Liebe Kinara,
In der astrologischen Psychologie betrachtet man die Planeten ebenso als persönliche Funktionsorgane, welche man durch den eigenen Willen - Sonne im Rahmen gegebener Möglichkeiten nutzen kann. Ohne es wertend sehen zu wollen, ist es mit dieser Saturnstellung von Schumi wichtig den Ausgleich zwischen Transzendenz und alltäglicher Existenzbewältigung zu suchen...eben auch freiwillig.
Vom Standpunkt der Evolution gesehen, wollen Uranus, Neptun und Pluto als Transformationsplaneten, dass man sich auch mit dem Stirb und Werde als solches auseinandersetzt! Es ist ja eine elementare Frage von diesem "woher komme ich und wohin gehe ich?" - und da ist die eine Seite der Münze das irdische Leben, die andere der Tod und das was dahinter steckt!
Man kann auch die Rennstrecke mit dem fünften Haus gleichstellen! Dort ist der aktive Wettbewerb mit den anderen. Mut und Risikobereitschaft sind hier angesagt, damit man der beste sein oder werden kann. In diesem Haus hat der Schumi Pluto stehen, sowie Uranus und Jupiter in der Konjunktion. Man kann also sagen, dass er die Grenzen mit Risiko bis an die Grenzen des machbaren ausgelotet hat, und mit Pluto mag auch ein gewisser Todesmut der Fall sein.
Aber was hier auffällt ist sein aufsteigender Mondknoten im elften Haus, und Uranus mit Jupiter stehen in Opposition, also am absteigenden Mondknoten. Das heißt, alles was ich im fünften Haus unternehme, das habe ich am absteigenden Mondknoten ( Saturnpunkt ) intus, kann mit den Eigenschaften gut umgehen. Aber der absteigende Mondknoten ist eine Basis, der aufsteigene Mondknoten ( Jupiterpunkt ) ein erster Schritt in die richtige Richtung. Im fünften Haus handle ich und im elften Haus denke ich darüber nach, bis ich zur Synthese komme.
Der Unfall selbst hat nichts mit Autorennen zu tun, und das fünfte Haus steht ebenso für dieses "Schlachtfeld der Geschlechter" - also ebenso für persönliche Beziehungen aller Art, inclusive seiner Partnerschaft.
Koma, das ist eine Sache für sich, und ich kann nicht sagen, ob es Schumi so geht, so wie es mir vor beinahe drei Jahren im Koma ergangen ist! Ich war da nicht bewusstlos oder tot! Vielmehr war ich absolut machtlos dem gegenüber, was ich da erlebt habe. Man ist wie ein Spielball hilflos den Gegebenheiten ausgesetzt. Und ich kam in diesem fast zweiwöchigen Koma mit dem göttlichen Prinzip in Berührung, wie Lichtschau und eines Tores, welches ich auf Rat einer Göttin nicht durchschritten habe. Da wäre ich wahrscheinlich gestorben und nicht mehr aufgewacht. Diese Göttin war eine total liebe Frau, und sie wohnte anscheinend in einer größeren Holzhütte. Neben der Eingangstüre war ein Schild, und darauf stand: "Ich bin die Hervorbringerin aller Formen und jeden Bewusstseins!"
Ich sagte ihr, dass es für mich wichtig sei zurückzukommen, weil ich eine Frau und einen Sohn habe. Sie meinte, dass ich zurückkommen werde. Aber vor dem Tor hinter ihrer Hütte hatte sie mich gewarnt. Ich könnte darüber ein Buch schreiben, da ich an diese Zeit extrem gute Erinnerungen habe, diese habe ich damals bei tarot.de im API forum geschildert im Thread "Herzinfarkt"
Jedenfalls bin ich wie bei einer Neugeburt zurückgekommen und nach zwei Wochen konnte ich die Klinik mit fünf neuen Bypässen verlassen...Glück gehabt!
Alles liebe!
Arnold