Liebe ist kein Einheitsmodell – Eine Replik auf den Vatikan

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Wohl eher nicht. Es gab nicht einmal "die Germanen" genauso wenig gab es "die Kelten"...
:morgen:

Ja, die Germanen und Kelten verstanden sich nicht als eine Nation, sondern als Sueben, Mathiaker, Eburonen und wie sie alle hießen. Man muss die damalige Gesellschaftsstruktur dieser Völker verstehen, um die Zusammenhänge zu erkennen.

Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Kulturen lag in deren Mythologie. So verkörperten bei den Kelten die Druiden den kulturellen Mittelpunkt. Deshalb hatten auch die Römer, die Druiden verfolgt, um damit der keltischen Gesellschaft ein Ende zu setzten.

Bei den Germanen spielten deren Seherinnen einen ähnlichen kulturellen Mittelpunkt. Das Ende der "Germanen" setzte der christliche Klerus mit der Taufe. Mit diesem Bekenntnis zum Christentum wurde also aus einem "Germane" ganz einfach ein Christ.

Die römische Begrifflichkeit von Germanen und Kelten diente eigentlich nur zur kulturellen Zuordnung der jeweiligen Stämme.

Merlin
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Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Kulturen lag in deren Mythologie. So verkörperten bei den Kelten die Druiden den kulturellen Mittelpunkt. Deshalb hatten auch die Römer, die Druiden verfolgt, um damit der keltischen Gesellschaft ein Ende zu setzten.
Ja, aber der strukturelle Sargnagel war venizianisches GOld und Edelwaren die den Materialismus in die Völker brachte. Das "Bestimmen" eines Königs für z.B. Noricum (wo ich her bin und auch lebe). Wenngleich Rom es tunlichst vermied sich mit dem Noricum anzulegen, da das Reich riesig war und Rom geographisch umzingelte.
Eines der besten Merkmale für Roms "Übernahme" ist wohl die Existenz von Wien, St.Pölten, Wels, Linz und andere große Städte an der Donau. Sie waren alle ausnahmslos römische Heerenlager.
 
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