Neuanfang


Nachsicht

Traumtänzer an Bord? Die können jetzt ruhig mal aufwachen. Können
das Versäumte nachholen. Die anderen unterstützen. Gemeinsam sind wir stark.
Ein jeder an seinem Platz. Rausfinden was geht. Bloß nicht mit Gewalt was wollen.
Helfende Hände. Heilende Gedanken. Erkennen wo was not tut. Bei sich selber
anfangen, dann kann es alle erreichen, wenn sie denn wollen.





 
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Test

Risiko an allen Ecken. Testpiloten und Testfahrer. Das begehrte „Sehr gut“
bekommen. Produkte nach Testheft erstehen? Farben und Formen wollen auch
beachtet sein. Der praktische Wert. Die Gewohnheit, die sich eingeschlichen hat.
Anerzogene Maßstäbe abschütteln. Etwas toll finden, weil alle das toll finden?
Oder unbemerkt das eigene Ding drehen? Oder mit viel Geltung und Getue.
Nase hoch und gegen den Strom schwimmen? Grübel.

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Die letzte Runde war Penny McLean gewidmet. Kommentar: da darf jeder mal Penny sein.
Eine Beobachtung am Nachmittag ... ein Hund am See, er genießt die Sonne. Herrchen wirft
einen Ball, da ist eine leichte Anhöhe, der Ball rollt langsam Richtung Wasser und verschwindet
dort. Der Hund signalisiert, dass er nicht ins Wasser will. Aber Herrchen bringt ihn zum Wasser
und ruft: Hol den Ball. OK der Hund holt den Ball. DAS ist Penny, dieser Hund, dass man bereit
ist, sowas zu erleiden. Dass einem Gewalt angetan wird. Viele haben mitgeschrieben bei
Penny McLean, da ist viel zusammengeflossen.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Penny_McLean


 

Nahe

Einander nahe sein. Nahkampf. Sein Ende naht. Nahe als Stadt, Land, Fluss.
Zeitungsnamen. Rasende Reporter. Kurz vor Redaktionsschluss. Am Ball bleiben.
Den Faden nicht verlieren. Jetzt bloß nicht schlapp machen. Aber die Zeit der
Schwächelrunden ist vorbei. Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt. Das
kühle Herbstwetter macht munter. Wo steht das Klavier? Heute ist uns
nichts zu schwer.

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Hamlet

Auf dem Silbertablett. Pyramiden bauen. Kartenhäuser und Mikadospiele.
Der Domino Effekt. Das Flohhüpfen auf einer weichen Wolldecke. Spiele am
kleinen Kinderzimmertisch. Der später durch zwei Schreibtische ersetzt wurde.
Geschwister ohne eigenes Zimmer. Auf engstem Raum. Erinnerungen werden
wach. Klappbetten. Und die Heerscharen von Steiff-Tieren. Viele Pflanzen
gab es damals schon. Und viele Lego Häuser wurden gebaut, von der
ganzen Familie.


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Fallen

Sich fallen lassen. Böse Falle. Um die Ecke gucken. Da lauert schon einer.
Nix wie weg hier. Prospekte verteilen auf offener Straße? Die können ziemlich
aufdringlich sein. Ist ein bißchen, wie ins offene Messer rennen. Pizza Flyer im
Briefkasten sind weniger schmerzhaft. Nur das Klingeln stört, wenn niemand sie
reinlässt. Universalschlüssel für den Zeitungsjungen? Pünktlich um fünf Uhr in
der Früh rattert der Fahrstuhl in den 3. Stock. Klatsch! Die Zeitung landet
auf der Fußmatte von Frau Nachbarin. Sie lauert schon. Ab Mittag darf
dann die Mülltüte auf die Fußmatte.


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Dann lernen sie gerne.

In der Zeitung war von einer neuen Managementschule zu lesen.
Es hieß dort, die würden da jetzt alle büffeln. Aber lernen bedeutet,
den Leuten freie Zeit zu geben. Die Schüler gut behandeln, dann
lernen sie gerne und kommen in Gemeinschaft mit da oben, etwas
salopp gesagt. Die Lehrer sollten ihnen mit ihrer eigenen menschlichen
Kraft zugetan sein, das bringt die Leute zum freudigen Lernen.
Mit freiem Willen zugetan, dann kann der andere nicht anders,
als zu lernen.

:clown:


 

Tauziehen

Wer hat die stärksten Nerven? Loslassen statt ziehen. Das spart so
einiges. Wetteifern auch sein lassen. Zu einer Sache hinstreben genügt
schon. Das Sahnehäubchen. Die trockenen Kekse könnte man mit einem
Stück Sahne essen. Autsch! Die freudschen Versprecher kriegen Junge.
Was redet man manchmal für einen Unsinn. Aufzählen wollen, was man
in letzter Zeit so alles vergessen hat? Geht nicht. Vergessen. Es gibt
nur das dumpfe Gewahrsein, dass es ziemlich häufig war.


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Erkenntnis: die Menschen haben meistens Wünsche, die nicht erfüllbar sind.
Wir dürfen lernen, darauf zu achten, dass unsere Wünsche auch alltagstauglich sind.
Danach streben, als Mensch keine Wünsche zu haben, dann kommen immer noch genug Wünsche hoch.

:)


 
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Bedient

Jeden Tag was neues. Darf`s ein bißchen mehr sein? Einbruch beim Nachbarn.
Also das geht jetzt aber zu weit. Die vielen Filme, die daraufhin im Kopf ablaufen,
bringen so einiges ans Tageslicht. Nicht nur, was die Einbrecher alles sehen, sondern
was die Polizei alles sieht, wenn sie den Einbruch zu Protokoll nimmt. Tür zu und ich
bin in meinem Reich war gestern. Das muss jetzt erstmal verarbeitet werden.
Das eine ist sicher, nix ist mehr sicher.





 
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