Neuanfang


Das Beispiel mit der Spinne -
auch wenn man z.B. ein Spinnenliebhaber ist,
so ist es noch lange nicht spirituell,
wenn man draußen vor der Tür schläft,
nur weil die Spinne ein Netz in die Lücke gebaut hat,
während unsere Zimmertür angelehnt war.
Wir werden das Spinnennetz wohl oder übel entfernen müssen,
um in unser Zimmer zu gelangen und um in unserem Bett zu schlafen.

Es gibt diese Leute in Indien, die unbekleidet/barfuß
rumlaufen, damit sie keine Insekten und dergleichen töten.
Die Inder allgemein würden nicht in Wasserpfützen treten,
wegen der Wassergeister.

In Deutschland gibt es diese Wassergeister nicht,
denn man könnte in Deutschland kaum jemandem verbieten,
in Pfützen zu treten!
Kann es etwas schöneres geben, als in Pfützen zu treten?
Die kleinen Kinder mit ihren Gummistiefeln!
Und auch die Erwachsenen!
Genau.

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Ein Prunkbau

Das Objektive ist vom Subjektiven abhängig.
Das Objektive muss ja von jemand gedacht werden.
Ein Prunkbau ist zu groß? Wenn ein Prunkbau zu klein wäre,
dann wäre es ein Problem. Und bei einem Privatgebäude?
Es könnte ein Problem sein, wenn es zu groß geraten wäre,
aber dann werden schnell Teile davon in öffentliche Bereiche gewandelt.
Vor einem Urteil sich klar machen, was ich selber bin, was ich da beurteile
und dergleichen mehr. Stichwort: Erkenntnisvermögen - es ist leicht
in kollektive Kreise zu geraten. Die Urteilskraft sollte privat bleiben.
Wir wollen damit ja nicht in Kraft kommen im Außen. Hüstel.





 

Es war zu hören, das Teilen sei der einzige Weg, aber die Menschen haben
eine Abneigung dagegen, auch wenn sie es noch gar nicht ausprobiert hätten.
Und sie selber hätte eine Abneigung bei der Erwähnung "spritzig sein", sie würde
lieber still in ihrer Ecke sitzen bleiben, dabei hätte sie dieses spritzig sein noch
gar nicht ausprobiert.

Dieselbe Abneigung würde sich bei den Menschen einstellen, wenn sie hören,
das Begehren in Willen umzuwandeln. Hinweis: das Wassermannzeitalter stellt
eine Gelegenheit für die Hierarchie dar. Sowohl sie selber, als auch ihr altes
Mütterlein und jeder andere hätten die nächsten 2500 Jahre nur das eine einzige
Thema: Abnehmen. Das sei unsere Bibel. Auf jeder Ebene gälte es abzunehmen -
sinnbildlich, allegorisch, empirisch und, und, und ... Gardinen abnehmen,
gefrorene Eiszapfen abnehmen, etc., der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Kein anderer Weg sei möglich. DAS sei Gnade. Es sei Gnade,
Begehren in Willen umzuwandeln.

:zauberer1


 

Querelen

Sei dir selbst eine Insel. Das ganze drumherum kann schon mal zuviel werden.
Sich aufregen? Bringt nix. Rache und Vergeltung? Sowas gehört doch bestraft?
Wunschdenken des Menschen. Gibt es sie? Die ausgleichende Gerechtigkeit? Der
liebe Gott sieht sowieso alles. Vertrauen und bauen, auf die göttlichen Gesetze.
Erstmal die eigenen Baustellen bedienen. Das kann dann abfärben. Gute
Vorbilder braucht die Welt.







 

Hörwunder

Zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr raus. Innere Stimmen hören?
Lärm ertragen? Schräge Töne umwandeln. Sie in Gedanken genau dort hinlenken,
wo schräge Töne gebraucht werden. Zu hoch, zu niedrig? Das eine mit dem anderen
ausgleichen. Solange, bis sich niemand mehr gestört fühlen muss. Sich inspirieren
lassen. Die günstigen Gelegenheiten wahrnehmen. Der eine gönnt dem anderen
nichts? Aus dem Menschheitsalter sollten wir langsam raus sein.



 

Ausklang

Die letzten paar Tage werden wir auch noch meistern. Die Frage
nach dem Essensplan rückt irgendwann in weite Ferne. Appetitlosigkeit?
Oder einfach nur durch mit allem? Ehemalige Lieblingsgerichte gucken einen
an und fragen, was willst du von mir? Bauch oder Magen? Wer ist denn nun
zuständig? Nichts ist mehr wie es mal war. Die Briefkästen quellen gar
nicht mehr über kurz vor den Leerungszeiten. Handy und Simsen
sei Dank.

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Neuland

Neuland betreten. Ganz vorsichtig. Wie auf unsicherem Eis. Wie wacklige
Böden oder schwankende Hängebrücken oder sich biegende Balken. Eine große
Portion Mut genommen und los geht`s. Drüben angekommen und einmal kurz
zurückgeblickt. Sieht alles ganz gut aus hier, an neuer Stelle. Die Vorreiter
begrüßen uns. Ein herzliches Willkommen. Und dann geht`s wieder an
die Arbeit. Jetzt bloß nicht ausruhen auf den Lorbeeren.

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Vertrauen

Der schöne Spruch: wird schon werden. Vertrauen und Zuversicht.
Das Hauptmotto damals zu Solaras Zeiten. Die heiligen Tänze und die weißen
Klamotten. Autsch! Das wäre erstmal abgehakt. Die dunkelblaue Phase ist dran.
Die Farbe der Depressiven? Nö, die Farbe, um die Rettungsringe zu kaschieren.
Schwarz ginge auch, aber schwarz steht ihr nicht, sieht bescheuert bei ihr
aus. Dunkelblau ist ideal. Das ist jedenfalls der momentane Stand der
Dinge. Und Zeiten ändern sich. Früher oder später.





 

Treibholz

An den Strand geworfen und liegengeblieben? Irgendwann geht`s doch
wieder weiter. Die nächste Welle kommt bestimmt. Es geht auch ohne Welle.
Der Wille tut`s auch. Mit ein bißchen guten Willen? Die Sprache der Alleskönner.
Genervt sein von den ewigen Besserwissern. Das Signal für Gevatter Trotzkopf.
Stampf. Da hat sich wieder einiges aufgestaut. Ein Leben voller Befindlichkeiten?
Bei Licht betrachtet ist das wie ein Leben in der Zwangsjacke.
Dumm gelaufen.

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Wirkungen

Manches fängt so harmlos an. Diese günstige Gelegenheit. Startzeichen für
das Heer der Missverständnisse, um uns zu testen. Wieviel halten sie aus? Wie
weit können wir gehen? Oder im Gegenzug, wie weit gehen die anderen? Ungeahnte
Möglichkeiten und ungeahnte Folgen. Erinnerung an den Spruch, nicht das Böse, nicht
die Gewalt, sondern die Unwissenheit ist das Problem in der Welt. Aber die Gewalt nur
mal aus der Sprache rauszunehmen, das wäre schon ein erster, großer Schritt.

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