehr spannend.


Lg Cayden
 
Hallo Terrara,

Dass Pan die Energien der Mutter (nur) in sich trägt und nicht wie Bel oder Cernunnos der Bespringer der großen Mutter ist (Das tiefe chthonische, die große Erdenmutter befruchtende Prinzip. Reife. Auch, auf welchen eher in einem gewissen Sinn Verlass ist), liegt daran, dass ich Pan eher der Luft/Erde zuordne, und während Bel, im Gegensatz zu Pan feurig ist, ist Cernunnos vergeistigte plutonische Energie, wo er (Cernunnos) mit Macht und Abhängigkeit konfrontiert und tiefe Wandlungsprozesse im Menschen auslöst .

Pan selbst nehme ich weiterhin als oberflächliche, leichte, verzaubernde tricksterhafte und merkurische Natur (abgesehen davon, dass er mir eher ein jugendliches unbekümmertes Prinzip verkörpert) war.

Pan und Dionysos stellen sich mir als absolut zwei verschiedene Aspekte dar, die sich damals in Kombination und Harmonie offenbarten, doch ich denke mittlerweile, dass es zwei Aspekte desselben Prinzips sind (in deinem Post 73 hast du das ganz gut beschrieben, wie ich heute, beim Nachlesen, feststellte) .
Sowie auch die Kombination Cernunnos und Bel zueinander; doch verschieden zur Kombination Pan/Dionysos.

Das heißt nicht, dass ich denke, dass sie nicht getrennt voneinander, nur für sich stehend, auftreten können.

Bei dir bin ich mir nicht so ganz sicher, ob da Pan wirkt.
M.e. eher Cernunnos (und ev.Bel).
Versuch mal da reinzuspüren (Feuer-Erde-Unterwelt). Es ist wichtig, dass du sicher bist, was wie wirkt.

Was den „Hunger“ anbelangt, so sehe ich es so, dass nur möglich ist den zu stillen und damit auch den Schmerz verschwinden zu lassen, wenn du zur Tochter des Dionysos Aphrodite wirst und ihre Energien selbst (ganz praktisch) auslebst.
Oder das Bel/Cernunnos Pendant: Medb:

Krall dir die Männer scharenweise, wie du lustig bist und lass sie wieder fallen, wenn es dir beliebt, nimm dir mehrere zur gleichen Zeit oder nacheinander, wie du magst ….sauf, tanz, mach Party (wie die Jungen nebenan), genieße du die Männer und lasse dich von ihnen so weit genießen wie es dir passt, genieße Alles mit allen Deinen Sinnen auf verschiedene Arten/Weisen,….. solange bis du die Ohnmachts/Machtverhältnisse und Abhängigkeiten transformiert hast.

Achte nur darauf, dass dir immer bewußt ist, was du gerade tust und worauf du dich einläßt…überschreite Grenzen nur soweit, dass du noch so viel klare Sinne behältst um jederzeit einen „Stopp“ einlegen zu können (Grenzerfahrungen). Finde heraus wer du bist (in dem Bezug).

Dann verschwindet auch der Schmerz und du bist die Herrin deiner Sinne.

Dann kannst du auch selbst entscheiden, jederzeit, ob du dich schmerzfrei und genußvoll mit Pan/Bel/Cernunnos vereinigen willst oder es läßt. Im Prinzip geht es praktisch vorerst um getrenntes ausleben können von: nur Sex, Liebe mit Sex, Liebe ohne Sex usw. …….

…dann versteht man auch was Hingabe ist und Wem man sich hinzugeben gedenkt und wem nicht.

Ich hoffe ich lieg da jetzt richtig? Sonst vergiss einfach mein Geschreibsl.

:trost:


Cayden
 
Übrigens...den Vergleich mit dem Teufel aus dem Tarot finde ich in dem Zusammenhang auch sehr treffend. Repräsentiert er doch wunderbar die Abhängigkeit, Knechtschaft, Materie als Gegensatz zum Geist (die eigentlich Eins sind), Täuschung und Unfähigkeit zu unterscheiden.

Cayden
 
Wie meinste das mit dem Reise anschauen?


Jetzt hab ich mir die Beschreibung von Caramella nochmal in aller Ruhe durchgelesen und stellte fest, dass ich sie zuerst nur auf der oberflächlichen Ebene wahrgenommen habe.

Jetzt im Nachhinein betrachtet gelesen und den Thread für mich reflektierend, ist sie nochmal treffender.

Dieser Archetyp wirkt für mich, in der Interaktion mit euch, auf einer ganz anderen Ebene wie vor 15 Jahren. Vor allem, dass „er die Energien der Mutter (und somit auch das Chthonische) in sich trägt“, derer ich beim Lied von Terrara „Es gab eine Zeit“ erinnert wurde, finde ich sehr spannend.


Lg Cayden

Das hast du sehr schön beschrieben auch dein folgender Beitrag ist
echt super:thumbup:
Du fühlst so richtig in alles rein:)

Lass dir über PN eine Geschichte zukommen,

vielen Dank,für all die Mühe,die du dir gibst,

alles Liebe madma
 
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Hallo Cayden,

Du liegst da vollkommen richtig :umarmen:

Und ich lebe das auch schon ein Stück weit aus. Aber du hast recht - gerade jetzt sollte ich schauen, dass da noch mehr passiert.

Nur - in meinem Alter, meiner Lebenssituation und meinen Ansprüchen ist es nicht leicht, geeignete Kandidaten zu finden ... :cry3:

Ich werde mich ab Sonntag in meinem Garten verkriechen. Deinen Post und noch ein paar andere nehme ich mit und spür da mal richtig rein, reise dazu etc.
Vielen Dank

Liebe Grüße
Terrara
 
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