sehe die problematik doch ein wenig anderst, als es hier beschrieben wurde:
nur aus drogeneinfluss entstehen prophetische sichtweisen, oder auch nicht.
es ist doch eher so, dass man in einem entspannten verhalten abseits vom alltag meint, in sich selbst zu lesen oder in der welt.
dabei nicht durch bilder oder worte unterbrochen, glaubt man seinen eigenen gedanken mit dem verständnis der welt in einem einklang bringen zu können.
von mo-ses sollte bekannt sein, dass er für seine meditationen die
FEUERSCHAU
verwendet hatte, die mit überdimensionalen feuern in der bibel sowieso hinlänglich beschrieben wurde. damit ist das blicken ins feuer gemeint, während der verinnerlichung, und dabei keine abwendung von der welt stattgefunden hatte, sondern eine unterbrechung durch einen chemischen vorgang in der materiellen welt. so haben sich dann auch die markantesten dogmen daraus entwickelt, ein gottesbild nicht in der chemie zu verstehen, genau so wie die zwischenmenschlichen beziehungen und verhalten an dieser grenze der grundsätzlichen veränderung angepasst wurden, und weniger profilaktisch (vorbeugend) in vorbereitenden geboten zu finden waren. das fängt gleich im ersten gebot nach gott an, in dem auf die ehrung der eltern hingesteuert wurde, auf den trennenden und brennenden berührungspunkt, ohne davor aufbauend die aufpäppelung und säugende vergangenheit zu betonen um daraus eine verpflichtende forderung abzuleiten und erst daraus dann eine sinnvolle vorbildhaftigkeit abzuleiten, für die kommenden eigenen kinder, ohne dabei das sogenannte 4. gebot so wie bestehend überhaupt nur zu erwähnen, weil es sich aus
davor und
danach von selbst ergibt.
das ist ein besonderes merkmal der hinwendung auf einen unterbrechenden mechanismus, wie etwa das feuerschauen.
nun gehe ich aber davon aus, dass die fähigkeiten bei mo-ses auch vorhanden gewesen sind, ohne den zusatz des feuers, und er dies dadurch nur zu verstärken bestrebt gewesen ist. eventuell damit eine steuerung beabsichtigt hatte. genau so wie das abschalten dieser eigenschaften in sich mit hilfe von drogen - und sagen wir es wie es ist: mit wein. dazu muss aber gesagt werden, dass hier zwar eine nebenwirkung eintritt, aber nicht so wie vermutet in unkontrollierten phantasien ausufernd, sondern unter drogen wird die entspannung des geistes gefördert, und die beabsichtigte abdeckung oder gar betäubung der "inneren stimme" - auf die es letztlich hinausläuft - wird dadurch eher noch gereizt und verstärkt, als dass sie zur eindämmung käme.
nebenbei gesagt, hatte die wirkung des weines mo-ses zur verringerung seiner möglichkeiten nutzen wollen, weil diese im überfluss vorhanden gewesen sind, und er sich damit lediglich auf die ebene des "normalen erdenbürgers" vergeblich herab bemühen versuchte, so müssen wir leider in den bestrebungen der apostelbruderschaft des urchristentums darin genau die gegenteilige nutzung von wein erkennen, um dadurch eine steigerung der eigenen spirituellen leistung hervorzurufen, in der entspannung nach dem geistigen getränk. kommen wir einige zeit danach in diesem zusammenhang auf mohammed zu sprechen, können wir wieder genau die gegenteilige entwicklung feststellen, in einem beispiel wo diese hinwendung erneut üppig vorhanden gewesen ist konnte locker auf den genuss des alkohols verzichtet werden, um so die wahren werte fliessen zu lassen. sofern man diese ertragen kann und damit etwas anzufangen gewillt ist, vielleicht auch aus dieser einzahl eine vielzahl kompensieren möchte.
aber so ein fördern oder abgrenzen findet auch im gewöhnlichen alltag statt. zwar nicht der oft zitierte turmbau von babel, der dann doch eingestürzt war, aber doch ein dreimeter hoher ägyptischer mauerbau zur gazagrenze hin, wie ich soeben in der zeitung lesen konnte.
um jedoch meine bewertung zu diesem thema abstimmend zusammenzufassen, muss ich betonen, dass die gebote und gesetze des mo-ses nicht durch drogengenuss verursacht wurden, sondern aus der meditation der feuerschau her rühren.
eher muss man die wirkung der abwendung vom wein berücksichtigen und die damit verbundenen schuldgefühle, versucht zu haben diese durch jene zu reduzieren.
obwohl wir heute doch wissen, dass entspannungen der meditation nur förderlich sein können, also diese gar nicht wirklich verhindern oder unterbrechen können, wie das etwa bei drogen der fall ist.
so oder so ist die benutzung der festlegung auf das bild des feuers oder dem genuss der droge eine steuerung der meditation in die richtung einer bestimmten unterbrechung.
diese tatsache im ergebnis wirkt.
zum beispiel im verbot der zauberei und hellseherei.
wo die erkenntnis auf das medium selbst reflektiert.
und ein
