Nacht

rincewind

Mitglied
Registriert
10. Dezember 2004
Beiträge
220
Ort
Berlin
Dunkle Felder, von schwarzen Bäumen gesäumt,
Büsche, wie drohende Wolken
vereinzelt über die Äcker verstreut.
Feuchtkalte Luft streift die Wangen. Der Mond
täuscht Unendlichkeit vor mit fahlem Licht.
Mein Auge erkennt die Grenzen nicht
die Horizont vom Universum trennt.

Meine Füße gehen stetig über nassen Asphalt.
Vereinzelt Lichter, die glitzern,
fremder Motor aus der Ferne hallt.
Raum dehnt sich in mir, wächst unendlich groß
gleich dem Himmel über mir. Bloß
der Sterne weit droben glänzendes Licht
find´ ich in meinem Inneren nicht.

Flügelschlag plötzlich, ein verirrter Schrei
schwarzer Schatten fliegt drohend an meiner Seele vorbei.
Legenden vom Tod werden plötzlich wach.
spüren versunken geglaubten Träumen nach und
der Duft feuchter Erde lockt. Ich bin
wie der Wanderer auf der Suche nach dem ewigen Sinn.
 
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