Liebe ist kein Einheitsmodell – Eine Replik auf den Vatikan

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:morgen:

Die Monogamie stammt nicht aus der Wiege des Vatikans sondern aus dem Wesen des Menschen. Es geht da um die Sorge der Nachkommenschaft. So gibt es auch in der Tierwelt angeborene monogame Gemeinschaften.

Bis in der näheren Vergangenheit, war die Monogamie für die Frauen die einzige soziale Garantie. Wir sollten nicht vergessen, dass die Entwicklung eines Menschen sehr lange dauert, bis er sich selbständig versorgen kann.
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„Monogamie“ bedeutete, dass Frauen als Jungfrauen in die Ehe gehen mussten und Eigentum ihres Mannes waren.
Das war nicht für die Frauen wichtig, sondern für die Männer. Nix schlimmeres für so fragile männliche Schneeflöckchen, als unsicher zu sein ob der Stammhalter (um die ging es ja schließlich) auch wirklich den eigenen Lenden entsprungen war.

Nach zig tausend Jahren kultureller Evolution halte ich auch diesen willkürlichen biologistischen Ansatz für unpassend und eindimensional.
Denn demzufolge wäre ja auch Kindstötung, Vergewaltigung und Mord der „natürliche“ Zustand.

Ich bin für Polyamorie völlig ungeeignet bezweifle aber nicht, dass Menschen mehr als eine Person gleichermaßen lieben können und für sie längerfristige Nähe möglich ist.
Tatsächlich geht es aber genau niemanden was an, in welcher freiwilligen Konstellation mündige Erwachsene zusammenleben.
Weder den Vatikan, noch den freundlichen Nachbarn.
 
Oder, vor ein paar Monaten, wie ein 14, oder 15 jähriger Syrer im beschaulichen schönen Villach einen erwachsenen abgeschlachtet hat, mit einem Messer am hellichten Tag. Einen ganz normalen österreichischen Familienvater der dem Flüchtling garantiert nichts getan hatte.
Was brabbelst Du da?!
Der Messerattentäter von Villach war ein 23jähriger Syrer. Er hat bei seinem Angriff einen 14 jährigen Jungen umgebracht. Aufgehalten wurden der Messerstecher von einem syrisch-stämmigen Essenszusteller.

Als ob das Ereignis nicht schlimm genug gewesen wäre benutzt Du es als Versatzstück für Deine zusammenhanglosen Schauermärchen?!
 
Nach zig tausend Jahren kultureller Evolution halte ich auch diesen willkürlichen biologistischen Ansatz für unpassend und eindimensional.
Die Biologie ist da ziemlich eindeutig. Je größer der Unterschied, in den Ausmaßen, zwischen Männchen und Weibchen einer Art, umso weniger monogam sind die Beziehungen. Ohne Kultur wäre der Mensch wohl eher nicht monogam. Mit Kultur und deren Errungenschaften, wie langes Leben, ist der Mensch eher seriell monogam. Was die Scheidungsraten auch beweisen. Eben auch, weil der Mensch in erster Linie sozial monogam ist, wenn es um die Aufzucht des Nachwuchses geht. #OxytocinVasopressin. 7 Jahre später ist das Thema dann auch durch :D
 
Die Biologie ist da ziemlich eindeutig. Je größer der Unterschied, in den Ausmaßen, zwischen Männchen und Weibchen einer Art, umso weniger monogam sind die Beziehungen. Ohne Kultur wäre der Mensch wohl eher nicht monogam. Mit Kultur und deren Errungenschaften, wie langes Leben, ist der Mensch eher seriell monogam. Was die Scheidungsraten auch beweisen. Eben auch, weil der Mensch in erster Linie sozial monogam ist, wenn es um die Aufzucht des Nachwuchses geht. #OxytocinVasopressin. 7 Jahre später ist das Thema dann auch durch :D
Der menschliche Geschlechtsdimorphisus ist, im Vergleich zu zahlreichen anderen Säugetieren, eigentlich recht gering.

Für Monogamie ist weniger „die Kultur“, als eher eine bestimmte Lebensform - nämlich das Seßhaftwerden mit Eigentum - die treibende Kraft gewesen.
Unsere kulturelle Evolution begann aber schon lange davor.
 
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Der menschliche Geschlechtsdimorphisus ist, im Vergleich zu zahlreichen anderen Säugetieren, eigentlich recht gering.

Für Monogamie ist weniger „die Kultur“, als eher eine bestimmte Lebensform - nämlich das Seßhaftwerden mit Eigentum - die treibende Kraft gewesen.
Unsere kulturelle Evolution begann aber schon lange davor.
Deswegen muss man auch unterscheiden zwischen sozialer und sexueller Monogamie. Sexuell liegt der Mensch irgendwo zwischen Gorilla und Schimpanse. :D Soziale Monogamie ist eine Entscheidung. Dass der Mensch mehr als einen Menschen lieben kann, ist eh unbestreitbar. Liebe zu anderen Menschen qualitativ und quantitativ zu unterscheiden, ist auch eher ein solch ein soziales Ding. Keiner würde bestreiten, dass es möglich ist 3 Kinder gleich stark zu lieben, bei zwei Frauen wird es dann auf einmal exklusiv.^^ Oder Geschwisterliebe ist qualitativ/quantitativ anders als Liebe zur eigenen Mutter oder zum Kind.. Soziale Monogamie ist eine Entscheidung des Neokortex gegen das limbische System.
 
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