Anevay
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Ich habe alles vollständig gelesen. Und blieb an diesem einen unglaublichen Satz hängen. Er ist sowohl IN seinem Zusammenhang als auch außerhalb davon unglaublich. Und ich bin über ihn nicht empört, sondern ich bitte dich, ihn unparteiisch bis zu seinem Ende weiterzudenken. Gerade WEIL dir dann vielleicht klar werden könnte, was für eine *Göttin wie sag ich das jetzt ohne gegen die Forenregeln zu verstoßen* *nachdenk* *ahja* undurchführbare Voraussetzung du da forderst.
Wo auch IMMER an was auch IMMER Menschen arbeiten, werden menschliche Fehler nicht ausgeschlossen werden können. Somit rutscht dein ganzer gesamter Zusammenhang die schräge Ebene runter, die dieser Satz schafft...
meint
Kinnaree
Na, also nochmal: der Doktor im Artikel schließt menschliche Fehler einfach komplett aus. Ich meine, es sollte eher andersherum laufen, denn der Spender ist nicht weniger ein Lebewesen mit dem Recht, dass ihm so gut geholfen wird wie demjenigen, der auf ein Organ wartet.
Schau dir einfach mal die unteschiedlichen von den Fachleuten aufgestellten Bedingungen und Wege an, alleine in Europa, ist das uneinheitlich geregelt.
DAS finde ich unglaublich.
Andersherum menschliche Fehler ausschließen zu wollen, zu hundert Prozent, was natürlich nicht in der Praxis absolut (!) erreichbar sein kann, wäre der Weg, den ich für richtiger halten würde, also sich zu hundert Prozent auf die Theorie zu verlassen und die Achseln zu zucken, nach dem Motto "Ja nun, Fehler passieren doch überall".
Das ist mir von der Herangehensweise zu salopp. Für mich steht nicht das Leben des Organempfängers über dem des Spenders, sondern es ist andersherum. Das erzwingt geradezu eine Praxis, die versucht diese hundert Prozent tatsächlich umzusetzen.
Kannst Du es nun verstehen? Ansonsten frage gerne weiter nach.
LG
Any